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  • Grom: Terror in Tibet! - geniales Adventure - Leser-Test von agony

    Grom: Terror in Tibet! - geniales Adventure  - Leser-Test von agony Mit dem Spiel Grom - Terror in Tibet hat Publisher CDV zumindest einmal wieder einen Geheimtipp im Angebot. Denn dieser Mix aus Action, Adventure und Rollenspielelementen ist nicht nur für Fans von Indiana Jones interessant. Bereits auf der attraktiven Verpackung und in dem sehr gut gelungenen Handbuch erhält man informative Hinweise zum Spiel.

    In dem vom Buddhismus beeinflussten Tibet kommt es im Jahre 1942 zum Wettlauf um die Weltherrschaft. Eine Spezialeinheit des Führers sucht nach einer verschollenen Stadt des Königs Arjuna, denn an diesem Ort sollen der Legende nach 12 Wunder-Waffen versteckt worden sein. Nur noch Colonel Grom, der Held dieser filmreifen Story, kann die bösartigen Nazis aufhalten. Er ist der perfekte Haudegen, der sowohl clever ist als auch die kämpferischen Fähigkeiten besitzt, um die Vernichtung der Welt aufzuhalten.
    Colonel Grom ist auch ein Opfer der Nazis. Seine Familie wurde im Heimatland Polen durch einen Bombenangriff getötet. Bei einem Fluchtversuch wurde er von den sowjetischen Soldaten gefangen genommen und in ein Arbeitslager verbannt. Doch er konnte sich erfolgreich nach Indien absetzen. Als frisch gebackener Söldner traf auf den tschechischen Schmuggler Petr, der ihn fortan begleitet. Mehr oder weniger verfolgt ihn seine Vergangenheit, denn die Nazis sind nun auch im heiligen Land und suchen nach den Waffen, die in kürzester Zeit ganze Städte vernichten könnten. Grom sinnt noch immer nach Rache und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis er sich gegen das kommende Unheil auflehnt.

    Bereits hier bemerkt man grobe Ähnlichkeiten zu Indiana Jones, die Geschichte ist überaus durchdacht und überzeugt sofort. Der Hersteller Rebelmind orientiert sich jedoch nicht nur an der Story der beliebten Kinofilme, sondern auch an den bereits in die Jahre gekommenen Computerspiele. In klassischer Point&Klick - Manier darf man nun Grom, Petr und bis zu 5 Charaktere gleichzeitig durch die zahlreichen Abenteuer führen. In insgesamt 7 Kapiteln mit knapp 100 Locations stehen 12 unterschiedliche Waffen, über 30 nutzbare Gegenstände und mehr als 40 weitere ansprechbare Figuren zur Verfügung..

    Das Spiel wird durch ein kleines aber umfangreiches Tutorial eingeleitet. Hier fällt auf, dass Grom keineswegs ein einfaches Adventure ist. Auch Punkte wie strategische Echtzeitkämpfe oder die Nutzung der zahlreichen Objekte ist komplex und will gelernt sein. Wir starten nun mit 2 Charakteren (Grom und Petr) und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Auf einer großen Landkarte findet man anfänglich nur 2 Wegpunkte vor, die man zu Fuß erreichen kann. Im weiteren Spielverlauf erhält man immer neue Wege und Ziele, die man besuchen kann, um die jeweilige Mission zu absolvieren. Hier wurde offenbar sehr viel Wert auf den linearen Ablauf gelegt, was spielerisch keineswegs von Nachteil ist. So ist der Spieler in der Lage, die komplette Geschichte auch zu verstehen und ihr auch schnell zu folgen.

    Jede steuerbare Figur besitzt eine Art Grundhaltung, die der Spieler selbst festlegen kann. Ob Verteidigung, Schützen oder Angriff - jede Haltung hat ihr Vorteile und sollte bedacht ausgewählt werden. Neben dieser Einstellmöglichkeit, kann man dem Charakter mitteilen, ob er sich hinlegen oder besser doch gehockt abwarten soll. Somit können z. B. einige Figuren Feuerschutz geben, während andere direkt angreifen. Hier stellt man fest, dass Strategie, Überlegung und schnelle Reaktionen überaus wichtig sind. Im ersten Kampf nach einigen Minuten Spielzeit darf man sich nun ausprobieren. Nach einigen Auseinandersetzungen mit Banditen oder Nazis hat man schnell herausgefunden, welche Vor-und Nachteile bestimmte Waffen besitzen oder wie die Figuren reagieren. Ein interessanter Punkt ist dabei auch, dass die eigenen Charaktere nicht sofort sterben. Die Energieanzeige mag zwar sinken, doch erholt sich diese, sobald man nicht mehr angegriffen wird. Ist die Energie doch soweit abgesunken, dass es kritisch wird, kann es vorkommen, dass die Figuren plötzlich ohnmächtig werden. Sie liegen regungslos auf dem Boden, bis sie wieder zu Kräften kommen. Der Gegner wendet sich z. B. ab und man kann auch längere Zeit liegen bleiben, um weitere Aktionen zu planen oder sich zu verarzten. Sehr realistisch wirkt somit das Kampfsystem und gibt auch Einsteigern die Chance, voranzukommen. Die relativ häufigen Kämpfe sind im Gegensatz zum Adventure-Teil teilweise recht relativ knifflig. Zum Glück ist die Möglichkeit, stets abspeichern zu können, hilfreich und praktisch. Frustmomente erlebt zumindest der geübte Spieler somit kaum.
    Direkt auf den Gegner zuzulaufen und zu schießen hat meist keinen Sinn, da die Gegner-KI wirklich sehr gut reagiert. So werden Verbündete gerufen oder die Feine flüchten. Sollte man somit anfänglich kein Glück haben und verlieren, so muss man die Herangehensweise überdenken und den Angriff planen. Beachten sollte man dabei das Sichtfeld des Gegners und die Möglichkeiten der eigenen Hauptpersonen.

  • Grom: Terror in Tibet!
    Grom: Terror in Tibet!
    Publisher
    cdv Software Entertainment AG (DE)
    Developer
    Rebelmind
    Release
    25.11.2002

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Grom: Terror in Tibet!
Grom: Terror in Tibet! - geniales Adventure - Leser-Test von agony
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02.01.2003
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