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  • Guardian Heroes: Guardian Heroes - Leser-Test von Rianq

    Guardian Heroes: Guardian Heroes - Leser-Test von Rianq Wenn man vom Imperium verfolgt wird, weil man eine akute Bedrohung für das System darstellt, dann sollte man sich Sorgen machen und sich verstecken. Doch was interessiert das schon Helden? Die greifen lieber zu einem dicken Schwert, ein paar Zaubersprüchen und einem brennenden Kampfkaninchen und machen der Armee des Bösen Feuer unterm Hintern!
    Also greift zu euren Messern, dem Feuerwerk und angezündeten Haustieren, Guardian Heroes, heute beginnt der spaßigste und pixeligste Tag vom Rest eures Lebens!

    -Das hat man nun davon-
    Es war eigentlich ein ganz normaler Arbeitstag im Leben des ehemaligen Blue Knight und jetzigem Söldner Han und seiner Crew aus Abenteurern, den Guardian Heroes, bestehend aus dem Martial Arts-Meister Ganjirou, dem Zauberer Randy mit seinem Kampfkarnickel Nando und der Priesterin mit dem Cheerleader-Charakter, Nicole. Doch als sie grade wieder einen heldenhaften Job erledigt hatten und ein merkwürdiges, altes Schwert gefunden haben, bricht eine Red Knight mit dem Namen Selene durch die grade frisch gestrichene Hintertür des Hauptquartiers und warnt die Helden vor den Schergen des Königs, die auf sie Jagd machen.
    Nach einer abenteuerlichen Flucht mit vielen Explosionen, explosiven Kampfhasen und explodierenden Polizeiwagen gelingt es den Heroes, sich auf einem alten Friedhof zu versammeln, um die Lage mit Selene zu klären, die für sie ja immer noch eine unbekannte ist. Doch plötzlich reagiert das alte Schwert und ein untoter, goldener Kriege erwacht, der fortan die Befehle der Gruppe befolgt.
    Ab hier beginnt nicht die Geschichte der Heroes, sondern die Geschichte des Spielers.

    -Boxen, schlagen, zaubern, karnickeln-
    Doch bevor man Geschichte schreibt, sucht man sich zu Beginn des Spiels einen Charakter aus, mit dem man im weiteren Verlauf die Horden des Gegners zerstören möchte. Alternativ kann man auch zu zweit Monster kloppen - Es lebe der Kooperativmodus!
    Die Charaktere sind dabei völlig verschieden und fühlen sich auch unterschiedlich im Kampf an. Während Muskelprotz Han einfach alles zerhackt, was in den Weg kommt und am eine ganze Gruppe von Gegnern direkt vor seiner Nase hat, steht Hand-zu-Hand-Kämpfer Ganjirou lieber mitten im Getümmel, wirbelt zu allen Seiten herum oder erschlägt seine Gegner mit Blitzen. Anders wieder Priesterin Nicole, die mit ihrer Smiley-Magie schnell und leicht Massenschaden auf der ganzen Karte verursacht, heilt und sich auf Spezialmanöver verlassen muss, um wenigstens etwas Schaden zu verursachen.
    Der Kampf an sich bestimmt etwa 70% des Spielgeschehens und nutzt alle Möglichkeiten der herrlichen Kunst des simplen Kampfsystems voll aus. Drei Tasten sind zum Schlagen da, eine öffnet ein Menü, mit dem man Befehle an den Untoten geben kann (und der gleich viel zu viel tötet, wenn man ihn nicht zurückhält) und eine letzte öffnet ein Menü für die Zauber. Letzteres sollte man allerdings nicht verwenden, sondern lieber die Kombinationen für die Magieangriffe auswendig lernen (ebenso wie die Kampfmanöver), da im Spielgeschehen meistens wenig Zeit ist, um durch ein Menü zu scrollen. Denn wenn man erst einmal getroffen wird, ist das Menü wieder zu und man darf die Eingabe wiederholen.
    A propos Magie: Diese hat ihre ganz eigenen Tücken, auf die man achten muss, wenn man spielt. Erst einmal kostet Verbrauch von Magie natürlich Mana, so etwas kennt man ja schon von anderen Spielen. Wenn man jedoch mehr Mana verbraucht, als man noch übrig hat, ist einmal der angewendete Zauber ziemlich schwach und zum anderen ist, je nachdem wie weit man über's Ziel hinausgeschossen ist, der Anwender so kaputt, dass er erst einmal unbeweglich am Boden kauern muss. Recht fatal, wenn man grade bemerkt, dass der Gegner einen Vernichtungszauberstrahl auflädt. Zudem kommt dann noch, dass nicht nur Gegner ihre Zauber aufladen müssen, sondern manche Zauber des Spielers verlangen auch noch Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Diese Aufladezeit kann man jedoch abbrechen, wenn man keine Zeit mehr hat. Dann muss man zwar mit einer schwächeren Version für dieselben Manakosten vorlieb nehmen, aber immer noch besser als gar nichts.
    Zudem kommt noch, dass es keinerlei Heilungsmöglichkeiten gibt, wenn man nicht grade Nicole im Team hat. Mana und Trefferpunkte werden nach Levelende aufgeladen, mehr gibt es nicht.
    Nun ja, fast nicht. Wenn man Gegner schlägt, bekommt man Mana gutgeschrieben. Also, je mehr sich ein Zauberer selbst die Hände schmutzig macht, desto mehr darf er auch zaubern. Das ist natürlich einerseits mies für Magieanwender (obwohl die eigentlich auch recht gut kämpfen können, vor allem Randy kann im Nahkampf ziemlich mies sein), zum anderen übervorteilt es diese Charakterklasse nicht und es gibt einem einen Grund, den untoten Krieger mal stehen zu lassen. Dieser klaut einem mit von ihm getöteten Gegnern nicht nur potentielles Mana, sondern auch noch Erfahrungspunkte. Denn jeder Schlag und jeder Zauber bringen diese Punkte (Zauber bringen auch Exp, wenn sie nichts treffen) und mit jedem Levelanstieg darf man am Ende der Area einen Punkt auf die Attribute verteilen.
    Jeder Charakter hat seine eigene Attributklasse, in der er besonders aufsteigen sollte. Magieanwender dabei nützlicherweise die Trefferpunkte, Intelligenz (Maximale Manapunkte sowie Schaden) und Mentalität (Schutz vor Magie), Kämpfer Stärke und so etwas. Nicole hat dabei einen Sonderposten, denn ihre Magie wird vor allem vom Glückswert beeinflusst. Je mehr Glück sie hat, desto mehr Smiley fallen den Gegnern auf die Köpfe oder senden Blitze aus.

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Guardian Heroes
Guardian Heroes: Guardian Heroes - Leser-Test von Rianq
http://www.gamezone.de/Guardian-Heroes-Classic-4827/Lesertests/Guardian-Heroes-Guardian-Heroes-Leser-Test-von-Rianq-1000808/
02.10.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/01/guardian_heroes_1_.jpg
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