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  • Guitar Hero 5 im Gamezone-Test

    Was geht mit Activision ab? Wir rocken die ganze Nacht! Die Guitar Hero Serie mutiert zum absoluten Partyknaller.

    Kurz nach dem The Beatles unter der Flagge von EA und Harmonix Einzug in die virtuelle Welt hielten, wandelt auch Neversoft zusammen mit Activision wieder auf den Rockbühnen und liefert ein fettes Metal-Konzert nach dem anderen. Ganz schlicht ohne Untertitel oder Abwandlung kommt der neueste Ableger als "Guitar Hero 5" daher. Die altehrwürdige Serie ruht sich aber nicht auf den Lorbeeren aus und orientiert sich schon gar nicht erst an der letzten veröffentlichen "Best of" Ausgabe. Der fünfte Teil sorgt mit zahlreichen kleinen aber feinen Neuerungen und Nuancen an Innovationen tatsächlich für einen Fortschritt in Sachen Musikspiele und liefert einen genial gelungenen Knaller, der sich auf jeder Party sicherlich gut machen wird. Doch lest selbst in unserem Review, was die Entwickler aus dem bisher vorhandenen noch rauskitzeln konnten und warum wir derart begeistert über den neuesten Teil schreiben!

    Guitar Hero 5 Guitar Hero 5 Aber wie auch bei "The Beatles: Rock Band" sollten wir auch bei "Guitar Hero 5" erst mal halblang machen, bevor allzu große Töne gespuckt werden. Vor allem die Guitar Hero Reihe spuckt mehr Ableger aus, als dass diese im Regal Platz finden und auch das Gameplay bleibt im fünften Teil inklusive aller Guitar Hero Spezialitäten nahezu unangetastet. In altbewährter Manier greift ihr zu den Plastikinstrumenten und einem griffbereiten Mikrofon, formt in eurem Wohnzimmer eine kleine Band und musiziert munter fröhlich vor euch hin. Es wird also der Geschicklichkeitstest der Gitarristen und Bassisten gemeistert und genüsslich auf das Schlagzeug eingeschlagen. Vor allem letzteres kommt der Realität recht nahe, während die Gitarren nicht über den Spielcharakter hinaus reichen. Am authentischsten kommen die Gesangstalente rüber, wenn sie zum Mikrofon greifen und munter fröhlich ihren Duschengesang von sich geben. Wer weiß, vielleicht steckt unter euch ja der nächste Superstar Deutschlands.

    Songliste (Guitar Hero 5):3 Doors Down - “Kryptonite” A Perfect Circle - “Judith” AFI - “Medicate” Arctic Monkeys - “Brianstorm” Attack! Attack! UK - “You And Me” Band Of Horses - “Cigarettes, Wedding Bands” Beastie Boys - “Gratitude” Beck - “Gamma Ray” Billy Idol - “Dancing With Myself” Billy Squier - “Lonely Is The Night” Blink-182 - “The Rock Show” Blur - “Song 2? Bob Dylan - “All Along The Watchtower” Bon Jovi - “You Give Love A Bad Name” Brand New - “Sowing Season (Yeah)” The Bronx - “Six Days A Week” Bush - “Comedown” Children Of Bodom - “Done With Everything, Die For Nothing” Coldplay - “In My Place” Darker My Love - “Blue Day” Darkest Hour - “Demon(s)” David Bowie - “Fame” Deep Purple - “Woman From Tokyo (’99 Remix)” Dire Straits - “Sultans Of Swing” The Derek Trucks Band - “Younk Funk” The Duke Spirit - “Send A Little Love Token” Duran Duran - “Hungry Like The Wolf” Eagles Of Death Metal - “Wannabe In L.A.” Elliott Smith - “L.A.” Elton John - “Saturday Night’s Alright (For Fighting)” Face To Face - “Disconnected” Garbage - “Only Happy When It Rains” Gorillaz - “Feel Good Inc.” Gov’t Mule - “Streamline Woman” Grand Funk Railroad - “We’re An American Band” Iggy Pop - “Lust For Life (Live)” Iron Maiden - “2 Minutes To Midnight” Jeff Beck - “Scatterbrain (Live)” Jimmy Eat World - “Bleed American” Johnny Cash - “Ring Of Fire” John Mellencamp - “Hurts So Good” Kaiser Chiefs - “Never Miss A Beat” King Crimson - “21st Century Schizoid Man” Kings Of Leon - “Sex On Fire” Kiss - “Shout It Out Loud” Love and Rockets - “Mirror People” Megadeth - “Sweating Bullets” Motley Crue - “Looks That Kill” Muse - “Plug In Baby” My Morning Jacket - “One Big Holiday” Nirvana - “Lithium (Live)” Nirvana - “Smells Like Teen Spirit” No Doubt - “Ex-Girlfriend” Peter Frampton - “Do You Feel Like We Do? (Live)” The Killers - “All The Pretty Faces” The Police - “So Lonely” The Raconteurs - “Steady As She Goes” Public Enemy Featuring Zakk Wylde - “Bring the Noise 20XX” Queen & David Bowie - “Under Pressure” Queens Of The Stone Age - “Make It Wit Chu” Rammstein - “Du Hast” The Rolling Stones - “Sympathy For The Devil” Rose Hill Drive - “Sneak Out” Rush - “The Spirit Of Radio (Live)” Santana - “No One To Depend On (Live)” Scars On Broadway - “They Say” Screaming Trees - “Nearly Lost You” Smashing Pumpkins - “Bullet With Butterfly Wings” Sonic Youth - “Incinerate” Spacehog - “In The Meantime” Stevie Wonder - “Superstition” Sublime - “What I Got” Sunny Day Real Estate - “Seven” T. Rex - “20th Century Boy” The Sword - “Maiden, Mother & Crone” Thin Lizzy - “Jailbreak” Thrice - “Deadbolt” Tom Petty - “Runnin’ Down A Dream” Tom Petty & The Heartbreakers - “American Girl” TV On The Radio - “Wolf Like Me” Vampire Weekend - “A-Punk” Weezer - “Why Bother?” The White Stripes - “Blue Orchid” Wild Cherry - “Play That Funky Music” Wolfmother - “Back Round”


    Was geht ab? Wir rocken die ganze Nacht!

    Wird das Spiel erst einmal, um es ganz ehrlich und ungeniert zu sagen, aus der ziemlich schmucklosen Verpackung befreit und in das Konsolenlaufwerk eingelegt, steht dem Partyspaß fast nichts mehr im Wege. Eine kurze Ladepause steht noch an, welche mit einem schmucken aber gewohnt comichaften Video auf sich aufmerksam macht und vor allem Download-Content überprüft. Dann aber wechselt das Spiel fast unbemerkt inmitten in die Konzerthalle. Eine wild rockende Bandcombo heizt die hysterisch moshende Menge ein. Der Sound dröhnt, wenn auch nicht mehr ganz so glasklar wie in den HD-Versionen und ohne Dolby-Digital aus den Lautsprechern, was uns deutlich einnimmt. Ein wahres Blitzgewitter sorgt für bildgewaltige Szenen. Die Pyrotechniker verrichten auf jeden Fall wieder gekonnt gute Arbeit und das Bühnenbild weiß aufgrund gewohnt ausgefallener Details zu überzeugen. Zwar musste die Wii Variante aufgrund der Hardware Federn lassen, sieht aber dennoch richtig gut aus.

    Man könnte schon von einer regelrechten Video-Jukebox reden, nachdem fortan ein Song nach dem anderen auf der Bühne dargeboten wird, ohne dass wir auch nur eine Taste angelangt haben. Dabei geben die virtuellen Ebenbilder alles, um ihr Publikum einzuheizen. Doch da fehlt nicht viel, um musikbegeisterte Spieler vor die Konsole zu locken. Als dann auch noch "Du hast" von Rammstein angestimmt wird, hielten wir es nicht mehr aus. Die "dezent" dargestellte "jetzt Spielen" Taste rückte schon vorher ins Auge und wird nun kurzerhand ausprobiert. Ein unvermittelt aufleuchtendes kleines Menü fordert uns noch während die Musiker die erste Strophe anstimmen auf, den Schwierigkeitsgrad und im Falle der Gitarren das Instrument zu wählen. Kaum getan, fliegt auch schon der jeweilige Notenhighway ins Bild und die ersten bunten Notensymbole scrollen auf uns zu. Es wird ganz spontan losgerockt, bis die Polizei zur Nachruhe auffordert. Und kaum die ersten Takte getrommelt, gesellt sich der nächste Kollege hinzu und schnappt sich ein weiteres freies Instrument. Genauso unkompliziert steigt er in das laufende Spiel ein, während sich einer aufgrund einer Pinkelpause zunächst verabschiedet und aussteigt.

    Ist dieser freie Partymodus erst einmal im Gange, vergehen die Stunden fast gar wie Minuten - erstaunlicherweise haben wir bisher noch nicht einmal das Hauptmenü, geschweige denn das eigentliche Spiel zu Gesicht bekommen. Spontaner Einstieg und Ausstieg machen "Guitar Hero 5" zum absoluten Partyknaller. Die umfangreiche und unserer Meinung nach auch absolut gelungene Songliste aus 85 Rock- und Metal-Klassikern sorgt auf jeden Fall für gute Stimmung in der Bude. Jederzeit kann ein Song auch wiederholt bzw. bei Nichtgefallen übersprungen werden und sollte der Schwierigkeitsgrad doch zu happig werden, schraubt man diesen im laufenden Spiel einfach wieder runter. Es ist gar möglich, dass sich bis zu vier Gitarristen oder Schlagzeuger bzw. sämtliche andere Kombinationen vor dem TV-Gerät einfinden. Da ist das Spiel ganz entspannt und sorgt für ungezwungen heiße Duelle unter den Teilnehmern. Plug & Play und einfach nur mächtig viel Spaß haben - das hat sich Guitar Hero wohl auf die Fahne geschrieben!

    Und genau das ist den Entwicklern auf jeden Fall gelungen! Denn das, was Microsoft seinerzeit mit Lips in die Wege geleitet hat, wurde von Activision und Neversoft vollkommen perfektioniert. Ein Partymodus, der spontan zu einer kurzen (oder auch längeren) Runde vor dem TV-Gerät einlädt und jedem Teilnehmer die wichtigsten Optionen offen lässt. Absolut genial ist auch die Möglichkeit, eigene Favoritenlisten zusammenstellen zu können. Ihr packt einfach all die Songs in einen Sack, die euch irgendwie zusagen oder aufgrund der Spielmechanik einfach spaßig zu spielen sind und speichert das ganze unter einem passenden Namen ab. Entweder startet ihr nun ein Konzert mit all diesen Songs an einem Stück, oder ladet die Liste in den Partymodus. Somit beschallt die persönliche Jukebox die nächste Fete und sicherlich finden sich alsbald die ersten mutigen Gäste, die sich an die Instrumente oder gar ans Mikrofon wagen!

  • Guitar Hero 5
    Guitar Hero 5
    Developer
    RedOctane
    Release
    11.09.2009
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Guitar Hero 5
Guitar Hero 5 im Gamezone-Test
Was geht mit Activision ab? Wir rocken die ganze Nacht! Die Guitar Hero Serie mutiert zum absoluten Partyknaller.
http://www.gamezone.de/Guitar-Hero-5-Spiel-4934/Tests/Guitar-Hero-5-im-Gamezone-Test-992361/
16.09.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/09/asfasfd.jpg
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