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  • Gun Metal im Gamezone-Test

    Mit einiger Verzögerung ist Gun Metal nach der Xbox nun auch zum Budgetpreis für den PC zu haben.

    Irgendwann in einer fernen Zukunft feiert die Menschheit den größten Wissenschaftlichen Erfolg den sie je auf die Beine stellten. Es war ihnen gelungen die Urkraft der Wurmlöcher zu bändigen und so den ersten Überlichtantrieb zu realisieren. Das Zeitalter der interstellaren Raumfahrt hatte begonnen. Als Sprungbrett in die weiten des Universum erkor man den Planeten Helios, welcher der erste Planet mit einem Sternentor werden sollte. Doch statt des erhofften Friedens gingen die auf die Barrikaden, die auf der Erde zurückgelassen werden sollten. Praktisch über Nacht flohen die Auserwählten durch das Sternentor und setzten es außer Betrieb, damit ihnen niemand folgen konnte.
    Das Leben auf Helios schien wieder seinen geregelten Gang zu gehen, bis plötzlich völlig unerwartet eine gigantische Armee durch das tot geglaubte Sternentor eindrang und die Menschen überfiel. Nur dem maroden Zustand des Tores ist es zu verdanken, dass es nicht mehr Feinde durch geschafft haben. Trotzdem war die Bedrohung immens, die Menschheit kurz vor dem Ende, als das Programm "GunMetal" ins Leben gerufen wurde. Die kompletten Reserven der Menschheit flossen in dieses Projekt, obwohl niemand sagen konnte ob es erfolgreich sein würde. Doch sie hatten keine andere Wahl.

    An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Ausgestattet mit der neuesten Waffe der Menschheit, einen Mech der sich in ein Flugzeug verwandeln kann, treten wir gegen die außerirdische Macht an. Dies gestaltet sich als schwieriger als es sich anhört, da die Feinde ziemlich gewieft und auch sehr stark sind. Ohne die Kenntnisse der Verwandlung und über die verschiedenen Waffensysteme hat man kaum eine Chance gegen sie.
    Die ersten Missionen geben einen Gelegenheit sich mit den Eigenarten der Maschine auseinander zu setzen. Wir bemerken so ziemlich schnell, dass sich der Mech zwar hervorragend eignet um Bodenziele zu eliminieren, seine Schwäche aber definitiv in der langsamen Geschwindigkeit liegt, was beim Ziel aufnehmen ganz praktisch ist, wenn man aber unter Beschuss steht und Deckung sucht ein großer Nachteil ist. Das Flugzeug hingegen besitzt einen Nachbrenner und erreicht wesentlich höhere Geschwindigkeiten, dafür eignet es sich weniger für die Bodenziele, die viel zu schnell wieder aus dem Blickfeld wandern, gegen fliegende Ziele hingegen ist es wunderbar einzusetzen.
    Die Umwandlung vom Mech zum Flugzeug, und umgekehrt, kann jederzeit erfolgen. Selbst in luftiger Höhe stellt es kein Problem dar, da der Mech selbst im freien Fall bereits Ziel aufnehmen und aktiv werden kann. Mit der Zeit kann man so ziemlich schnell zwischen den Modi hin- und herschalten, je nachdem welche Waffensysteme augenblicklich die beste Wahl darstellen. So kann der Mech mit dem MG automatisch Ziel aufnehmen, das Flugzeug kann das nur mit den Raketen, die Projektile hingegen wollen manuell ins Ziel gebracht werden.

    Das Missionsdesign kann sich sehen lassen. Keine einzige beinhaltet nur ein zu erreichendes Ziel sondern immer mehrere voneinander abhängige. Dadurch entsteht ein Gameplay das einen nicht still sitzen lässt, denn man will unbedingt die nächste Überraschung der Außerirdischen sehen.

    Die Grafik braucht sich ebenfalls nicht zu verstecken. Trotz der Teils immensen Detailflut sinkt die Framerate nur unmerklich und auch nur dann wenn man vor lauter Aktion auf dem Schirm kaum mehr etwas erkennt weil man sich inmitten mehrerer Explosionen befindet und verzweifelt versucht durch das abfeuern aller verfügbaren Waffen den Angriff zu überstehen. Wäre es nicht so ernst könnte man sich fast zurücklehnen und die wunderbare Pracht der Explosionen und Strahlenwaffen genießen wie sie einem in dieser Anzahl nur selten geboten werden.

    Die Soundkulisse gibt sich auch alle Mühe nie Ruhe zu geben und passt gut zum Spiel. Meist ist sie geschwängert von den Waffen- und Explosionsgeräuschen durch die man sich hindurchbewegt, während man über Funk die neuesten Anweisungen oder Erfolgsmeldungen gesagt bekommt. Leider klingt die deutsche Synchronisation etwas hölzern, was aber nicht besonders ins Gewicht fällt, da zum einen die Funksprüche meistens im allgemeinen Kampfgetümmel untergehen und man zum anderen sowieso Untertitel einblenden lassen kann, die schneller gelesen sind als der Sprecher sie aufsagt.

    Über die Steuerung kann man nichts Negatives sagen, außer vielleicht, dass die Tastenbelegung im nur vier Seiten starken Handbuch nicht erwähnt wird. Das Spiel selbst erlaubt uns aber den Einsatz von Tastatur und Maus ebenso wie von Windows unterstützte Gamepads oder Joysticks. Diese sind meist auch schon ganz praktisch vorbelegt, so dass man nur in Ausnahmefällen in die Optionen schauen und etwas verstellen muss.

    Gun Metal (PC)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Gelungenes Missionsdesign
    nette und vor allem bunte Grafik
    trotz der vielen Funktionen gut umgesetzte Steuerung
    Im Grunde gab es das Alles schon einmal
    nur nicht in dieser Kombination
  • Gun Metal
    Gun Metal
    Publisher
    Data Becker GmbH & Co. KG (DE)
    Developer
    Rage Games
    Release
    11.2003

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989670
Gun Metal
Gun Metal im Gamezone-Test
Mit einiger Verzögerung ist Gun Metal nach der Xbox nun auch zum Budgetpreis für den PC zu haben.
http://www.gamezone.de/Gun-Metal-Spiel-4852/Tests/Gun-Metal-im-Gamezone-Test-989670/
12.01.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/01/gunmetal.jpg
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