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  • Half-Life (dt.): Ego-Shooter Revolution - Leser-Test von Andy1977

    Half-Life (dt.): Ego-Shooter Revolution - Leser-Test von Andy1977 Seit Id-Software mit zwei sehr berühmten, aber leider auch indizierten, Ego-Shootern das Genre revolutioniert hat, warteten Fans Jahrelang auf den nächsten Schritt. Ein Spiel von 3D Realms konnte mit makaberen Humor glänzen, enttäuschte aber die Fans im Multi-Player Modus. Das große Beben von Id-Software begeisterte hingegen in jenem Bereich, zeigte aber ein, zwei Schwächen im Solo-Part. Half-Life ist nicht nur dank einer entschärften, lokalisierten Version weiterhin in aller Munde, es hat genau diesen nächsten Quantensprung geschafft, den zumindest ich mir seit 1993 erhofft hatte.

    Die Story von Half-Life liest sich auf Papier (bzw. auf dem Bildschirm) etwas unspektakulär: Sie spielen Gordon Freeman. Sie sind der oberste Held, der genialste, schönste... moment, eben nicht: Sie sind ein kleiner Hilfsassistent, ein Forscher in der Ausbildung. Sie dürfen den schlauen Wissenschaftlern der Black Mesa-Station zur Seite stehen, ihnen helfen und sich von ihnen bevormunden lassen. Dies ist etwas überspitzt formuliert, wichtig ist: Sie sind hier nicht der Chef und haben kaum was zu sagen. Sie haben auch in der streng kontrollierten Station nur begrenzten Zugang. Viele Türen müssen von Sicherheitsbeamten oder hochrangigeren Wissenschaftlern für Sie geöffnet werden.
    Bei einem Experiment bekommen Sie jedoch ungewollt eine bedeutende Rolle zugespielt. Während Sie seltsame Proben und Substanzen in einem abgetrennten Testraum analysieren sollen, schauen die verantwortlichen Wissenschaftler von aussen zu und geben Ihnen per Fernsprechanlage Anweisungen, die Sie sowieso nicht zu verstehen brauchen.
    Leider geht das Experiment schief: Plötzlich zischt und blitzt es, nach und nach hören Sie mehrere Explosionen und zwischendurch scheinen Sie gar nichts mehr sehen zu können. Vor Ihnen erscheint für ein paar Sekunden ein seltsamer Ort, sowie fremdartige Wesen. Danach, als Sie wieder klar denken können, liegt alles in Trümmern: Egal was passiert ist, es hat nichts gutes zu bedeuten. Ihr erster Instinkt sagt Ihnen: Raus hier.
    Das ist einfacher gesagt, als getan: Viele Türen sind blockiert, zudem sind einige der Wissenschaftler und der Sicherheitsbeamten nicht mehr am Leben, die Ihnen vorher die versperrten Türen geöffnet haben. Sie müssen sich also durch alle möglichen Bereiche der Station durch schleußen, bis hin zu Lüftungsschachten oder durchgesprengten Mauern.
    Kein Ego-Shooter ohne Feinde: Schon bald werden Sie mit den fremdartigen Lebewesen konfrontriert, die Sie kurzfristig schon sehen konnten. Diese greifen Sie ohne zu zögern an. Noch fieser sind die Marines, die ab der zweiten Hälfte des Spieles auftauchen: Das Militär hat die Aufgabe, alles in der Black Mesa-Station zu vernichten, was dort noch lebt. Leider gilt das auch für die Wissenschaftler und insbesondere für Gordon Freeman.

    Was die Story so gelungen macht, ist die Dramatik und die Implementierung des Spielers. So gibt es schon mal kein richtiges Intro, bei dem Sie zuschauen. Von Anfang an spielen Sie Gordon Freeman, wie dieser sich von einem Stockwerk ins nächste der Black Mesa-Station vorarbeitet. So lernen Sie schon eine Menge der Szenarien kennen lernen, die Sie später über teilweise völlig andere Wege wieder zurück laufen müssen. Zudem sind dann die meisten Bereiche auch durch das verunglückte Experiment in Mitleidenschaft geraten.
    Zu keiner Zeit schauen Sie nur als Zuschauer unbeteiligt auf den Bildschirm. Sie spielen auch Gordon während des Experimentes. Gespräche und Zwischensequenzen werden ebenfalls gezeigt, während Sie ganz normal durch die Gänge und Räume laufen. Das dadurch entstehende Spielgefühl ist einmalig und atemberaubend. Bei kaum einem anderen Spiel hat man ein so starkes Gefühl, mitten drin zu sein.

  • Half-Life
    Half-Life
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Valve Software
    Release
    28.09.2001
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Half-Life (dt.)
Half-Life (dt.): Ego-Shooter Revolution - Leser-Test von Andy1977
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12.01.2002
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