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  • Halo 2 im Gamezone-Test

    Halo 2 erfüllt die in es gesetzten Erwartungen voll und ganz, ärgert uns nur etwas mit seinen seltsamen XBL-Features.

    Bereits am ersten Tag des offiziellen Verkaufs, den 9. November 2004, ging Halo 2 in den USA und Kanada über 2,38 Millionen Mal über die Ladentheken. Bei so gigantischer Interesse fragt man sich, ob man solche Titel überhaupt noch testen muss, sie können doch nur gut sein. Oder können sich über zwei Millionen Käufer innerhalb der ersten 24 Stunden irren?

    Haltet euch an den Master Chief

    Der neue Kampfanzug Der neue Kampfanzug Halo 2 beginnt direkt dort wo der Vorgänger endete. Der Master Chief ist wieder in heimischen Gefilden und kann sich zwecks der Zerstörung der Superwaffe der außerirdischen Angreifer feiern lassen. Doch viel Zeit bleibt ihm nicht, denn der Kampf ist noch lange nicht zuende und hinter den Kulissen brodelt es heftig. Ohne zuviel von der Geschichte zu verraten, darf man sicher sagen, dass die Geschehnisse aus Halo nur das Vorgeplänkel zu den Ereignissen darstellten die wir nun erleben dürfen. Zwar begegnen uns wieder die gleichen alten Bekannten, auch ihre Beweggründe sind dieselben geblieben, nur ihre Vorgehensweise scheint wesentlich brutaler. Denn die Bedrohung für die Menschheit ist noch nicht beseitigt, ganz im Gegenteil steht der endgültige Angriff noch bevor, vor dem wir die Menschheit in Person des Master Chief bewahren müssen.

    Die Erde wird angegriffen Die Erde wird angegriffen Das erste neue Feature welches uns im Spiel begegnet ist die Möglichkeit zwei Waffen gleichzeitig zu führen. Dies funktioniert zwar nur mit den kleineren Kalibern und wurde in der Praxis auch etwas umständlich umgesetzt, bringt aber eine Menge Spielspaß mit sich, da es nicht nur möglich ist zwei Waffen des selben Typs gleichzeitig zu tragen, auch zwei verschiedene können in die Hände genommen werden. Zusätzlich trägt man aber die bekannt zwei verschiedenen Waffensysteme mit sich, zwischen denen man einfach per Tastendruck wechselt. Und genau hier liegt der Umstand dieses Systems begraben, wechseln wir nämlich vom Zweihandsystem zur anderen Waffe, wie beispielsweise dem Sturmgewehr oder dem Raketenwerfer, steckt unser Master Chief zwar die rechte Waffe ein, die linke aber lässt er zu Boden fallen. Man kann sich vorstellen wie Umständlich das Ganze erst wird, wenn man die erste Zweitwaffe durch die zweite Zweitwaffe ersetzen oder ergänzen will. Trotz Tragegestell auf dem Rücken muss man erst die eine Waffe fallen lassen, die Waffen wechseln und sodann die fallengelassene Waffe wieder als Zweitwaffe aufheben.

    Zwei Waffen gleichzeitig Zwei Waffen gleichzeitig Ebenfalls oft und in höherer Frequenz als noch in Halo begegnen uns gescriptete Sequenzen, welche die Story vorantreiben. Manchmal nur wenige Sekunden lang, mitunter auch über mehrere Minuten hinweg ziehen sich die vorbereiteten Szenen die dem Spiel so einen cineastischen Eindruck verleihen. Dabei ist anzumerken, dass auch die Cutscenes in der InGame-Grafik gehalten wurden, so dass die Übergänge zwischen Spiel und Film absolut flüssig über die Bühne gehen, oft sogar direkt ins Spielgeschehen eingebunden sind. Kapitelwechsel vollziehen sich oft "on the fly", wenn ich diesen Ausdruck in diesem Zusammenhang verwenden darf. Während wir uns vorwärts bewegen zoomt die Ansicht kurz in die Cinemascope-Ansicht, die Kapitelüberschrift wir eingeblendet, und noch während wir uns bewegen zoomt die Grafik wieder in die Spielansicht zurück und das Game geht weiter ohne einen einzigen Aussetzer. Dafür gibt es in den Leveln selbst immer wieder ganz kurze Ladesequenzen, meist unter einer Sekunde lang. Trotzdem bleibt in dieser kurzen Zeit das Spiel stehen, was eine nicht ganz saubere Lösung ist.

    Cutscenes in InGame-Grafik Cutscenes in InGame-Grafik Das Leveldesign selbst glänzt vor allen Dingen durch das lineare Design, welches einen nie im unklaren darüber lässt wie es weitergeht, sowie die vielen unterschiedlichen Eindrücke die es vermittelt. Denn wir bereisen im Spiel gar phantastische Orte, wie beispielsweise eine abstürzende Raumstation, deren Fall so spektakulär inszeniert wurde, dass man sich der Panik kaum entziehen kann und tatsächlich vermeint um sein Leben laufen zu müssen. Generell muss man anmerken, dass sich Halo 2 zwar etwas langsam aber dafür umso gewaltiger entwickelt. Könnte man die ersten zwei oder drei Kapitel noch etwas enttäuscht sein, weil man vermeint nur Bekanntes in aufpoliertem Gewand kredenzt zu bekommen, überhäufen sich die Ereignisse innerhalb kürzester Zeit, dass man diesen Gedanken schnell wieder beiseite legt.

    Die Grafik erlaubt sich manche Ausreißer

    Tolle Architektur aber spät ladende Texturen Tolle Architektur aber spät ladende Texturen Auch die grafische Präsentation legt im Laufe des Spiels zu und zeigt uns mehr als herrliche Umgebungen ebenso wie manchmal nur Durchschnittliches. Wobei besonders die mitunter etwas einfach und eckige Geometrie des Gezeigten negativ auffällt, die mitunter fast so etwas wie einen Tomb Raider Touch besitzt. Da hilft auch die neue Technik des Normal-Mappings nicht viel, wenn besagte Texturen einfach nur auf wenige Polygone aufgetragen wurden. Auf der Positivseite hingegen stehen die mehr als gelungenen Charaktere und ihre fast schon preisverdächtigen Gesichtsanimationen in den Cutscenes, sowie die ebenfalls vorkommenden mehr als gelungenen Levelabschnitte.
    Wir schnappen uns ein Phantom Wir schnappen uns ein Phantom Immer versucht das Spiel uns noch mehr zu verblüffen als in der vorhergehenden Szene. Haben wir eben noch den Anblick unserer Erde vom Orbit aus verdaut wird uns auch schon die nächste Überraschung, die zweite..... Ups, jetzt hätte ich fast zuviel von der Geschichte verraten. Ebenfalls für manche Überraschung gut ist das Detailsystem der verwendeten Engine, welches uns eigentlich immer schärfere Texturen zeigen sollte je näher wir einem Objekt kommen. In der Praxis leider funktioniert das nicht ganz so gut wie aus anderen Spielen bekannt, denn es kommt relativ häufig vor, dass sich die Oberfläche und die Geometrie einzelner Objekte erst viel zu spät aktualisieren. So passiert es, dass wir uns einem gefallenem Gegner nähern, der sich plötzlich wenige Meter vor uns wieder zu bewegen scheint. Tut er aber gar nicht, er bekam nur zu spät einige Bonuspolygone und schärfere Texturen verpasst.

    Davon abgesehen aber bekommen wir fürs Auge genau das geboten was man erwarten kann. Wieder viele bekannte Gesichter und Strukturen die im Detail durchaus zugelegt haben, eine mehr als stabile Framerate und herrlich unterschiedliche Austragungsorte des Konflikts zwischen den Menschen und den Außerirdischen.

    Von Waffen, Fahrzeugen und dem Schwierigkeitsgrad

    Ein fest montiertes Flak-Geschütz Ein fest montiertes Flak-Geschütz Neben den bekannten Waffen haben es auch einige neue Wummen mit ins Boot von Halo 2 geschafft, wie der Wächterstrahler, einer Art Laser zum Rösten der Feinde. Hauptaugenmerk freilich liegt auf dem neuen Feature zwei Waffen gleichzeitig benutzen zu können. Trotzdem, oder vielleicht eben deswegen, ist die Balance zwischen den einzelnen Waffen sehr gut gelungen und wenn einem nicht gerade die Munition oder Energie ausgegangen ist kann man sich eigentlich seiner Haut immer recht gut erwehren.

    Der bekannte Warthog Der bekannte Warthog Die stärksten Waffen sind natürlich die auf Fahrzeugen oder festen Punkten montierte Geschütze. Da gibt es das klassische MG auf dem Warthog ebenso wie superstarke Plasmageschütze oder ähnliche Projektilkanonen. Alle können mit einfachem Tastendruck besetzt und aktiviert werden und besitzen natürlich eine wesentlich höhere Durchschlagskraft als alle tragbaren Waffen. Gleichzeitig sind sie aber oft auch in ihrem Bewegungsspielraum eingeschränkt, lassen sich nur innerhalb eines gewissen Winkels drehen und heben, so dass ihr Schussfeld etwas eingeschränkt ist, was meist so gewollt ist.

    Ein Allianz-Panzer Ein Allianz-Panzer Die vorkommenden Fahrzeuge, wie die Phantom oder der Warthog, lassen sich nun etwas besser steuern. Einzig der Warthog selbst dürfte bei manchem Spieler noch immer für Verzweiflungsausrufe sorgen, alle anderen Gefährte aber lassen sich meist mit den beiden Sticks für Vorwärts- und Seitwärtsbeschleunigung gut beherrschen. Allerdings muss man sich die Besonderheiten der einzelnen Gefährte gut merken, denn wo bei dem einen mit der linken Schultertaste der Boost aktiviert wird, löst man beim anderen damit die sekundäre Waffe aus, welche bei manchem Vehikel wiederum auf der B-Taste liegt.

    Der mächtige Scorpion Der mächtige Scorpion Die Fahrzeuge selbst besitzen ein erweitertes Schadenssystem, welches uns erlaubt sie Stück für Stück zu zerlegen, bis sie in der abschließenden Explosion komplett zerstört werden. Die Stummelflügel der Phantom können ebenso abgeschossen werden wie die Radkappen des Warthog. Mit etwas Geschick kann man die zerstörten Fahrzeuge als Zeitbombe einsetzen, denn kurz nach ihrer Zerstörung kann man sie noch einmal explodieren lassen. Sieht man also ein Fahrzeug welches nervös am Boden zuckt und von blauen Blitzen umgeben ist, gilt es Fersengeld zu geben um nicht mit in die Luft zu fliegen.

    Bombastische Soundkulisse

    Die Führer der Allianz Die Führer der Allianz Hat man sich bei der Grafik noch so manche Unzulänglichkeit erlaubt, wirkt die Soundkulisse nahezu perfekt. Und das liegt nicht nur an der verwendeten Dolby Digital Technik, sondern an der Inszenierung des Sounds im allgemeinen. Die deutschen Synchronstimmen der Protagonisten sind ebenso gelungen wie die bekannten und neuen Waffengeräusche, Hintergrundsounds und allen voran der Musikuntermalung, die uns über zwei Stunden differenzierten Musikgenuss bietet.

    Freund oder Feind? Freund oder Feind? Die einzelnen Musikstücke fliesen immer völlig übergangslos ineinander und unterstützen das augenblickliche Geschehen. Wo uns in den weniger nervenaufreibenden Passagen oft melodische Klänge angeboten werden, die mitunter sogar einen komödiantischen Touch zu besitzen scheinen, haut uns das Orchester in den Action-Sequenzen die bekannten Halo-Rhythmen nur so um die Ohren, auf das es einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt während man versucht die nervös zitternden Füße unter Kontrolle zu halten. Denn man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Musikuntermalung zu Halo 2 mit zu den besten gehört die je in einem Videospiel umgesetzt wurden. Wenn dieser Soundtrack keinen Preis bekommt, dann weiß ich nicht mehr welche Videospielmusik ihn verdient hätte.

    Coop, Splitscreen und Xbox Live

    Der Oddball, ein Totenschädel Der Oddball, ein Totenschädel Bot uns Halo aus Ermangelung eines bereits vorhandenen Online-Dienstes für die Xbox lediglich die Möglichkeit mehrere Konsolen lokal zu verlinken, bietet uns Halo 2 fast alles was man sich von einem modernen Multiplayer-Part erwartet. Ab vom XBL-Service ist es möglich per Splitscreen mit bis zu vier Spielern gleichzeitig die diversen Spielmodi auszutragen, ebenso wie man bis zu 16 Konsolen lokal vernetzen kann. Leider aber ist es nicht möglich den gebotenen Coop-Mode auch über das System-Link zu spielen, lediglich der Splitscreen für zwei Spieler ist in diesem Modi erlaubt. Alle anderen Spielvarianten aber, und davon gibt es nicht wenige, plus der Möglichkeit eigene Spielmodi zu entwerfen, lassen sich per System-Link ebenso spielen wie per XBL. Dort allerdings werden dem erfahrenem XBL-Spieler so manche Dinge erst mal spanisch vorkommen, denn das gebotene Interface ebenso wie die vorhandenen Funktionen verhalten sich anders als in bisher bekannten XBL-Spielen (von Burnout 3 einmal abgesehen, welches sich an keine XBL-Norm hält).

    Der Coop-Mode für zwei Spieler an einer Konsole bietet uns exakt die gleichen Missionen wie die Singleplayer-Kampagne. Dabei ist man nicht gezwungen das Spiel von ganz von Vorne beginnen zu müssen, sondern kann auch den Spielstand der Singleplayer-Kampagne verwenden und sodann zu Zweit weiterspielen. Um den beiden Spielern auch eine vernünftige Herausforderung bieten zu können, gibt es im Coop-Mode einige Gegner mehr die uns das Leben schwer machen.

    Das XBL-Interface Das XBL-Interface Die anderen Multiplayer-Spiele lassen sich sowohl an einer Konsole per Splitscreen mit bis zu vier Spielern gleichzeitig austragen, ebenso wie mit maximal 16 lokal vernetzten Xboxen oder eben über den Online Dienst XBL von Microsoft. Allerdings fällt das neue XBL-System, wie bereits erwähnt, etwas aus dem Rahmen und verlangt von uns ein ausgiebiges Probieren der verschiedenen Funktionen bis wir das dahinter steckende System in den Griff bekommen haben.

    Vier Schritte die dauern können Vier Schritte die dauern können Denn in Halo 2 dreht sich alles um die Clans und die Freundesliste. So wie wir es aus anderen Spielen her kennen, dass wir uns einen gewünschten Spieltyp aussuchen und sodann eine Liste entsprechender Games präsentiert bekommen, funktioniert das Online-System von Halo 2 nicht. Umgekehrt ist es auch nicht möglich ein Spiel zu eröffnen und dann einfach darauf zu warten, dass sich andere Spieler dazugesellen.

    Alles vollautomatisch Alles vollautomatisch Um vernünftig online spielen zu können gibt es nämlich erst einiges an Vorbereitungen zu treffen. Unsere Spielfigur will individuell bemalt und mit einem Clan-Zeichen versehen werden, und, was noch viel wichtiger ist, Spielmodi wollen definiert werden. Zwar enthält Halo 2 bereits eine recht hohe Anzahl besagter Modi, trotzdem sollte man sich wenigstens einen (besser mehrere) individuelle Spielmodi nach den eigenen Wünschen bauen. Haben wir also einen nach unseren Wünschen generiert, können wir diesen oder einen der vorgegebenen Modi per Quickmatch auswählen und Halo 2 beginnt eine recht ausführliche Suche im Netz nach dem seiner Meinung nach am besten für uns geeignetem Spiel. Dabei fließen nicht nur die eingegebenen Werte ein, sondern beispielsweise auch unsere Anbindung ans Internet oder unser Ranking. Sobald Halo 2 genug Spieler beieinander hat, wird die jeweilige Session gestartet. Da nach einem solchen Match die Session wieder aufgelöst wird, hat man am Ende der Runde die Möglichkeit noch schnell seine Freundesliste zu aktualisieren, damit man die eben getroffenen Gamer auch wieder findet und sich erneut der gleichen Gruppe anschließen kann.

    Gleich gehts los... Gleich gehts los... Das Optimatch hingegen verhält sich ganz anders als in allen bekannten XBL-Games bisher. Eröffnet man ein Spiel, ist man automatisch Gruppenführer, zunächst mal nur für eine Gruppe bestehend nur aus einem selbst. Diese Gruppe ist nicht öffentlich sichtbar wie eine reguläre Session vergleichbarer Spiele, sondern kann nur von den Freunden in der eigenen Liste oder von Clanmitgliedern gesehen werden. Um seine Gruppe zu vergrößern kann man diesen eine Einladung schicken, ebenso wie den letzten Spielern mit denen man gespielt hat. So bildet sich dann eine Gruppe die der Gruppenführer in die Spielevermittlung oder ins eigene Spiel mitnehmen kann. Beim eigenen Spiel bleibt die Gruppe unter sich und kann ein völlig frei vom Gruppenführer bestimmtes Spiel austragen, und bei der Spielevermittlung wird die Gruppe als Ganzes in ein passendes Spiel vermittelt.

    Endlich im Online-Spiel Endlich im Online-Spiel Der Pferdefuss an dem System ist, dass es keine öffentlichen Spielelisten gibt. Besonders für einzelne Spieler ist es praktisch unmöglich einem Spiel mit bestimmten Optionen beizuwohnen. Es ist nämlich nicht möglich zu sagen, man möchte ein Capture the Flag auf irgendeiner Karte spielen, denn das integrierte System entscheidet selbstständig in welches Spiel man vermittelt wird, man legt nur die Art des Spiels fest. Entscheidet man sich beispielsweise für "Rumble Pit", ist nicht vorherzusehen ob man in einem Deathmatch, einer Rocket Arena oder einem Shotgun Rumble landet. Ebenso ist es nicht möglich nach beendetem Match mit den gleichen Leuten eine weitere Runde zu spielen, da nach dem Match die Session wieder komplett aufgelöst wird. So lange man sich also in keiner Gruppe befindet oder selbst eine Gruppe leitet und alleine nach Spielen sucht, muss man nehmen was man kriegt und hat nur ganz rudimentäre Auswählmöglichkeiten.

    Ein Deathmatch Ein Deathmatch Dazu gesellt sich die viel zu lange Vermittlungszeit bis man endlich an einem Spiel teilnehmen kann. Denn die Vermittlung der Spiele geschieht in vier Schritten, wovon der erste Schritt, das ermitteln und zusammenführen der einzelnen Spieler, schon mal mehrere Minuten in Anspruch nehmen kann. Bis das Spiel schließlich beginnt können schon mal fünf bis zehn Minuten vergehen. Bei einer normalen Rundenspielzeit von sechs Minuten ist das natürlich viel zu lang und schreit förmlich nach Verbesserung. Einzig wenn man ein "eigenes Spiel" eröffnet hat, welches nur innerhalb der Gruppe gespielt werden kann, ist es möglich mehrere Runden zu festzulegen. Das kann natürlich nicht das Gelbe vom Ei sein, denn wer bekommt schon immer wenn man selber gerade Lust hat alle Freunde an die Xbox? Hier wäre es wünschenswert gewesen wenigstens auch öffentliche Gruppen anlegen zu können, schon um gleichsprachige Spieler finden und vereinen zu können. Denn auch das ist nicht möglich, was besonders bei uns in Europa ein Problem darstellt.

    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel Nach dem Spiel ist vor dem Spiel Derweil gäbe es an den Spielmodi selbst nichts zu meckern, denn sie kommen in großer Zahl daher und sind auch allesamt gut spielbar. Klar, dass man sich oft an Bekanntem orientiert hat, aber auch neue Ideen wurden verwendet. Die Spieltypen im einzelnen sind: Showdown, Kampf um die Flagge, Angriff, Hügelkönig, Oddball, Moloch und Territorien die jeweils noch verschiedene Varianten bieten. So gibt es ein ganz klassisches CTF ebenso wie eines mit nur einer einzigen Fahne, um die sich dann die bis zu vier Teams streiten. Ebenso kann man den Hügelkönig mit einem oder mehreren, wahlweise auch wechselnden Punkten spielen.

    Wovon wir uns ebenfalls mehr erwartet haben sind die im Vorfeld groß angekündigten Clan-Features, von denen man im Spiel selbst nicht viel mitbekommt. Zwar ist es möglich einen eigenen Clan zu gründen oder einem anderen beizutreten, viel mehr geht aber nicht. Für weitere Verwaltungsoptionen oder die Clanstatistiken muss man seinen PC bemühen und auf www.bungie.net vorbeischauen, wo es die versprochenen Features gibt. Einziges Problem dabei, der eigene Gamertag muss mit dem Microsoft Passport verknüpft sein, wobei es ja in der Praxis bei einigen Spielern Probleme gibt. Ist der Gamertag nicht verlinkt hat man auch keinen Zugriff auf die Optionen und Clanfeatures.

    Halo 2 (XB)

    Singleplayer
    9,4 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Sound
    10/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Hervorragende Soundkulisse
    mitreißende und abwechslungsreiche Geschichte
    sehr gute Steuerung
    viele Multiplayer-Möglichkeiten
    Coop-Mode
    bis vier Spieler pro Konsole online
    System-Link bis 16 Konsolen
    Umständliches Online-Interface
    fast nicht brauchbares Gruppen-Feature
    keine öffentliche Lobby
    Clan-Features nur über bungienet
    Verbindungsaufbau dauert viel zu lange
    Coop-Mode nur per Splitscreen
  • Halo 2
    Halo 2
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Bungie Studios (US)
    Release
    09.11.2004
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Halo 2
Halo 2 im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Halo-2-Spiel-5239/Tests/Halo-2-im-Gamezone-Test-990061/
15.11.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/11/TV2004111111560801.jpg
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