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Overclocking leicht gemacht - Praxistipps rund zum Übertakten von CPUs und Grafikkarten

29.07.2012 17:00 Uhr
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In unserem Special geben wir euch wichtige Praxistipp zum Übertakten, die für alle CPUs und Grafikkarten gelten. Wir stellen euch die nötigen Tools vor, geben Beispiele für AMD- und Intel-Prozessoren und zeigen euch, wie ihr den Erfolg der Übertaktung testen könnt.


Übertakten ist leichter als viele denken und benötigt auch keine speziellen Mainboards und Kühler mehr Übertakten ist leichter als viele denken und benötigt auch keine speziellen Mainboards und Kühler mehr [Quelle: Siehe Bildergalerie] Egal ob wegen eines Leistungsgewinnes oder einfach nur aus sportlichem Antrieb: Übertakten ist inzwischen einfacher, als manch einer denkt. Man muss kein Hardware-Freak sein und teure Kühler und Belüftung kaufen, um aus seiner CPU einige Prozent an Leistung herauszukitzeln. In unserem Special gibt es Praxis-Tipps zum Übertakten eurer CPU und Grafikkarte.

Viele unter euch wissen sicherlich, was Übertakten bedeutet. Doch für die anderen wollen wir es in zwei Sätzen kurz erklären: der Takt eines Prozessors oder auch eines Grafikkartenchips oder Arbeitsspeichers ist vereinfacht gesagt die Anzahl an datenbefördernden Strömen, die pro Sekunde verfügbar sind und Rechenoperationen ermöglichen – zum Beispiel 3,3 Gigahertz bei einem Intel i5-2500k, also 3,3 Milliarden "Takte" pro Sekunde. Beim Übertakten erhöht ihr diesen Takt durch Veränderungen einiger Einstellungen im BIOS, sozusagen das Optionsmenü des Mainboards, um durch den höheren Takt an Leistung zu gewinnen, denn mehr Takt bedeutet natürlich mehr Rechenoperationen pro Sekunde.

Wie schwer ist Übertakten?

BIOS-Menü BIOS-Menü [Quelle: Siehe Bildergalerie] Früher war es eine Wissenschaft für sich und nur für erfahrene User machbar, die zudem bereit waren, das Risiko eines Defektes in Kauf zu nehmen. Inzwischen sind CPUs und Mainboards, aber auch Grafikkarten besser auf Übertaktungsmöglichkeiten ausgerichtet, es gibt teilweise auch grafisch deutlich übersichtlich gestalte BIOS-Menüs, UEFI (eine Art modernes BIOS) und auch für einige Fälle auch Übertakter-Software für Windows wie zum Beispiel Easy Tune für geeignete Gigabyte-Mainboards. Auch das Risiko einer schnellen und "tödlichen" Überhitzung der CPU ist durch moderne Kühler und Schutzvorrichtungen extrem gering. Intel lädt Hardwarefans mit einigen seiner neueren CPUs und Mainboardchipsätzen geradezu zum Übertakten ein. Denn die Prozessoren mit dem Zusatz "k" am Ende der Modellnummer haben einen frei wählbaren Multiplikator – dieser bestimmt maßgeblich den Gesamttakt des Prozessors und gewährt euch ein schnelles und einfaches Übertakten. Modelle ohne "k" haben einen festen oder nur sehr gering erhöhbaren Multiplikator.

Bei den Intel-Mainboards bieten Modelle mit Chipsatz-Codes P und Z, zum Beispiel P67 oder Z77, alles nötige, um eine Übertaktung auch einfach umsetzen zu können – dabei sind diese Mainboards nur unwesentlich teurer als gleichgut ausgestatte Modelle mit anderen Chipsätzen. Auf Seiten von AMDs für Gamer interessanten aktuellen Sockeln AM3 und AM3+ sind keine speziellen Prozessoren und Mainboards nötig – hier sollte man sich lediglich informieren, ob das BIOS eines Mainboardmodelles generell genügend Einstellungsoptionen bietet. Viele AMD-CPUs gelten jedoch nicht sonderlich übertaktungsfreudig, das heißt: große Leistungsgewinne sind dann nicht zu erwarten.
Unser Special befasst sich vor allem mit dem Thema CPU-Übertaktung, jedoch gelten die meisten Hinweise – auch wenn wir es nicht explizit erwähnen - ebenso auch für Grafikkarten oder Arbeitsspeicher, wobei bei letzterem eine Übertaktung kaum etwas bringt. Wichtig: Wir übernehmen keinerlei Verantwortung für Schäden an eure Hardware – übertreibt es also nicht, ihr müsst auch bedenken, dass zum Beispiel 20 Prozent mehr Takt noch lange nicht 20 Prozent mehr Leistung in Spielen bedeutet. Es kommt also wirklich nicht darauf an, ob ihr nun zum Beispiel 4,4 oder "nur" 4,3 oder 4,2 Gigahertz mit einer CPU erreicht.

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29.07.2012 17:00 Uhr
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