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  • Harry Potter und der Orden des Phönix: Abwechslungsarme Erkundungstour... - Leser-Test von PhilCassidy

    Mittlerweile ist der letzte Teil des Films Harry Potter im Kino angelaufen. Mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" findet das Abenteuer rund um den Zauberschüler Harry Potter, der von Buchautorin J.K. Rowling erfunden wurde, ein jehes aber bombastisches Ende. Das sich die Spieleentwickler gerne mal Filme vorknöpfen um daraus Spiele zu machen ist kein Gehmeinis mehr und so wurde auch, dass jetzt schon etwas ältere Spiel, "Harry Potter und der Orden des Phönix" passend zum Erscheinen des Films damals released. Die ganze Zauberwelt rund um Hogwarts wurde auch auf die PlayStation Portable gebracht und sollte auch für unterwegs zum erkunden des Spiels einladen. Ob das Spiel verzaubern kann oder doch nur falsche Magie vorgegaukelt wird, dass lest ihr in folgendem Review.

    Zu Beginn des Spiels findet sich Harry im Geheimversteck vom Orden des Phönix wieder, wo er auch seinen beiden besten Freunden Ron und Herminebegegnet. Das Versteck der Ordensmitglieder rund um Sirius Black bietet die beste Gelegenheit die ersten Zaubersprüche auszuprobieren. Damit das ganze auch schön zusammen passt, sind die Situationen so gemacht, dass immer ein unterschiedlicher Zauber von Nöten ist. Entweder müssen Möbel oder ähnliche Dinge wieder per "Winggardium Leviosa" an ihre alte Stelle gebracht werden, mit "Depulso" weggeschoben, mit "Accio" angezogen (man zieht ein Objekt zu sich hin) oder kaputte Sachen mit "Reparo" repariert werden. Die Steuerung ist dabei anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig und es bedarf etwas Zeit bis man das richtige Timing hat - grundsätzlich gilt: für einen Zauber eine Taste drücken, dann nochmal und dann die selbe Taste am Ende halten um den Zauber zu wirken.

    Mit diesen "kleinen" Repertoire an Zaubersprüchen geht es ab nach Hogwarts um die Kunde von der Rückkehr des ultimativen Bösen zu informieren: Lord Voldemort. Der Kerl, der Harrys Eltern, als er noch klein war, tötete und Harry diese Blitz förmige Narbe verpasste - das Zeichen das er überlebte. Praktischerweise kann er mit dieser Narbe noch feststellen, was Voldemort so alles in seiner "Freizeit" tut; das spiegelt sich dann in bösartige Träume und im schweißnassen erwachen aus dem Schlaf wieder. Umbridge, die neue Lehrkraft für den geliebten "Verteidigung gegen die dunklen Künste" und Mitarbeiterin des Zaubereisministeriums ist aber der Ansicht, dass die Rückkehr von Voldemort ein einfaches Hirngespinst von Harry ist und so verdonnert sie Harry im Verlaufe des Spiels zum Nachsitzen... .

    Doch worum geht es im Spiel? Was muss man tun? Ja diese beiden Fragen, die man auch gut und gerne zusammenfassen kann sind recht einfach zu beantworten: Man läuft eigentlich immer von A nach B. Mal muss man Dinge, wie verlorene Bücher - also Gegenstände, suchen oder bestimmte Personen finden, diese ausfragen und dann wieder zurückkehren um Bericht zu erstatten, mal muss man aber mal Kämpfen - was sich aber als ziemlich holprig herausstellt. Da die Steuerung niemanden vom Hocker reißen wird, sind die rar gesetzten Actioneinlagen einfach nur Staub trocken: Man greift an, verteidigt, greift an, landet einen Treffer, kassiert einen Treffer, verteidigt wieder, greift an und Gewonnen - so oder auch anders lassen sich die Kampfeinlagen im Spiel beschreiben.

    Um bei den sehr abwechslungsreichen Aufgaben nicht den Überblick im verwinkelten Schloss Hogwarts zu verlieren, gibt es die Karte des Rumtreibers, die einen vorgibt, wo man lang zu gehen hat. Dabei folgt man den Fußspuren die immer auf dem Boden im Schloss zu sehen sind und sollte zu seinem Ziel finden. Das klappt in wirklich allen Fällen richtig gut, nur kommen die Fußspuren z.t. Mal zu spät oder sie schweben "in der Luft" - was sehr skurril aussieht. Bei den zahlreichen Botengängen, die man in Hogwarts aufgetragen bekommt ist die Kamera meist der größere Feind des Spielers als irgendein anderer Raudi im Spiel. Mal wird der Kamerawinkel auf einmal gewechselt, sodass man oft gegen die Wand läuft, oder die Kamera fokussiert Harry nicht richtig; so sind Kletterpassen auf Bücherregalen fast schon die reinste Tortur.

    Mit Hilfe der eigens von Harry erfundenen Dumbledors Armee (die DA) versuchen einige gute Freunde von Harry sich auf die Gefahr die draußen vor dem Gemäuer Hogwarts wartet Paroli zu bieten. Als Mentor ist Harry dafür verantwortlich einige Zaubersprüche zu zeigen, die sich im Kampf als nützlich erweisen könnten. "Stupor" ist ein gutes Beispiel für solch einen Duellierzauber, aber auch Zaubersprüche wie "Levicorpus", "Petrificus Totalus", "Confundus" und "Protego" erweisen sich im Ernstfall als sicherlich nützlich - letzter Zauber dient zum Verteidigen und ist auch der einzige in dieser Richtung. Damit Harry überhaupt all diese Zauber lehren kann, müssen zahlreiche Schüler aufgesammelt werden, die sich für die DA interessieren. Dabei werden die Fähigkeiten des Spielers wieder einmal vollstens strapaziert: Man darf die Schüler überall auf dem Schulgelände (Innen und auch Draußen am Eulenturm...) suchen gehen, sodass man hier zeigen kann was man im Spiel so alles gelernt hat.

    Features bietet "Harry Potter und der Orden des Phönix" sicherlich reichlich, wenn man auf Fotos aus dem Film oder dem Sammeln von Tagespropheten im Spiel steht um neue Fotos freizuschalten. Das größte von all diesen Features dürfte wohl der noch nicht erwähnte Mehrspielermodus sein. Ja, der Orden des Phönix bietet einen Mehrspielermodus, indem man sich Ad-hoc gegen Freunde duellieren kann. Das gestaltet sich als viel herausfordernder als im Einzelspielerspiel, dennoch ist der Spielspaß schon nach ein, zwei Spielen verflogen ... nein besser wie weggezaubert.

    FAZIT: Harry Potter und der Orden des Phönix ist auf der PlayStation Portable fast die reinste Qual: Die Steuerung erweist sich als sehr hakelig und gewöhnungsbedürftig und die Story und das Gameplay reißen einen wenig vom Hocker. Sich ständig durch ganz Hogwarts zu begeben ist aus den eben genannten Gründen und der nicht vorhanden optischen Abwechslung einfach nur langweilig. Zwar sehen die Charakter und Hogwarts an sich ganz gut aus, aber vor allem Hogwarts bietet einfach zu wenig Abwechslung innerhalb der Mauern - und außerhalb ist es auch nicht viel besser: Die Bäume sehen wenig realistisch aus und auch sonst wird nicht viel geboten. Bei all den Dusseligkeiten könnte man meinen die PSP geht an ihre Grenzen so sehr ruckelt es manchmal. Wer absoluter Potter Fan ist muss wirklich abwägen ob er die Herausforderung mit diesem Spiel annimmt; für alle anderen gilt: Lieber Finger Weg! - Geht So.

    Negative Aspekte:
    Story geht in den einfallslosen "von A nach B" Missionen unter, Hogwarts ist zu öde gestaltet, Steuerung gewöhnungsbedürtig, Kamer nicht optimal, langweilige Nebenaufträge, öder Mehrspielermodus, schwaches Gameplay

    Positive Aspekte:
    Charaktere sehen ganz gut aus, verschiedene Zaubersprüche, gut nachempfundenes Hogwarts, Karte des Rumtreibers hilft durch die verwinkelten Mauern Hogwarts, guter Sound mit nahezu allen originalen Synchronsprechern

    Infos zur Spielzeit:
    PhilCassidy hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Harry Potter und der Orden des Phönix

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: PhilCassidy
    5.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Steuerung
    5/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    4/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Harry Potter und der Orden des Phönix
    Harry Potter und der Orden des Phönix
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    27.06.2007

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1010793
Harry Potter und der Orden des Phönix
Harry Potter und der Orden des Phönix: Abwechslungsarme Erkundungstour... - Leser-Test von PhilCassidy
http://www.gamezone.de/Harry-Potter-und-der-Orden-des-Phoenix-Spiel-5537/Lesertests/Harry-Potter-und-der-Orden-des-Phoenix-Abwechslungsarme-Erkundungstour-Leser-Test-von-PhilCassidy-1010793/
16.07.2011
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