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  • Harvest Moon: Innocent Life im Gamezone-Test

    Das etwas andere Harvest Moon für Sonys PSP spielt sich dank vieler Automatiken recht gut.

    Mit der Bauernhof-Simulation "Harvest Moon" gelang Nintendo auf dem guten alten SNES ein Megaerfolg. Gerade aufgrund des etwas anderen Gameplays entwickelte sich das Spiel zum Top-Seller und bekam systemübergreifend viele Nachfolger spendiert. So haben es Ableger auch noch auf den Game Boy, N64, PS1, PS2, GBA, Gamecube und den DS geschafft. Natürlich war das Spielprinzip im Großen und Ganzen immer gleich geblieben - was aber keineswegs dem Spielspaß schadete. Allerdings war die Harvest Moon-Reihe auch immer von den Einen geliebt und von den Anderen gehasst, denn viele hielten die Teile immer für monotone Kinderspiele. Doch wie sieht's mit dem nun, anno 2007, erschienenen "Harvest Moon: Innocent Life" aus? Was wird uns im Vergleich mit den Vorgängern neues geboten und lohnt sich überhaupt ein Kauf des PSP-Ablegers für Besitzer der anderen Versionen? Die Antworten auf all diese Fragen erfahrt ihr im folgenden Review:

    Harvest Moon: Innocent Life Harvest Moon: Innocent Life Schon auf der Verpackung erwartet euch mit dem Untertitel "A Futuristic Harvest Moon" die klare Botschaft, dass es sich bei diesem Titel nicht um eine einfache Portierung einer alten Version handelt, sondern viel Neues und vor allem Anderes bietet. Für viele von euch wird die Tatsache, dass es sich bei der Spielfigur nicht um einen "echten" Menschen handelt, sicherlich abschreckend wirken. Ihr könnt im PSP-Ableger nämlich nicht zwischen Bauer oder Bäuerin wählen, sondern seit quasi ein vorgefertigter männlicher Roboter in Menschengestalt, welcher erst nach und nach menschliche Züge und Gefühle erlernen muss. Ihr seid also wie der Titel schon sagt das "Innocent Life", also das "unschuldige Leben". Das Szenario findet im PSP-Titel auf der Herzflamm-Insel statt, auf der es eine Stadt namens Volcano gibt. Euer "Vater" ist dieses Mal Dr. Hoffmann Korn, der in einer Villa auf der Südspitze der kleinen Insel lebt. Einige der Inselbewohner wissen um die Herkunft von euch, für die anderen seid ihr der ganz normale Sohn des Doktors. Ihr bekommt genau wie in den anderen Harvest Moon - Teilen einen Hof und müsst diesen auf Vordermann bringen. Allerdings befindet sich euer "Hof" innerhalb der so genannten "Österruinen": In diesen Ruinen befindet sich euer Wohnraum, Lagerraum an den die Tierunterkünfte angeschlossen sind und zudem natürlich auch noch die Farm, welche sich auf dem "Dach" der Ruinen befindet.

    Von Hilfsrobotern bis HD TV - vieles ist anders in Innocent Life

    Harvest Moon: Innocent Life Harvest Moon: Innocent Life Wie auch in den vorangegangenen Harvest Moon-Teilen, benötigt ihr in erster Linie Zeit. Viel Zeit. Denn so ein Feld bestellt sich auch dieses Mal (zumindest anfangs) nicht von selbst und sämtliche damit verbundenen Arbeiten sind äußerst zeitintensiv. Das fängt damit an, dass ihr erst einmal den über die Jahre entstandenen Wildwuchs und diverse Steine und Äste vom Feld entfernen müsst. Danach wird der Boden umgegraben und für verschiedenen Pflanzensamen fruchtbar gemacht. Solange die zahlreichen Obst- und Gemüsesorten noch nicht erntereif sind, müssen sie täglich gegossen werden und das einzig mit einer gewöhnlichen Gießkanne - zumindest die erste Zeit denn dann offenbart das Spiel seine erste wirkliche Neuerung: Ihr bekommt einen Hilfsroboter zur Seite gestellt, welcher die gröbsten Arbeiten für euch erledigen (kann). Denn ihr habt die Wahl, ob ihr die vielen Felder weiter selbst bestellen wollt oder ob ihr dem Helfer Aufgaben wie zum Beispiel das Gießen der Felder, das Vernichten von Unkraut oder auch das Sammeln von Holz übertragt. Gerade das Gießen der Felder ist natürlich eine Heiden Arbeit und der Roboter macht seine Sache auch wirklich gut, aber ist nicht gerade diese Art der Arbeit in den vorherigen Teilen so unverwechselbar gewesen? Allerdings verleiht der mechanische Helfer dem Spiel etwas mehr an Freiheiten und auch ist die Motivation das Spiel möglichst lange zu spielen sicherlich nun noch etwas höher.

    Harvest Moon: Innocent Life Harvest Moon: Innocent Life Wie ihr es vielleicht aus den älteren Harvest Moon - Teilen gewohnt seid, könnt ihr in der PSP-Version nicht von Anfang an die gesamte Farm bewirtschaften. Nur ein kleiner Teil ist fruchtbar für die verschiedenen Samen und erst nach und nach könnt ihr die restlichen Bereiche sozusagen "freischalten". Denn die Farm ist in viele verschiedene Sektoren aufgeteilt an deren Ecken sich jeweils vier Juwelen-Sockel befinden. Einige der Juwelen findet ihr allerdings schon nach kurzer Zeit während eurer Erkundungen der Insel. Habt ihr dann vier Juwelen der gleichen Farbe gefunden, könnt ihr einen Bereich eurer Farm aktivieren und so fruchtbar machen. Die verschiedenen Juwelen haben darüber hinaus auch noch gewisse Effekte auf die jeweiligen Felder und zusätzlich öffnen sich dann die ein oder andere Tür in der Ruine oder in den Höhlen der Insel. So habt ihr die Möglichkeit peu a peu die gesamte Farm fruchtbar zu machen und zudem die verschlossenen Bereiche der Insel zu öffnen - Neben dem Alltag als Bauer ist dies eine zusätzliche Motivation.

    Harvest Moon: Innocent Life Harvest Moon: Innocent Life Die Pflanzung, Pflege und Ernte der verschiedenen Gemüse-, Obst- oder auch Blumenarten läuft ebenfalls ein klein wenig anderes ab, wie ihr es vielleicht gewohnt seid. Denn beispielsweise könnt ihr eure Felder "pimpen" - Dies geschieht unter anderem durch ein bestimmtes Moos, welches ihr auf euren Erkundungen der Insel findet. Das Moos hat die Eigenschaft, das Wasser auf den Feldern einige Tage zu halten und so das tägliche Gießen überflüssig macht. Durch den Roboter seid ihr zwar später nicht mehr auf das Moos angewiesen, anfangs erleichtert euch dieses Hilfsmittel aber dann doch etwas das Leben als Bauer - Das Moos muss jedoch vor dem Aussäen in die Felder getan werden. Eine einzelne Moospflanze reicht dabei für 9 Quadrate und überdauert eine Jahreszeit. Danach könnt ihr ganz einfach neues sammeln und verpflanzen. Je nach Jahreszeit habt ihr eine große Auswahl an verschiedenen Gemüse-, Obst- oder auch Blumenarten, welche dazu noch verschiedene Wachstumszeiten besitzen. Dabei solltet ihr darauf achten, ob eine Pflanze nur einmal Früchte trägt oder mehrmals abgeerntet werden kann. So können beispielsweise Salate oder auch Kartoffeln nur einmal geerntet werden, wogegen Gurken oder Erdbeeren mehrmals Früchte tragen. Auch Blumen könnt ihr in Harvest Moon: Innocent Life anpflanzen - Die Samen hierfür stehen allerdings nicht zu jeder Jahreszeit zur Verfügung, beispielsweise könnt ihr im Sommer keine Blumen anpflanzen. Im Frühling lassen sich hingegen Tulpen oder auch Stiefmütterchen auf eurem Hof anbauen - sie haben jedoch eine viel längere Wachstumszeit als andere Pflanzen. Sind die verschiedenen Blumenarten aufgeblüht braucht ihr sie sogar noch nicht einmal selber zu ernten, sondern könnt bequem über euren HD-TV die Gärtnerei kostenlos mit der Ernte beauftragen. Am nächsten Tag sind stehen dann nur noch Blumenstängel auf euren Feldern und das Geld dafür befindet sich bereits auf eurem Konto.

    Was wäre ein Harvest Moon ohne Tiere?

    Harvest Moon: Innocent Life Harvest Moon: Innocent Life Natürlich haben die Entwickler auch in Harvest Moon: Innocent Life eine Menge Tiere integriert. Angefangen bei eurem Haustier, welches dieses Mal ein Hund ist. Ihr bekommt ihn als Welpen aus dem Wurf eines Freundes. Leider gibt es keine weiteren Haustiere, wie beispielsweise Katzen. Dafür gibt es aber viele weitere Nutztiere, die ihr ebenfalls erst im späteren Spielverlauf bekommt - Nämlich dann, wenn die Tür zu den Ställen in eurer Ruine geöffnet wurde. Allerdings sind auch die Nutztiere selber keine "echten" Wesen aus Fleisch und Blut, sondern genau wie ihr selbst Roboter. In euren Ställen könnt ihr euch jeweils maximal fünf (Robo-)Hühner, (Robo-)Kühe oder auch (Robo-)Schafe halten. Wie in anderen Bereichen des Spiels greifen auch hier viele Automatismen: So wechseln die Tiere z.B. selbstständig zwischen Stall und Außenbereich hin und her. Auch ihre Produkte wie Milch oder Eier gelangen automatisch auf ein Förderband und gelangen so ohne euer zu tun in den Verkauf. Ihr könnt lediglich selber aus den Eiern Mayonnaise oder aus der Milch Käse herstellen und diese Dinge dann ebenfalls verkaufen. Die Schafe geben nach einiger Zeit kostbare Wolle, welche ihr ebenfalls veräußern könnt. Als Automaten dienen hier die Maschinen "Gluck-o-matic", "Mähmäh-Matic" oder auch "Muhmuh-Matic". Bei der Pflege der Tiere müsst ihr ebenfalls auf sehr wenig achten: Musstet ihr in früheren Spielen noch selber für Futter sorgen, haben die verschiedenen Viecher nun automatisch genug zu essen - eure Aufgabe besteht lediglich darin, die Tiere zu streicheln, da so der Wert der verschiedenen Produkte gesteigert werden kann. Eier können außerdem in einem "Inkubator" ausgebrütet werden. Allerdings dürft ihr hier nicht über den Namen frei entscheiden. Es werden mehrere Namen für das Tier vorgeschlagen, von denen einer genommen werden muss.

  • Harvest Moon: Innocent Life
    Harvest Moon: Innocent Life
    Publisher
    dtp
    Developer
    ArtePiazza
    Release
    04.04.2007

    Aktuelle Simulation-Spiele Releases

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Harvest Moon: Innocent Life
Harvest Moon: Innocent Life im Gamezone-Test
Das etwas andere Harvest Moon für Sonys PSP spielt sich dank vieler Automatiken recht gut.
http://www.gamezone.de/Harvest-Moon-Innocent-Life-Spiel-5576/Tests/Harvest-Moon-Innocent-Life-im-Gamezone-Test-991268/
23.04.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/04/screen2_large2.jpg
tests