Hawken (1) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Bei Hawken handelt es sich um einen Free2Play-Multiplayer-Shooter für bis zu 32 Spieler, die sich in mächtigen Kampfrobotern gegenseitig bekämpfen. Gespielt wird aus der Egoperspektive und gesteuert wird ganz klassisch mit der Maus und bekannter WASD-Belegung auf der Tastatur. Mechfans haben den Titel sicher schon bemerkt, der am 12. Dezember diesen Jahres veröffentlicht werden soll, doch an vielen dürfte er bisher vorbeigegangen sein. Nicht nur deswegen haben wir den Titel einmal angespielt und trauen uns sagen, dass da ein wirklich gelungener Titel auf uns zu warten scheint.
Hawken (4) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Adhesive Games, die für den Titel verantwortlich zeichnen, luden am Ende des zweiten Messetages zu einer gediegenen Multiplayer-Schlacht mit ihrem aktuellen Titel ein. Gespielt wurde auf zwei verschiedenen Karten, einem staubigen Industrieviertel und einer futuristischen Stadt. Während die Map des Industrieviertels eher kompakt ausfiel, hatte man in der Stadt angenehm viel Bewegungsfreiheit. Zur Wahl standen uns Mechs der leichten und mittleren Klasse, die schwere Klasse war leider noch nicht verfügbar. Je nach Klasse unterscheidet sich die Standardausrüstung sowie die jeweilige Spezialfähigkeit, also ob der Mech über EMP-Bomben, Granaten, ein Energieschild, ein Hologram oder einen Raketenturm verfügt. Besonders interessant dabei sind die EMP-Bomben, welche dem Gegner kurzzeitig die Waffen außer Betrieb setzen und seine Anzeigen erlöschen lassen, sowie das Energieschild, welches einem kurz fast totalen Schutz bietet. Etwas unnötig hingegen wirkt das Hologramm, welches bei unserer Testsession auch niemand ausprobiert zu haben scheint, zu wenig Nutzen scheint es zu bringen ein Spiegelbild seines Mechs erzeugen zu können.
Spielvarianten bietet Hawken vier Stück, nämlich das klassische Deathmatch und Team Deathmatch, das sehr gelungene Siege, sowie eine Missions-basierte, die aber noch nicht gezeigt und zu der auch nichts verraten wurde. Wir begannen mit einem Team-Deathmatch, die ideale Gelegenheit sich mit der Steuerung der Kolosse auseinanderzusetzen. Denn auch wenn die zugrundeliegende Steuerungsvariante so in jedem Egoshooter verwendet wird, bewegen sich die riesigen Teile natürlich etwas anders. Um die trotzdem recht flott übers Schlachtfeld bewegen zu können, verfügen sie über eine Boost-Funktion sowie Jump-Triebwerke. Beide Features aber verbrauchen Sprit, und zwar nicht wenig, weshalb diese Anzeige auch die größte auf dem Armaturenbrett der Mechs ist. Es gilt sie permanent im Auge zu behalten um im richtigen Moment die Möglichkeit zu haben über die Gegner oder aus der Deckung heraus zu springen. Es ist zwar etwas seltsam, dass sich unser Tank wieder von alleine zu füllen beginnt, ein tolles Gameplay Element aber ist es trotzdem.
Hawken (10) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Selbiges trifft auf die Waffen zu, deren Temperatur beachtet werden muss, um nicht im falschen Augenblick nicht feuern zu können. Zwar fahren die Mechs nicht komplett herunter, wie wir es aus Mechwarrior her kennen, der Ausfall der Waffen ist aber schon schlimm genug. Sollten wir einmal zu viel Schaden eingesteckt haben, was gar nicht so selten passiert, können wir die Reparaturdrohne aktivieren. Dafür wird die Maschine komplett stillgelegt und die Drohne nimmt ihre Arbeit auf. Währenddessen wechselt die Kamera in eine Außenansicht, so dass wir die Umgebung beobachten können um für den Fall der Fälle den Reparaturprozess unterbrechen und wieder einsatzbereit zu sein.






