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  • Headhunter: Einmal Agent sein! - Leser-Test von Ultraschall

    Headhunter: Einmal Agent sein! - Leser-Test von Ultraschall Die Entwicklerfirma Sega ist ja hinlänglich für ihre guten Videospiele bekannt. Obwohl ich ja nicht der große Fan ihrer Spiele bin, habe ich mich doch für einen ihrer Titel begeistern können. Das Spiel "Headhunter", das Sega vor knapp achtzehn Monaten schon für den Dreamcast entwickelt hatte, kam letztentlich anfang diesen Jahres auch für die Playstation 2 auf den Markt und wurde sogar als Metal Gear Solid-Killer gehandelt. Mein Review wird nun zeigen, ob das Spiel "Headhunter" diesem Ruf gerecht wurde.

    In die futuristische Zukunftswelt von "Headhunter" wird man zu beginn des Spiels durch eine Art fiktive Nachrichtensendung eingeführt, die vor lauter Gewalt und kriegsänlichen Zuständen auf der gesamten Welt berichtet. Im allgemeinen wird die Zukunftswelt in dieser Sendung nur aus zwei bestimmenden Dingen dargestellt, denn es gibt im Prinzip nur noch das Verbrechen und die Verbrechensbekämfung. Für die Jagd auf Verbrecher an sich, ist in diesem Spiel hauptsächlich die Firma ACN verantwortlich, die mit einer Reihe von ausgemusterten Elitesoldaten und freiberuflichen Kopfgeldjägern rücksichtslos gegen die Unterwelt des Verbrechens vorgeht. Dafür wurde sogar eine neue Waffe für die Jagd auf die kriminellen Gangster entwickelt, die durch einen elektromagnetischen Impulse zum Gehirntod der Verbrecher führen sollte, um deren Organe noch verwenden zu können. Ausserdem wurden alle herkömmlichen Schußwaffen mit sofortiger Wirkung verboten, um den Handel mit den Organen der Gangster nicht zu behindern. Das hört sich zwar als Einführung zu einem solchen Agentenspiel etwas überzogen an, aber für die weitere Story sollte dies noch ab und an von Bedeutung sein.
    Ihr steigt in der Rolle von "Jack Wade" in das Spiel "Headhunter" ein, der zu beginn unter einem Gedächtnisverlust leidet und zudem noch ein Gefangener eines Labors ist. Festgeschnallt liegt er hier auf einer Bahre, umringt von merwürdigen Gestallten in Schutzanzügen und kann sich schließlich nach einem merkwürdigen Vorfall befreien. Nach seiner Flucht aus diesem Labor verliert euer Held nochmals das Bewußtsein und wacht schließlich wieder in einem Krankenhaus auf. Kurz darauf erfährt euer zu spielender Charakter "Jack" letztentlich, dass er selbst ein berüchtigter Kopfgeldjäger war, der für Geld den Verbrechern ihre Organe stahl. Doch durch seinen Gedächtnisverlust und dem dadurch verbundenen Vorfall hat euer Held all seine Lizensen zur Kopfgeldjagd verloren und fängt somit wieder bei null an. Dazu kommt noch, dass sein früherer Chef bei der ACN, mit dem Jack vor den Ereignissen des Gedächtnisverlustes zusammengearbeitet hatte, von einer Gangsterbande ermordet wurde. So ist es für euren Helden natürlich klar, dass er der Bitte der Tochter des Verstorbenen nach kommt und sich auf die Suche nach den Mördern seines früheren Chef's macht. Ausserdem ist er selbst daran intressiert, wer hinter diesem feigen Mord steckt.

    Ihr spielt nun "Headhunter" als "Jack Wade" in der Third-Person-Ansicht und habt mit einer Reihe von recht überschaubaren Aktionen zu kämpfen. Neben dem obligatorischen Gehen und Laufen, kann sich Jack noch per Knopfdruck an seine Gegner herranschleichen, sich ducken oder einen Hechtsprung nach vorne vollführen. Per Schultertaste läßt es sich dann auch ganz bequem in den Waffen-Modus schalten, bei dem sich die Kamera in Jack's Blickrichtung zentriert und mit dem er schließlich seine Gegner anvisieren kann. Natürlich ist es für euren zu steuernden Charakter klar, dass er seine Feinde mit seinen mitgeführten Waffen alle auf die herkömmliche Art töten kann. Aber er hat noch die Möglichkeit sie zu umgehen und sich einfach an ihnen vorbei zu schleichen. Dazu steht euch ein kleiner Radar zur Verfügung, der euch darüber aufklärt, welche Feinde sich letztentlich in eurer Nähe befinden. Ausserem könnt ihr eure Gegner noch per Knopfdruck auf ein falsche Spur lenken, indem ihr kleine Ablenkungsgeschosse abfeuert. Leider ist dieses Vorgehen zumeist durch die schlechte Kameraführung fast unmöglich, denn die Kameraeinstellungen im Spiel sind seltens sehr genau und zeigen euch das Geschehen aus einer zu ungünstigen Perspektive. Da ist es ab und an sinnvoller für euch, einfach in den Raum zu hetzen und die Gegner mit gezielten Schüssen auszuschalten.
    Zwischen den verschiedenen Locations, die man im Spiel besuchen muss, bewegt man sich mit Hilfe eines Motorrades fort. Mit Hilfe einer Übersichtskarte findet man sich hier recht schnell in dieser tristen Stadt, die man durchfährt, zurecht. Der Reiz mit dem Motorrad durch die Stadt zuheizen, verfliegt aber recht bald, denn die ungenaue Steuerung und die Eintönigkeit der Stadt gehen einem recht bald auf den Geist. Ausserdem ist mir dabei nie klar geworden, warum mann sich gerade auf dem Motorrad im Spiel Fertigkeitspunkte für seine Charakter verdienen muß, indem man möglichst lange im Sattel bleibt und mit einer mordsmäßigen Geschwindigkeit durch die Strasse prescht. Danneben habt ihr im Spiel immer wieder die Aufgabe in einer Verwaltungsstelle eure Kopfgeldjäger-Lizensen aufzufrischen oder sie euch zu verdienen. Dazu nehmt ihr dort in einem "Virtual-Reality" -Simulator Platz und versucht unter einem Zeitlimit verschiedene Vorgaben zu erledigen. So besteht "Headhunter" eigentlich aus zwei verschiedenen Möglichkeiten seinen Charakter auszubilden. Der eine Teil ist auf der Strasse mit dem Motorrad zu erledigen und der andere in den unterschiedlichsten Gebäuden, indem man dort seine Gegner ausschaltet.

    Zur Grafik des Spiel ist zu sagen, dass es mitunter einfallslos und trist gehalten worden ist, obwohl es spielerisch einiges her machen kann. Der Charakter Jack ist zwar toll animiert worden und er bewegt sich recht flüssig, aber die Umgebungsgrafiken sehen doch recht farblos aus. Nur bei den Fahrten mit dem Motorrad durch die Stadt kann das Game mitunter technisch gefallen, da es hier zu keinem Ruckler kommt. Die richtigen Highlights sucht man in diesem Spiel aber leider vergebens.
    Soundtechnisch habe ich nichts zu bemängeln und auch von der Hintergrundmusik kann doch etwas Agentenstimmung aufkommen, wenn man gerade durch gegnerverseuchte Gebäude schleicht.

    Fazit:

    Das Spiel "Headhunter" war eigentlich von mir als kleine Zwischenmahlzeit angedacht, bis Konami's MGS 2 auf dem Markt erscheinen sollte. Doch ich bin kaum von diesem Spiel weggekommen, obwohl es mich grafisch nie überzeugen konnte.
    Jeder der auf Agentenspiele dieser Art abfährt, sollte mal einen Blick riskieren.

    Negative Aspekte:
    Schlechte Kameraführung

    Positive Aspekte:
    Motivierende Story

    Infos zur Spielzeit:
    Ultraschall hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Headhunter

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Ultraschall
    7.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
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  • Headhunter
    Headhunter
    Developer
    Amuze
    Release
    22.02.2000
    Leserwertung
     
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Headhunter
Headhunter: Einmal Agent sein! - Leser-Test von Ultraschall
http://www.gamezone.de/Headhunter-Spiel-5691/Lesertests/Headhunter-Einmal-Agent-sein-Leser-Test-von-Ultraschall-996828/
29.09.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/03/14319head7b.jpg
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