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  • Hi Octane: Peter Molyneaux´s vergessene Fingerübung - Leser-Test von Gonzo09

    Hi Octane: Peter Molyneaux´s vergessene Fingerübung - Leser-Test von Gonzo09 Bullfrog, damals zwar schon unter dem Dach von EA aber noch in fester Hand von Peter Molyneux, veröffentlichte 1995 eine kurze, aber überwältigende Grafikdemo auf dem PC. Ein kleines Rennspiel in 3D und Hi-Res-Grafik erstaunte die Fachwelt. Die Reaktion war allerdings so positiv, dass sich Bullfrog entschloß, schnell ein richtiges Rennspiel zusammenzuschustern. Nicht einmal 6 Wochen dauerte die Produktion und "Hi Octane" ging als der einzige Schnellschuss der legendären Softwareschmiede in die Annalen ein. Dies hielt EA aber nicht davon ab noch schnell Umsetzungen für PSX und Saturn hinterherzureichen.

    Ein kurzes Renderintro (und das auch nur in der PC-Version), obligatorisch für alle Games zu der Zeit, erklärt, worum es geht : futuristische Schwebevehikel schießen auf andere futuristische Schwebevehikel und fahren nebenbei noch um die Wette. Einen direkten Background konnte ich nicht erkennen und so bleibt es denn ein Geheimniss, welche Wendung in der Geschichte der Menschheit dazu führte, dass Autorennen jetzt mit Waffen durchgeführt werden. Sicher ist, dass es sechs verschiedene Rennstrecken mit so illustren Namen wie "New Tschernobyl" gibt, die alle recht umfangreich und weitläufig sind. Das ist dann damals wie heute auch die größte Besonderheit gewesen, dass diese Areale frei befahrbar und mit jeder Menge möglicher Abkürzungen versehen waren. Eine Runde hat man natürlich nur geschafft, wenn man auch die Strecke abgefahren ist, ein kurzes Wenden hinter dem nächsten Hügel reicht nicht. Obwohl diese Freiheit sehr reizvoll ist, kann sie auch gelegentlich, gerade auch den größeren Parcours nerven, nämlich dann wenn man ein wenig die Orientierung verloren hat. Es passiert schnell, dass man ein gutes Stück unterwegs ist, bevor man realisiert, dass man in eine völlig falsche Richtung steuert und dann ist das Rennen auch schon verloren. Zum Ausgleich bietet die graue Endzeitlandschaft aber genug Merkmale, um sich nach einigen Runden zurechtzufinden.

    Auf jeder Strecke gibt es zwei Pit-Stops, die sich um die beiden Werte jedes Gefährts kümmern: Treibstoff und Schildenergie. Der Sinn von ersterem dürfte jedem klar sein, der zweite Wert ist lebenswichtig, nachdem die ersten Rennsekunden liefen. In bester Mario-Kart-Manier lassen sich jede Menge destruktive Extras einsammeln, mit denen sich der Konkurrenz einheizen lässt. Raketenwerfer, Bomben, Granaten und, der ewige Klassiker, die Gattlinggun sorgen für jede Menge Spaß. Das beste daran ist, dass sich die Feinde komplett demontieren lassen und diese in einer großen Explosion ihr eigenes Waffensammelsurium zur freien Verfügung auf der Strecke verteilen. Damit es einem selbst nicht so ergeht, gibt es auch Schildverstärker und Treibstofftanks. Wenn trotzdem das Auto sich in seine Einzelteile zerlegt, kommt nach wenigen Sekunden der Reparaturservice und mach die Karosse wieder flott.

    Das destruktive Vergnügen lässt sich in erstaunlich vielen Varianten genießen. Zum ersten gibt es das Single-Race auf einer der neun Strecken, im Championship werden alle Strecken in Folge bestritten. Das Clone-Race ist ein Zeitrennen gegen den eigenen Ghost, der Split-Screen ist der klassische 2-Spieler-Modus. Etwas ausgefallener ist da schon die "Hot-Seat"-Variante für bis zu acht Spieler. Alle acht Fahrzeuge steuern im Automode ihre Runden, ohne dass sich eines hervortut. Lediglich der Spieler, der an der Reihe ist, darf für ca. eine halbe Minute richtig loslegen und Boden wettmachen. Anschließend reicht er das Pad weiter und sein Auto fährt auf der erkämpften Position weiter. Auf dem PC gibt es angeblich sogar einen Netzwerkmodus, den konnte ich aber damals mangels technischer Möglichkeit leider nicht testen. Last but not least: das Death-Match. Hier geht es nicht um Plazierungen sondern nur ums Überleben, das Reparaturfahrzeug ist weit und breit nicht in Sicht.

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Hi Octane
Hi Octane: Peter Molyneaux´s vergessene Fingerübung - Leser-Test von Gonzo09
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26.04.2006
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