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  • Hidden Invasion: Sehr schlampige Alienzerstörungsorgie - Leser-Test von sinfortuna

    Hidden Invasion: Sehr schlampige Alienzerstörungsorgie - Leser-Test von sinfortuna Ein sehr gutes Beispiel für "schöne Fassade, wenig Inhalt" habe ich im Reich der Playstation-2-Spiele vorfinden können, der Name des Games ist "Hidden Invasion" Möglicherweise haben die Meisten von Euch niemals von diesem PS2-Titel gehört, da er kurz nach seinem Erscheinen im Jahr 2001 doch ziemlich schnell wieder in der Versenkung verschwand. Im Grunde auch völlig zurecht, wie ich finde, doch etwas schade ist es angesichts der gelungenen Optik irgendwie schon. Doch zu einem guten Prügelspiel - denn um ein solches handelt es sich hier zweifellos - gehört dann doch mehr als nur ansehnlich auszusehen, selbst oberflächliche Spielernaturen werden dies im vorliegenden Fall schon in der ersten Spielstunde registrieren und spätestens im Laufe der zweiten einsehen müssen, dass es sich um ein leider nur unterdurchschnittliches Videospiel handelt. Der sehr ordentlichen Grafik stehen einfach zu viele und vor allem zu gewichtige Patzer gegenüber, als dass ich noch eine Empfehlung aussprechen könnte.

    Zum 138.764 (in Worten einhundertachtunddreißigtausensiebenhundertvierundsechzig) ten Mal sind an dem vorherrschenden Schlamassel auf der guten alten Erde die bösen Aliens Schuld. Diese sind wieder einmal völlig vernarrt in die Idee, die totale Kontrolle über den blauen Planeten gewinnen zu können. Im Fall von "Hidden Invasion" waren sie aber besonders trickreich, denn wie der Titel unschwer vermuten lässt, geben sie sich nicht gleich zu erkennen, sondern haben auf besonders hinterhältige Art heimlich, still und leise unseren Planeten infiltriert. Auf den ersten Blick würden wir diese gar nicht einmal erkennen, die der menschlichen Bevölkerung drohenden Gefahr ist verständlicherweise riesengroß. Um den Aliens einen gewaltig dicken Strich durch die Rechnung zu machen, müssen schnellstmöglich Superagenten ans Werk und demzufolge kommen dann auch endlich wir ins Spiel. Wir übernehmen die Kontrolle über einen Spezialagenten oder auf Wunsch auf über eine Spezialagentin, um die fiesen Außerirdischen direkt wieder dahin zu schicken, woher sie gekommen sind oder besser noch: wir zerbröseln sie gleich an Ort und Stelle und zerlegen sie in ihre einzelnen Bestandteile, bevor sie wieder Angst und Schrecken verbreiten können.

    Da wir (natürlich) außerordentlich talentiert sind, haben wir fremde Mithilfe überhaupt nicht nötig und nehmen es demnach in der Folgezeit ganz allein mit dem extraterrestrischen Gesocks auf, versteht sich. Insgesamt erwarten uns knapp zwanzig Level, in denen es traditionsgemäß nur so vor außerirdischen Biestern wimmelt. In der sogenannten Third-Person-Perspektive schauen wir unserem Alter Ego quasi die ganze Zeit über die Schulter und sollten daher eigentlich die ganze Zeit über den nötigen Überblick behalten. Während wir durch weitläufige Großstadtgebiete und zahlreiche Gebäude wandern, um jene Zonen von Aliens zu säubern, zeigt uns ein Richtungspfeil praktischerweise immer, wo es langgeht bzw. wo sich die nächste Alienbrut aufhält. Kommt es zum Kampf machen wir von unseren Nahkampftechniken Gebrauch und vermöbeln die Monster mit Händen und Füßen, sprich mit Schlägen und Tritten nach Strich und Faden. Je öfter wieder dabei auf die Tasten hämmern bzw. wie kürzer die einzelnen Intervalle sind, umso härter schlägt und tritt unser Superheld zu. Doch natürlich möchten wir gerne ab und zu feindliche Aliens aus sicherer Distanz erledigen, ansonsten wären wir angesichts der chronisch zahlenmäßigen Unterlegenheit auch schwer im Nachteil, Superagent hin oder her, das würde auf lange Sicht hin wohl nichts werden. Demzufolge bedienen wir uns mit wachsender Begeisterung unserer Standardwaffe, einer mehr oder weniger gewöhnlichen Pistole, wobei wir jedoch höllisch auf unseren Munitionsvorrat achten müssen. Dieser ist leider Gottes begrenzt, doch netterweise hinterlässt der ein oder andere besiegte Feind zusätzliche Munition, die wir uns natürlich in Windeseile einsacken. Gelegentlich kommen wir auf diese Art sogar in den Besitz neuer Knarren, worüber wir uns natürlich sehr freuen, mehr als eine Wumme dürfen wir aber nicht mit uns herum schleppen, so dass wir nicht selten die Qual der Wahl haben, für welches Mordinstrument wir uns in jenen Momenten dann auch immer entscheiden werden.

  • Hidden Invasion
    Hidden Invasion
    Publisher
    Swing! Entertainment
    Developer
    Toka
    Release
    12.12.2001

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Hidden Invasion
Hidden Invasion: Sehr schlampige Alienzerstörungsorgie - Leser-Test von sinfortuna
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26.02.2006
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