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  • High Seas Havoc: I´m a pirate, ya know!? - Leser-Test von denjuandemarco

    High Seas Havoc: I´m a pirate, ya know!? - Leser-Test von denjuandemarco In einem meiner letzten Berichte über ein Spiel für Segas Mega Drive erzähle ich Euch über ein Jump'n Run, welches gegen Ende der Megadrive-Ära, um genau zu sein im Winter des Jahres 1994 erschien. Gekauft habe ich mir dieses Hüpfgame damals allerdings erst gut zwei Jahre später. Die seinerzeit maßgeblichen Gründe liegen einerseits daran, dass dieses Modul dann mittlerweile schon sehr preiswert zu haben war und zweitens es nicht für mich bestimmt war. Hüstel. Mitte der 90er Jahre hatte ich nämlich nahezu endgültig mein Interesse an solchen Hüpfabenteuern verloren, doch für Fans alter Jump'n Runs könnte dieses Spielchen hier ja dennoch sehr interessant sein.

    Story

    Unser Protagonist führt zu Beginn der Geschichte ein harmonisches, ruhiges, eben friedliches Leben. Seines Zeichens ehemaliger Pirat hat sich der gute Havoc nun mit seinem Sohnemann völlig zurückgezogen. Doch wie zu erwarten, ist es mit der besinnlichen Ruhe alsbald vorbei, ein junges Mädchen wird eines Tages an Land gespült. Nachdem wir uns ihrer angenommen haben (nein, nicht so), kommt sie wieder zur Besinnung und plappert gleich freundlich drauflos. Sie erzählt uns von einem Edelstein, welcher mächtige Kräfte in sich bergen soll. Praktischerweise führt sie auch eine geheimnisvolle Schatzkarte bei sich, die noch erstaunlich gut erhalten ist bzw. der das Salzwasser augenscheinlich nicht viel ausgemacht zu haben scheint. Selbstverständlich ist auf jener Karte das geheime Versteck jenes Juwels eingezeichnet und ruckzuck ist der alte Abenteuergeist in unserer alten Freibeuterseele wieder geweckt.
    Dies hört sich alles relativ einfach und problemlos an, ist es aber natürlich nicht. Klar, dass wieder einmal auch andere Schergen von jenem Schatz Wind bekommen haben, in diesem Abenteuer ist es der Pirat Bernardo, der ganz besonders scharf auf jenen Rohdiamanten ist und daraufhin das junge Fräulein durch seine Untergebenen entführen ließ. Sowas Gemeines aber auch. Das lassen wir als Havoc natürlich nicht so auf sich beruhen; wir schnappen uns demzufolge umgehend unseren Säbel und machen uns auf, dem guten alten Bernardo zuzeigen, wo der Hammer hängt. Nicht, dass die Story in diesem Piratenabenteuer so schrecklich originell wäre, aber sie ist nichtsdestotrotz wirklich ganz nett und wird zudem auf schöne Art und Weise präsentiert. Wer Jump'n Runs mag, wird dem naturgemäß eh keine besondere Bedeutung beimessen und greift in der Regel sowieso unverzüglich bzw. möglichst schnell zum Joypad, um loslegen zu können.

    Spielverlauf

    Mehrere Plattformlevel erwarten unseren Helden, durch welche er in altbewährter Jump'n Run-Manier durchfetzen wird. So hoffe ich zumindest. Die Level an sich sind dabei erfreulich umfangreich, in Nullkommanix habt Ihr dieses Game jedenfalls nicht durchgespielt. An Gegnern mangelt es beileibe nicht, der böse Bernardo scheint Unmengen an braven Gefolgsleuten zu haben, welche sich auch folgerichtig Euch energisch in den Weg stellen. Selbstverständlich erwartet Euch am Ende eines Levels ein Endgegner, welche naturgemäß nicht allzu leicht aus dem Weg zu räumen sind. Zum (erstaunlich hohen) Schwierigkeitsgrad nachher aber mehr. Auf Eurer abenteuerlichen Reise gibt es Unmengen an nützlichen Gegenständen einzusammeln, welche Ihr im Verlauf dieses Spiels auch bitter nötig haben werdet. Schätze und kleine Edelsteine sowie Vorräte, welche Eure Lebensenergie wieder auffrischen können, sind dabei an der Tagesordnung.
    Um den zahlreichen Gegnerscharen erfolgreich das Fürchten lehren zu können, stehen Euch mehrere Angriffsmöglichkeiten zur Verfügung. So habt Ihr die Qual der Wahl zwischen genau getimte Sprünge auf feindliche Schädel, zieht Euren Säbel oder vollführt eine Überschlagattacke. Erstaunlich war für mich hierbei, dass Euch nicht nur massig Gegner in den Weg stellen (dies ist eher so üblich), sondern dass Ihr nicht blindlings Drauflosstürmen dürft, sondern ganz im Gegenteil sehr wachsam vorgehen müsst, da Ihr ansonsten in derart große und sich zugleich sehr intelligent verhaltende Ansammlungen an Feinden rast, dass Ihr unweigerlich diesen unterliegen werdet. Genau das ist oft bei Jump'n Runs ja nicht gefragt und stellt somit für mich ein positives Merkmal dieses Abenteuers dar. Solltet Ihr leider Gottes den Herausforderungen in einer bestimmten Spielsituation nicht gewachsen sein, stehen Euch drei Continues zur Verfügung, was bedeutet, dass Ihr am Start des zuletzt gespielten Levels erneut beginnen dürft. Eine Passwortfunktion oder einen Batteriespeicher werdet Ihr hier bei "Havoc" leider nicht vorfinden. Was schließlich noch ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass die zahlreichen Gegner durchweg lustig animiert sind, was dem gesamten Spiel ein eher nicht so ernstes Ambiente verleiht, den Spielverlauf demzufolge gehörig auflockert. Von einer etwaigen düsteren Spielatmosphäre (leider) keine Spur. Freunden des Jump'n Run-Genres wird dies sicherlich sehr recht sein, schätze ich.

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High Seas Havoc
High Seas Havoc: I´m a pirate, ya know!? - Leser-Test von denjuandemarco
http://www.gamezone.de/High-Seas-Havoc-Classic-6218/Lesertests/High-Seas-Havoc-I-m-a-pirate-ya-know-Leser-Test-von-denjuandemarco-1000109/
04.06.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/10/High_Seas_Havoc__SS_.jpg
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