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  • Hitman: Blood Money - Auftragskiller, Beruf mit Zukunft? - Leser-Test von Illuminati

    Hitman: Blood Money - Auftragskiller, Beruf mit Zukunft? - Leser-Test von Illuminati Nr-47 ist tot! Der Hitman, der so viel Leid, Angst und Schrecken verbreitete. Ist nun selbst Opfer eines Attentates geworden. In einer riesigen Glaskuppel liegt er aufgebahrt. So friedlich, alles ist in sterilen Weiß gehalten. Die Gäste kommen, wie auf Bestattungen gewohnt, in Schwarz. Seine frühere Auftraggeberin der Agentur, ist auch anwesend. Sie gibt im einen letzten Kuss auf die Lippen, legt ihm dabei seine beiden Pistolen auf den Toten Leib. Nun, das ist das Ende des Killers, einige Gäste verlassen schon die Glaskuppel. Bum, Bum, doch was ist das? Bum, Bum - Das Herz des Hitman beginnt wieder zu schlagen! Bum, Bum, Bum, Bum - Es schlägt immer schneller, nun erhebt er sich. Er nimmt, seine beiden Waffen in die Hände und feuert. Wie in Blinder Wut tötet er alle Anwesenden in der Glaskuppel. Doch auch jene, die schon die Glaskuppel verlassen haben, erwartet kein anderes Schicksal, Nr-47 tötet alle die auf seiner Bestattungsfeier anwesend waren. Nun sind sie tot, anstelle desjenigen, der beerdigt werden sollte.

    Dies ist nun der vorerst letzte Hitman Teil, der schon auf 4 Teile angeschwollenen Serie. Auch diesmal schlüpft ihr in die Haut des Auftragskillers Nr-47 und müsst abwechslungsreiche Missionen erledigen. Das Spiel ist für den PC, die PS2, die Xbox und die Xbox 360 erschienen. Ich werde mich in diesem Review auf die Xbox 360 Version stürzen.

    Die Story

    Fangen wir mit dem Grundgerüst jedes Spieles an. Die Story. Zur Story gibt es nicht allzu viel zu erzählen, sie ist eigentlich nur eine Rahmenhandlung um die einzelnen Missionen miteinander zu verbinden. Aber dennoch ist es IO-Interactive gelungen, diese Rahmenhandlung spannend zu gestallten. Die Story hat zwei Stränge, der erste Strang kann als Hauptstrang bezeichnet werden, da die komplette Geschichte die ihr spielt, also der zweite Strang, erzählt wird. Ein Reporter ist zu Besuch bei einem Mann, der sehr interessante Informationen über Nr-47 zu haben scheint. Nun diesem Gerücht muss der Reporter natürlich auf den Grund gehen. Der Mann erzählt ihm eine Höchst interessante Geschichte, am Ende der Erzählung finden sie sich in der Gegenwart wieder, soll heiße der erste und der zweite Handlungsstrang laufen zusammen zu einem, der Showdown. Aber was genau passiert, wird nicht verraten. Der zweite Handlungsstrang ist eher Lose, der Hitman wird von Mission zu Mission geschickt. Ohne großartige Zusammenhänge. Gegen ende wendet sich das Blatt allerdings, denn eine feindliche Agentur, versucht ihn zu töten. Um an seinen genetischen Code zu gelangen. Da Nr-47 ja ein Klon ist, könnte man aus seiner DNA eine Armee von Superkillern schaffen, dies gilt es zu, verhindern. Aber schafft es der Hitman sein leben zu retten? Oder wird er der feindlichen Agentur zum Opfer fallen? Und warum, hat die feindliche Agentur so viele Informationen über Nr-47?

    Das Gameplay

    Kommen wir zu einem weiteren wichtigen Aspekt, des Spieles, das Gameplay! Wer schon einmal einen Hitman-Teil gespielt hat, wird sich sofort zurechtfinden. Allzu viel hat sich nicht geändert. Für alle diejenigen unter euch, die noch keinen Teil gespielt haben, eine kurze Erklärung: Im Spiel verkörpert ihr den Profi-Auftragskiller Nr-47, der für eine Agentur arbeitet, die ihm Aufträge zukommen lässt. Mehr muss man eigentlich nicht erzählen. Auf diese Worte hin wird klar, dass das Spiel unweigerlich brutal sein muss. Das ist es auch, es geht nicht gerade zimperlich zur Sache, auch mit Blut wird nicht gegeizt. Es kann schon einmal passieren, dass wenn ihr eine Person, zu laut aus dem Weg geräumt habt, bald darauf ein Massaker veranstalten müsst. Aber alles der Reihe nach, wir wollen nicht überstürzen. Zum Spiel an sich ist zu sagen, das es 11 Level umfasst. Hört sich jetzt nicht unbedingt viel an. Aber für jede Mission braucht man je nach Schwierigkeitsgrad, schon eine ganze Weile. Kommen wir doch gleich zum Schwierigkeitsgrad, ihr habt die Auswahl zwischen 4 Schwierigkeitsgraden, der Erste ist Anfänger, danach folgt Normal, dann Experte und zu guter Letzt gibt es Profi. Je nachdem auf welchen Schwierigkeitsgrad ihr spielt, ändert sich der Spielablauf. Auf Anfänger, ist die Welt in Ordnung, euer Bekanntheitsgrad - auf welchen ich später noch einmal zu Sprechen komme - hat keine Relevanz. Die Gegner KI ist nicht besonders gut und man kann so oft Speichern wie man will (es stehen 3 Slots zur Verfügung). Diesen Modus würde ich jedem Anfänger Empfehlen, der noch keinen einzigen Hitman-Teil gespielt hat, denn man muss sich erst einmal an die Spielmechanik gewöhnen und austesten was funktioniert und was nicht. Zumalen das Spiel, für Neueinsteiger, selbst auf Anfänger eine kleine Nervenprobe wird.
    Kommen wir nun zum Normalen-Schwierigkeitsgrad, dieser unterscheidet sich schon bedeutend vom vorherigen. In diesem Modus, ist der Bekanntheitsgrad relevant, die Gegner KI ist ein wenig besser und man darf pro Mission nur Sieben mal Speichern, wie gehabt mit 3 zu Verfügung stehenden Slots. Für alle Hitman erfahrenen Spieler ist dieser Spielmodus zu empfehlen. Der vorletzte Schwierigkeitsgrad mit dem Namen, Experte, ist auch nicht ganz ohne. Der Bekanntheitsgrad ist wieder relevant, die KI ist schon sehr gut und man darf nur 3 Mal in einer Mission Speichern, schon wie im Normalen Modus bleiben die 3 Slots erhalten. Der Schwierigkeitsgrad, Profi, ist auch nur jenen zu empfehlen. In diesem Modus ist, der Bekanntheitsgrad logischerweise von Bedeutung, die KI ist sehr ausgereift und agiert wirklich pfiffig und ihr dürft nicht einmal Speichern, während der ganzen Mission. Nun habe ich das Wort Bekanntheitsgrad, schon eine ganze weile vor mir hergeschoben, ohne es zu erläutern. Das werde ich jetzt nachholen, der Bekanntheitsgrad ist eine der Neuerungen die in Hitman: Blood Money zu finden sind. Wie der Name schon sagt es darum, wie viel Aufmerksamkeit ihr erregt. An einem Beispiel, möchte ich dieses Feature einmal erläutern: Ihr habt den Auftrag einen Kapitän eines Schiffes zu töten. Nun könnt ihr wie Rambo, über das ganze Schiff rennen und um euch Ballern, bis der Abzug glüht. Dabei werdet ihr aber eine ganze Menge Zeugen hinterlassen und von der ein oder anderen Kamera gefilmt. Das wirkt sich nun auf den Bekanntheitsgrad aus, am ende jeder Mission wird aufgelistet, wie oft ihr gefilmt wurdet, wie viel Zeugen es gibt usw. dadurch steigt dann euer Bekanntheitsgrad, was zur Folge hat, dass euch Passanten und Zielpersonen, schon im voraus als Killer identifizieren. Dies trägt natürlich nicht zur Lösung der Missionen bei. Ihr habt aber die Möglichkeit am Ende jedes Levels, die Zeugen zu bestechen und Beweise verschwinden zu lassen, was euch natürlich wieder Bares kostet. Geld ist in Hitman: Blood Money sehr wichtig, denn wie schon erwähnt könnt ihr damit Beweise beiseite räumen und Zeugen zum schweigen bringen. Doch ihr könnt auch neue Waffen kaufen und diese mit neuen Features Ausrüsten, da wird zum Beispiel aus einer relativ ungenauen MP5, eine Hochpräzisionswaffe mit Laserpointer und Ziel-Zoom.
    Auch wenn ihr mitten in einer Mission steckt, habt ihr die Möglichkeit Geld auszugeben. In jeder Mission habt ihr die Möglichkeit Informationen, die Tipps und Tricks für das jeweilige Level enthalten, zu erwerben. Aber echte Profikiller werden von dieser Unterstützung natürlich kein Gebrauch machen. Selbst für Anfänger sind diese Hilfestellungen, mehr als nur nutzlos, da sie meist sehr allgemein gefasst sind und nicht wirklich viele Informationen enthalten. Also das Geld lieber für das nächste Waffenupgrade sparen. Aber Waffenpower ist nicht der Schlüssel zum Erfolg, denn als Killer solltet ihr am besten Komplett lautlos töten und das geht mit einer Pumpgun beim besten willen nicht. Dafür habt ihr die, wie schon aus Vorgänger bekannte und beliebte, Klaviersaite, dieses absolut tödliche und zugleich für Metalldetektoren nicht auffindbare Utensil, ist am Anfang jeder Mission automatisch verfügbar. Doch gibt es auch Dinge in Hitman die man einfach kaufen muss, um effektiver 'arbeiten' zu können. Da wäre zum einen erst einmal der Dietrich, dieser ist unentbehrlich, denn keine Tür hält ihm stand und mit jeden Upgrade wird er schneller und Effektiver. Das zweite wichtige Utensil ist die Mine mit Fernzünder, ihr solltet am besten immer 2 davon bei euch tragen. Waffen zu kaufen und zu Upgraden ist eigentlich unnötig, denn man kann jede Mission nur mit den gegebenen Mitteln bewältigen. Dies verlangt zwar einige Übung, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Was auch wichtig ist, ist Tarnung, ohne Tarnung geht nichts! Ihr braucht für einige Bereiche in Levels eine bestimmte Kleidung und für die müsst ihr meist über Leichen gehen! Nun zum Spielablauf ist zu sagen, dass das Tempo des Spieles nicht unbedingt rasant ist. Was auch gut so ist, denn man kann Hitman: Blood Money durchaus als Stealth-Spiel bezeichnen. Ihr müsst in jeder Mission versuchen, euch eine Taktik auszudenken, die Zielpersonen beobachten und ihre Gewohnheiten 'studieren' um am ende als Lautloser Killer dazustehen und nicht viel Aufmerksamkeit zu erregen. Aber was heißt denn jetzt Lautloser Killer? Ihr werdet nach jeden Level bewertet, eure Brutalität mit der ihr vorangegangen seit und eure Diskretion.
    Nach diesen Kriterien wird euch dann ein Rang aufgedrückt, der eure Leistungen widerspiegelt. Für Abwechslung bei den Lösungen der jeweiligen Missionen ist gesorgt, denn diesmal könnt ihr eure Morde auch als Unfälle tarnen. So lasst ihr z. B. einen Kronleuchter auf die Zielperson hinabsausen oder ihr vergiftet den Drink. Man ist zwar ein wenig eingeschränkt in der Art der Unfälle, da alle Arten innerhalb eines Levels vorgegeben sind, aber dennoch macht es Spaß, immer einmal wieder einen Unfall zu verursachen. So ist es dann auch nicht weiter schlimm das es Insgesamt nur 11 Missionen gibt. Man kann jede Mission auf mindestens 5 Verschiedene Arten lösen, das garantiert Langzeitmotivation. Ihr Spielt standardmäßig in der Third-Person Ansicht, aber ihr könnt auch in die Ego-Perspektive wechseln, um so z. B. besser mit einer Waffe zielen zu können. Die Animationen der Einzelnen Charaktere sind zwar nicht unbedingt schlecht, aber wirken leicht Hölzern. Was sich aber nicht auf die Atmosphäre auswirkt. Dafür hat man sich bei der Synchronisation nicht lumpen lassen, denn diese ist, zumindest in der Deutschen Version, hervorragend gelungen.
    Das Spiel ist Komplett in Deutsch und die Sprecher machen wirklich einen guten Job, Nr-47 wurde wie gewohnt, von der Deutschen Stimme von Wesley Snipes, Synchronisiert. Die Vielfalt wie ihr eure Gegner meuchelt ist wirklich enorm, ihr könnt Messer werfen, Minen legen, sie erschießen, erdrosseln, erstechen und so weiter. Dies ist auch der Grund, warum das Spiel definitiv nichts für Kinder ist. Es geht ziemlich hart zur Sache. Wenn ihr in einen Raum, einen Menschen erschießt, kann es schon einmal passieren das sich Teile seines Gehirnes, an der Wand wiederfinden. Ein Pluspunkt für die Grafik, aber sehr Eklig. Nicht nur die Brutalität sondern auch die Thematik des Titels, ist sehr Heikel, denn Töten für Geld ist kein mit Witz und Spaß aufzufassendes Thema. Aber die Hitman-Reihe, geht mit dieser Thematik sehr gut um, macht aber auch keinen Hehl daraus. Aufgrund dieser Tatsachen ist es verständlich das ein Rotes Siegel zur Freigabe verteilt wurde. Der Titel ist im Komplett ungeschnitten, ihr könnt also beruhigt zur Deutschen Version greifen. Doch wenn man Hitman: Blood Money einmal Komplett durchgespielt hat, bleibt ein leicht herber Nachgeschmack zurück.
    Die Neuerungen sind nett und innovativ, aber irgendwie hat sich nicht allzu viel getan, in der Welt von Nr-47. Man kann zwar wählen wie man im Spiel vorgeht, aber die stille und leise Methode wird immer belohnt, so das Hobbyrambos, von diesem Spiel lieber fern bleiben sollten. Denn einmal im Visier der Gegner und ihr habt ein Riesen Problem, Welle um Welle werden euch die Schergen überrollen, am ende habt ihr keine Chance mehr. Geduld ist eine Tugend, die der geneigte Spieler besitzen muss. Auf der Gameplay-Seite, gibt es aber nichts zu rütteln, die Spielmechanik ist gut Durchdacht und sehr eingänglich. Wer jedoch schon alle Hitman-Teile besitzt sollte sich überlegen ob die Neuerungen genug sind, um einen Kauf zu rechtfertigen. Weiter geht es mit Sound und Grafik, da kein Multiplayermodus vorhanden ist.

  • Hitman: Blood Money
    Hitman: Blood Money
    Publisher
    Eidos
    Developer
    IO Interactive
    Release
    26.10.2011

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Hitman: Blood Money
Hitman: Blood Money - Auftragskiller, Beruf mit Zukunft? - Leser-Test von Illuminati
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11.06.2007
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