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  • Hitman: Blood Money im Gamezone-Test

    Wie sich der glatzköpfige Auftragskiller alias Agent 47 in seinem vierten Abenteuer schlägt, lest ihr in unserem Test.

    "Hitman" steht unter Videospielern bereits seit knapp sechs Jahren als Synonym für spannende Schleich-Action in der Haut eines Auftragskillers. Die Serie ist schon immer ihren Stärken treu geblieben und auch der aktuelle Teil setzt auf das mittlerweile kultige Gameplay mit Agent 47 in der Titelrolle. Ob der kultige Killer auch in seinem vierten Abenteuer überzeugen konnte, lest ihr in unserem Test.

    Hitman: Blood Money Hitman: Blood Money Wie bereits im Vorgänger erlebt man auch diesmal einen Großteil der Geschichte in Form von verschiedenen Rückblenden, welche dann jeweils als eigenständige Mission gespielt werden dürfen. Da Agent 47 der bisher einzige perfekte Klon eines Menschen ist, wird er selbst zur Zielscheibe eines Gegners dieser Forschung und muss sich gegen die Profis einer anderen Killer-Agentur verteidigen. Die komplexe und mit Überraschungen gespickte Story wird größtenteils zwischen den Aufträgen in Form von Rendervideos vorangetrieben. Dabei dreht sich alles um einen mysteriösen Mann im Rollstuhl und einen Reporter, die gemeinsam vergangene Aufträge des legendären Auftragskillers recherchieren. Später verlässt das Spiel dann diese Erzählweise und versetzt euch unmittelbar in die Haut des unsichtbaren Assassinen. Wer die Serie allerdings nicht von Anfang an mitverfolgt hat, wird die sehr häufig auf die Vorgänger Bezug nehmende Story nur schwer verstehen können. Erst gegen Ende fügen sich die zahllosen Puzzleteile zusammen, doch das überraschende Finale verraten wir euch an dieser Stelle natürlich nicht.

    Hitman: Blood Money Hitman: Blood Money Wie immer sorgen ganz besonders die verschiedenen Orte, an denen die Auftragsmorde spielen, für optische und spielerische Abwechslung. Die Entwickler von IO Interactive haben sich für "Blood Money" wieder viele hervorragende Schauplätze überlegt: So entführt euch das Tutorial als eigenständige Mission auf einen verlassenen Rummelplatz und danach geht es zum ersten richtigen Attentat auf das Weingut eines Kartells nach Chile. Doch nicht nur Drogenbarone und Mafiaschergen müssen den tödlichen Glatzkopf fürchten, die späteren Missionen des Spiels entführen euch in die Pariser Oper, einen amerikanischen Vorort, eine abgeschiedene Entzugsklinik, das Spielerparadies Las Vegas und mitten in die alkoholisierten Massen des Mardi Gras-Festes nach New Orleans. Jede Mission versprüht ihren ganz eigenen Charme und muss meist auch mit einer völlig anderen Vorgehensweise gemeistert werden. Dank optischer und auch spielerischer Abwechslung ist eine hohe Langzeitmotivation auch bei diesem Teil der Serie sichergestellt.

    Das Ziel: Ein perfekter Mord

    Hitman: Blood Money Hitman: Blood Money Wie in allen Teilen der Serie ist es auch diesmal nicht euer primäres Ziel auf alles zu schießen was euch vors Zielfernrohr springt, ganz im Gegenteil: Ein professioneller Auftragsmörder bleibt während der gesamten Mission unentdeckt, erledigt völlig unbemerkt die Zielperson und entfernt sich ebenso unauffällig aus der Gefahrenzone. Im Idealfall haben die Leibwächter des Opfers dessen überraschendes Ableben noch nicht einmal bemerkt, während der Killer bereits auf dem Weg zum nächsten Auftrag ist. Ein ganz großer Pluspunkt der Hitman-Serie war schon immer, dass die Missionen mit enormer Detailverliebtheit entwickelt wurden und es viel mehr als nur einen richtigen Lösungsweg gab. Man verbringt die ersten Minuten einer Mission meist damit, den Ort des Geschehens unauffällig zu inspizieren und die gebotenen Möglichkeiten abzuwägen. Erledigt man nun den Müllmann auf der anderen Straßenseite und schnappt sich dessen Kleidung oder legt man sich gleich mit einem der Wachleute am Hintereingang an? Versteckt man an bestimmten Stellen eine ferngesteuerte Bombe oder legt man sich besser aus sicherer Entfernung mit dem klassischen Scharfschützengewehr auf die Lauer? Ein völlig neues Spielzeug im Repertoire des Killers ist auch das Fake-Death-Serum, welches es euch erlaubt, den Tod einer Person vorzugaukeln. Und natürlich zählt das geschickte Jonglieren mit verschiedenen Outfits, aber auch das fachgerechte Entsorgen ihrer ehemaligen Besitzer, auch diesmal zu den allerwichtigsten Fähigkeiten des Hitman. In "Blood Money" gibt es derart viele Möglichkeiten an das jeweilige Problem heranzugehen, dass man zwar meistens weiß, wie man sich unbemerkt in das Haus des Opfers hineinschleicht, dann aber oft mit der Fülle der Optionen sogar leicht überfordert ist. Hier heißt es dann "Probieren geht über Studieren", was aber nicht selten mit zahlreichen Neustarts einer Mission endet.

    Hitman: Blood Money Hitman: Blood Money Das serientypische "Trial & Error-Prinzip" kommt nämlich auch in diesem Teil sehr auffällig zum Einsatz, ganz besonders wenn man sich auf einem der höheren Schwierigkeitsgrade an die Aufträge heranwagt. Was nämlich gleich in der zweiten Mission deutlich auffällt, ist, dass der stille Assassine es in "Blood Money" etwas schwerer als in den Vorgängern hat. Ein Fehler und schon habt ihr zahllose Verfolger am Hals, die sich in den meisten Fällen auch nicht mehr abschütteln lassen - stellt euch schon jetzt auf zahllose Spielstand-Lade-Pausen ein. Im Vergleich zur ebenfalls von uns angespielten Preview-Version haben die Entwickler den Schwierigkeitsgrad für das fertige Spiel aber nochmals angepasst: Wer sich als "Anfänger" auf die Jagd nach den ahnungslosen Zielpersonen macht, kann zur Not immer noch auf die unschöne und ziemlich blutige Rambo-Methode umzusatteln, auch wenn darin nicht der eigentliche Sinn des Spiels liegt. Trotzdem können so auch Stealth-Muffel ihren Spaß mit dem Hitman haben und ab dem normalen Schwierigkeitsgrad steht ohnehin wieder die serientypische Schleicherei im Vordergrund, mit der der Hitman einst auch berühmt geworden ist. Auch sind die Missionsbeschreibungen diesmal sehr ausführlich ausgefallen und wer an einer Stelle wirklich nicht mehr weiter weiß, kann im Pause-Menü zusätzliche Hinweise für eine ordentliche Stange Bargeld auch nachträglich erkaufen. Die Veteranen unter euch können sich auch gleich als "Profi" oder "Experte" ins Abenteuer stürzen - wie gewohnt werden dann die maximal möglichen Speichervorgänge beschnitten und auffälliges Verhalten oder gar das Überleben von Zeugen wird mit massiven Punkte- und Geldabzug bestraft.

    Geld oder Leben - am besten beides!

    Hitman: Blood Money Hitman: Blood Money Ja, richtig gelesen, diesmal geht's zu großen Teilen um Geld. Viel Geld. Als Hitman wird man für seine nicht ganz ungefährlichen Aufträge schließlich nicht mit einem Trinkgeld abgespeist, sondern freut sich über dicke, mindestens sechsstellige Honorare. Von dem schwer verdienten Blutgeld rüstet ihr dann zwischen den Missionen eure Waffen mit allerlei Extras auf oder kauft euch völlig neue Gadgets und Tötungsspielzeuge. Außerdem kann für ein stattliches Sümmchen auch mal die Polizei bestochen oder eine völlig neue Identität angenommen werden. Damit so etwas aber erst gar nicht nötig wird, solltet ihr beim Ausführen der Aufträge tunlichst darauf achten, dass alles wie ein Unfall aussieht und die Behörden gar nicht erst von einem Mord ausgehen. Abhängig davon, wie gut und vor allem unauffällig ihr euch geschlagen habt, gibt es am Ende der Mission entsprechend mehr Geld aufs geheime Killer-Nummernkonto. Auch wird euch als stilvoller Abschluss die Titelseite der örtlichen Zeitung eingeblendet, aus der genau hervorgeht, wie die Öffentlichkeit das Geschehen aufgefasst hat und ob man von einem Unfall, einem Auftragsmord oder einem Massaker ausgeht. Zusätzlich gibt es natürlich auch die aus den Vorgängern bekannten Statistiken, welche nochmals detailliert darüber aufklären, wie unauffällig und professionell ihr euch als Auftragsmörder geschlagen habt. Das so genannte "Notoriety-System" kommt allerdings erst auf den beiden höheren Schwierigkeitsgraden wirklich zur Geltung. Besonders revolutionär ist diese Neuentwicklung allerdings ohnehin nicht - sie zwingt euch zwar noch mehr dazu einen perfekten Mord zu planen, doch bei Fans der Serie gehört diese Spielweise ohnehin schon längst zum guten Ton. Der integrierte Shop zum Aufrüsten der Waffen macht allerdings durchaus Laune und entpuppt sich als gelungene Neuerung.

  • Hitman: Blood Money
    Hitman: Blood Money
    Publisher
    Eidos
    Developer
    IO Interactive
    Release
    26.10.2011

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Hitman: Blood Money
Hitman: Blood Money im Gamezone-Test
Wie sich der glatzköpfige Auftragskiller alias Agent 47 in seinem vierten Abenteuer schlägt, lest ihr in unserem Test.
http://www.gamezone.de/Hitman-Blood-Money-Spiel-6339/Tests/Hitman-Blood-Money-im-Gamezone-Test-990787/
24.05.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/04/hitman_bm_pr_4_120713112902.jpg
tests