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  • Höllische Nachbarn: Könnt ich mir mal eine Prise Salz leihen? - Leser-Test von smikz

    Höllische Nachbarn: Könnt ich mir mal eine Prise Salz leihen? - Leser-Test von smikz Wer kennt das nicht? Da will man einmal ordentliche Musik auf gemäßigter Lautstärke hören und prompt klopft es an der Tür: der liebe Herr Nachbar kann nicht mehr schlafen. Dabei fragt man sich immer wieder, ob dieser die Musik wirklich so laut hört oder ob er einfach nur das Bedürfnis hat, sich zu beschweren. Sei es das schmutzige Haustier, der nicht gereinigte Flur oder dubiose Gestalten, die sich im Haus aufhalten sollen - an allem gibt es wohl irgendetwas zu meckern. Dieses Thema griff RTL 1998 auf und strahlt seitdem gelegentlich eine Serie namens Höllische Nachbarn aus, in welcher man den gespielten Streitereien zwischen zwei Parteien anschauen kann; es gibt sogar drei Filme die auf diesem Prinzip basieren. Als dann im Jahre 2003 das Computerspiel Böse Nachbarn den Weg in die Büro- und Kinderzimmer fand, dachte man sich beim Kölner Fernsehsender wohl, dass es nicht verkehrt wäre, ein ähnliches Spiel zu entwickeln um die ohnehin schon genervten Kunden weiter zu 'beglücken'.

    Höllisches Spiel
    Die Geschichte des Spieles ist schnell erzählt und ist nicht interessanter als in der Fernsehserie: So hat man sich ein schönes Appartement ausgesucht, das die kommende Bleibe für die nächsten Jahre darstellen soll. Das Problem daran ist jedoch, dass es schon vergeben ist und der Mieter partout nicht ausziehen will. Ein anderes Heim zu suchen steht außer Frage, also muss man den Typen aus dem Haus ekeln, komme was wolle. Erzählt wird das Ganze nicht etwa durch schnieke Zwischensequenzen oder wenigstens langweilige Texte, sondern lediglich auf der Rückseite der Verpackung beziehungsweise auf einer kleinen Seite im mitgelieferten Handbuch, welches mit knapp 15 Seiten (davon sechs spielrelevant) nicht gerade üppig daher kommt. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn viel zu erzählen gibt es schließlich nicht.

    Nun ist der Spieler gefragt. Man schlüpft mehr oder weniger in die Rolle des Wohnungssuchenden und versucht, dem selbst erkorenen Feind das Leben zur Hölle zu machen. Dabei nutzt man einige wenige Utensilien, die man in dessen Haushalt finden kann und manipuliert seinen Saunagang mit einer explosiven Aufgussmischung, vergiftet seine Cola mit Kochsalz oder sägt dessen Swimmingpool-Sprungbrett an. Dabei rätselt man im Verlauf des Spieles nicht etwa an kniffligen Kombinationsmöglichkeiten, da diese eigentlich immer auf der Hand liegen (was ja nicht unbedingt schlecht ist) und somit schnell gelöst sind, sondern über die Menschheit an sich, und warum Individuen dieser auf die Idee kommen, Zeit zu verschwenden um ein solches Spiel zu entwickeln. Schlimmer noch: Warum sie auf die Idee kommen, möglichen Kunden die wertvolle Zeit zu rauben. Das gesamte Game spielt im besagten Appartement, das übrigens eher ein Haus darstellt, mit insgesamt zehn Räumen, die jedoch erst Level für Level freigespielt werden können, beziehungsweise je nach Level abgeschlossen sind oder nicht.

    In jedem Level hat man ein gewisses Zeitkontingent zur Verfügung, ist dies überschritten heißt es Game Over. Doch glücklicherweise sind sie großzügig gesetzt und werden eher durch den langsamen, gar langweiligen Spielablauf ausgereizt. So hat der Gegner je nach Level einen immer wiederkehrenden Tagesablauf, im ersten Spielabschnitt spielt er beispielsweise am Computer, geht in die Küche trinkt und isst etwas, geht wieder an seinen Computer und so weiter. Das ganze wiederholt sich jedes Mal, sodass man in der Lage ist, erst einmal abzuwarten und zu schauen, was der Kerl wie wann und wo treibt und kommt somit stets gleich auf die Lösung des Rätsels. Dabei darf man sich keinesfalls erwischen lassen, denn wenn sich das virtuelle Alter Ego in einem Raum mit dem korpulent dargestellten Bösewicht befindet, geht es einem an den Kragen. Ab und zu hat man die Möglichkeit, den einen oder anderen Gegenstand aufzusammeln, damit man diesen als Vorwand, ja Ausrede, nutzen kann, um dem Schlamassel zu entgehen. Versäumt man das, hat man vier weitere Versuche, das Spiel zu meistern. Insgesamt gibt es Acht dieser Spielabschnitte, in welchen der Gegner jeweils einen anderen Tagesablauf vorweisen kann. Nicht gerade viel, zudem sich alles immer und immer wieder wiederholt.

  • Höllische Nachbarn
    Höllische Nachbarn
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Silver Style Studios
    Release
    11.2005

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Eagle Flight Release: Eagle Flight Ubisoft , Ubisoft
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    Cover Packshot von The Culling Release: The Culling
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Höllische Nachbarn
Höllische Nachbarn: Könnt ich mir mal eine Prise Salz leihen? - Leser-Test von smikz
http://www.gamezone.de/Hoellische-Nachbarn-Spiel-6402/Lesertests/Hoellische-Nachbarn-Koennt-ich-mir-mal-eine-Prise-Salz-leihen-Leser-Test-von-smikz-1007622/
06.08.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/01/PCA0206_Hoellische_Nachbarn.jpg
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