Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Hong Kong Phooey: Auf den Hund gekommen - Leser-Test von alpha_omega

    Hong Kong Phooey: Auf den Hund gekommen - Leser-Test von alpha_omega Ob ihr es glaubt oder nicht, aber mittelmäßige oder gar schlechte Videospielumsetzungen, deren Hauptcharaktere bekannte Comicfiguren sein sollten, gibt es nicht erst seit gestern. Der kommerzielle Erfolg der ersten Heimcomputer und Spielkonsolen sollte auch all diejenigen wach rütteln, die der Meinung waren, das Marketing ihrer Figur noch weiter auszuschöpfen, in dem man neben T-Shirts, Spielzeugfiguren oder auch Bettwäsche, ein passendes Videospiel dem treuen Fan liefert, welches dieser mit ebensoviel Enthusiasmus aufsaugen möge, wie all den anderen Kram, der bereits zuvor angeschafft wurde. Lange Rede, kurzer Sinn, zu eben jenen Videospielen, sollte auch das Amiga Game Hong Kong Phooey zählen, bei dem der gleichnamige Held, eine äußerst miserable Vorstellung abliefern sollte. Für die Produktion dieses wenig glorreichen Titel, sollte im Jahre 1990 die Firma Twilight in die Bresche springen, ein Projekt, von dem man lieber hätte die Finger lassen sollen, doch dazu später mehr.

    Für all diejenigen, die sich jetzt nicht mehr ganz an den etwas zerstreuten Superhelden erinnern können, lege ich nochmals ein paar Fakten dar. Hong Kong Phooey, welcher im deutschen Fernseher mit den Namen Pfui oder auch Fu versehen wurde, war eine Zeichentrickserie, die von den Hanna Barbra Studios produziert wurde und erstmal 1976 im deutschen Fernsehen (im ZDF) ausgestrahlt wurde. Hauptprotagonist der Serie war dabei ein Hund namens Fenn, der im alltäglichen Leben als Hausmeistergetarnt auf einer Polizeistation arbeitete und sich bei besonders schwerwiegenden Kriminalfällen in den Superhelden Pfui verwandelte. Bei der Verwandlung sprang er dabei stets in einen Aktenschrank und erschien im roten Kimono sowie mit schwarzer Maske. Der etwas trottelige und tollpatschige Held war allein schon bei der Verwandlung stets auf die Hilfe seines Katers Spot angewiesen, die er allerdings nie wirklich wahr nahm, da er sich für unfehlbar hielt. Pfui besaß neben fernöstlichen Kampfkünsten, auch ein Kung Fu Handbuch sowie ein Auto namens Fu-Mobil, welches sich alternativ in ein Boot, einen Helikopter oder auch in ein Flugzeug verwandeln konnte. Weitere Seriencharakter waren der zumeist von Fenn genervte Sergeant Flint sowie die Telefonistin Rosemary, die ebenfalls auf dem Polizeirevier arbeiten sollte. Warum der kläffende Superheld allerdings in seiner einzigen Videospielumsetzung auf dem Amiga so kläglich versagen sollte, erfahrt ihr in folgendem Artikel.

    Hong Honk Phooey präsentiert sich uns als klassisches Jump'n'Run Game, gewürzt mit ein paar Beat'em up Einlagen. Wie ein räudiger Köter wetzen wir durch die multidirektional scrollenden 2D Levels, ständig umlagert von bösen Buben und wilden Gangstern die uns das Leben möglichst schwer machen wollen. Äußerste Priorität haben dabei gewisse On/Off Schalter, die wir finden müssen, um in der Gegend frei hängende Türen öffnen zu können, welches uns neue Wege eröffnet und der kontinuierliche Levelablauf, bestehend aus Treppen, gefährlichen Sperrspitzen oder gelegentlich auch mal aus einer Art Liftsteg, seinen eintönigen Verlauf nimmt. Selbstverständlich gilt es dabei, dem Feind möglichst ohne Berührung zu entgehen oder ihn mittels Karatekicks ins Jenseits zu befördern sowie den heimtückischen Fallen, mittels gekonnten Gehopse auszuweichen. Als Energieanzeige von Pfui, dient dabei die heilige Kung Fu Bibel, die nach jedem eingestecktem Treffer ein Stückchen verschwindet und bei völligem Verschwinden das Schicksal unseres tierischen Helden besiegelt. Eben jene Bücher gibt es allerdings in begrenzter Anzahl in den einzelnen Levels und frischen das körperliche und geistige Wohlbefinden von Pfui wieder auf.

  • Hong Kong Phooey
    Hong Kong Phooey
    Publisher
    Hi Tec Software
    Developer
    Twilight
    Release
    1990
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 03/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 04/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 04/2017 SpieleFilmeTechnik 03/2017
    PC Games 03/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1007738
Hong Kong Phooey
Hong Kong Phooey: Auf den Hund gekommen - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Hong-Kong-Phooey-Classic-6478/Lesertests/Hong-Kong-Phooey-Auf-den-Hund-gekommen-Leser-Test-von-alpha-omega-1007738/
05.09.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/HongKongPhooey_title.jpg
lesertests