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  • Hotel Dusk: Room 215 - Hotel Dusk - ein Hotel voller Verrückter? - Leser-Test von Celon

    Hotel Dusk: Room 215 - Hotel Dusk - ein Hotel voller Verrückter? - Leser-Test von Celon Erinnert Ihr euch noch an "Another Code"? Ja, was für ein großartiges Kleinod an reinem Spaß. Nach diesem sonderlich schönen Debut des Japanischen Entwicklers Cing war es ja nicht anders zu erwarten, dass man sich dazu durchringen konnte einen weiteren Titel für Nintendos Handelhelden auf die Beine zu stellen. Dem Genre des Point-und Klick-Adventures blieben man aber treu. "Hotel Dusk" ist dabei aber allerdings anders als seine Kollegen, alleine schon aus dem Featurerepertoir des DS heraus zu erkennen. Sobald ihr den Startknopf des Handelhelden betätigt, merkt das geschulte Augen, dass etwas nicht stimmt. Richtig, schnell erkannt, der DS muss nämlich um 90 Grad gedreht werden. Man spielt in Buchform. Auf einer Seite bestaunt man die lobenswerte 3D-Grafik, auf der anderen Seite wird meist eine Karte angezeigt um den Charakter, der wunderschön durch ein Kunstverfahren dargestellt wird, das man schon im Video der norwegischen Band A-ha zu "Take on me" bestaunen konnte, durch die Umgebung zu steuern. Zusammen mit dem Genrebereich, in denen sich die Handlung abspielt, wird super die Atmosphäre des Noir-Genres hervorgehoben. Nach dem Befehl ein neues Spiel zu starten, erfährt man, dass Kyle Hyde, seines Zeichens Polizist nach dem Verrat eines Freundes den Job geschmissen hat und nun abgewrackt und total misstrauisch durch die Lande zieht und für eine Agentur als Vertreter arbeitet, und dabei verlorengeglaubte Dinge wiederbeschaffen soll. Dieses Mal allerdings macht Kyle notgedrungen Halt im Hotel Dusk, welches sich mitten in der Pampa befindet. Schon an der Rezeption wird klar, dass in diesem Hotel merkwürdiges vorgeht. Ein merkwürdiges und freches Mädchen streift über den Flur, der Hotelbesitzer Dunning erwähn, dass vor kurzem schon ein "Kyle Hyde" zu Gast im Hotel war und dann taucht auch noch eine stumme junge Frau mit Namen Mila auf, die allerdings selbst nicht so genau zu wissen scheint warum sie dort gelandet ist. Gibt es eine Verbindung zwischen Mila und Kyles früheren Kollegen. Alle diese Fragen und noch mehr gilt es zu lösen. Jede Figur im Spiel, und davon gibt es reichlich, wirkt anders und offenbart andere Charakterzüge mit denen ihr umgehen müsst. Zieht man einen direkten Vergleich zu "Another Code" wird in Windes Eile klar, dass die Komplexität der Handlung zugenommen hat. Nur leider hat darunter die Möglichkeitenausnutzung des DS ein wenig gelitten. Rätsel, die direktes Interagieren mit dem Touchscreen erlauben sind anfangs noch spärlich gesät. Da war der Vorgänger eindeutig besser weggekommen. Trotzdem sollte man "Hotel Dusk" nicht zu schnell verfluchen, außer man ist ein Lesemuffel. Parallel zu Buchhaltekonzept wird entsprechend viel an Text geboten. Aber ehrlich, ein Buch besteht nun mal nur aus Buchstaben (Hotel Dusk ja zum Glück nicht ausnahmslos).

    Obwohl man im Spiel recht viel Lesestoff geboten bekommen, kann man nicht wirklich sagen, dass es langweilig wirkt. Die Entscheidung sich in das noch recht jungfräuliche Gebiet des Noir-Genres zu begeben, kann nur mit fettem Lob prämiert werden. Die leichten Kritikpunkte, wie sie schon genannt wurden sind, können die meistens von uns doch recht gut verschmerzen. Niemand ist perfekt, aber wer eine so gelungene Symbiose aus Entertaiment und Komplexität schafft, muss doch gebührend gewürdigt werden. Die Fülle an Charakteren sucht im Bereich der Videospiele seines Gleichen. Nicht jeder wird sich auf Hotel Dusk einlassen können. Für die Leserraten unter euch ist es aber sicherlich ein wunderschönes "Buch", dass nicht besser hätte geschrieben werden können, obwohl es sich um ein Videospiel handelt. Alle anderen können sich aber des ästhetisch Schönem nicht verschließen und müssen "Hotel Dusk" einfach lieben. Kurz gesagt: Keiner kommt an diesem Spiel vorbei.

    Negative Aspekte:
    manchmal echt zu viel Dialog, Möglichkeitenausnutzung des DS bleiben besonders anfangs auf der Spur

    Positive Aspekte:
    für den DS recht gute grafische Ansätze, DS wie ein Buch halten zu können,

    Infos zur Spielzeit:
    Celon hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Hotel Dusk: Room 215

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Celon
    7.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.5/10
    Leserwertung:
     
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  • Hotel Dusk: Room 215
    Hotel Dusk: Room 215
    Publisher
    Nintendo
    Release
    13.04.2007
    Leserwertung
     
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Hotel Dusk: Room 215
Hotel Dusk: Room 215 - Hotel Dusk - ein Hotel voller Verrückter? - Leser-Test von Celon
http://www.gamezone.de/Hotel-Dusk-Room-215-Spiel-6562/Lesertests/Hotel-Dusk-Room-215-Hotel-Dusk-ein-Hotel-voller-Verrueckter-Leser-Test-von-Celon-1006926/
22.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/02/1172141559146.jpg
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