Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Hunter: The Reckoning - Tanz der Zombies - Leser-Test von Leitwolf

    Hunter: The Reckoning - Tanz der Zombies - Leser-Test von Leitwolf Traurigerweise wird die Welt der Videospiele in letzter Zeit von einer unfassbar großen "Hack n' Slay-Mittelkost-Welle erschlagen". Problem Nr. 1: Gähnende Langeweile und Eintönigkeit. Zwar knüpft "Hunter: The Reckoning" an die traurige Spieleflut an, aber falls ihr genug Freunde aufweist, welche sich bereit erklären euch zur Seite zu stehen, wenn ihr das kleine Städtchen Ahscroft vor seinem Untergang rettet, dann macht selbst dieses Spiel eine "Höllenlaune". Am leichtesten lässt sich "Hunter: The Reckoning" mit dem aktuellen "Fallout-Brotherhood of Steel" vergleichen. Wem beide Spiele fremd sind, dem kann man da leicht aushelfen, denn das Spielprinzip ist leicht erklärt: "Ihr wählt einen von mehreren Protagonisten, welche sich in ihren Fähig und Fertigkeiten enormst unterscheiden. Prompt geht ihr auf Monster-/Itemjagd. Für jeden erlegten Gegner gibt es generell Erfahrungspunkte. Hat man genug Erfahrungspunkte, steigt der Charakter eine Level auf, und erlangt neue Fähigkeiten. Ab und zu gibt es auch noch extra dicke Monster, welche nur mit einer bestimmten Taktik zu besiegen sind. "
    Zwar treffen nicht alle Fakten auf "Hunter: The Reckoning" zu, aber ein bisschen Bildung muss ja auch mal sein...
    Nun aber zum Spiel selber.

    Ahscroft, ein unscheinbares kleines Städtchen sollte einem traurigen Schicksal erliegen.
    Es fing alles so an: " Der brutale Mörder Nathaniel Hawkins ist dabei seine letzten Atemzüge vor seiner Hinrichtung zu machen, doch irgendwas scheint faul an der Sache. Plötzlich, als der Todesschalter umgelegt wird, spielt sich alles ab. Die Geister der Verstorbenen Gefängnisinsassen brechen aus, und ergreifen Besitz von den Bewohnern Ahscroft's. Einzig vier Auserwählte überleben das Chaos und schlagen die Höllenbrut zurück. Doch nun, am Jahrestag von Nathaniel Hawk's Hinrichtung wird das Gefängnis zu einer Disco umgebaut. Das freut die Verstorbenen natürlich nicht, und die machen auch pronto einen Aufstand. Der ganze Spaß geht von neuem Los, doch diesmal nehmt ihr die Sache in die Hand, um alles ein für alle mal zu beenden. "
    Was hier so ernst klingt, sollte man auf jeden Fall mit Humor nehmen, denn selbst wenn die düstere Thematik die grausame Story auch noch unterstützt, ist und bleibt "Hunter: The Reckoning" ein Hack n' Slay, welches vom Spaß lebt. Wer Unmengen an Blut nicht ertragen kann, der sollte ohnehin nicht zugreifen.
    (Erstaunlicherweise hat "Hunter: The Reckoning" eine USK 16 bekommen... )
    Da es sich hier um ein Hack n' Slay handelt, will ich mich nicht weiter mit der Story befassen, sondern sofort zum Kern des Spiels, die geballte Action, übergehen.

    Bevor das Spiel richtig losgeht, müsst ihr erst einmal einen von vier Kämpfern wählen. Da wären der extrem Starke Rächer, der schnelle Märtyrer, der Magiebegabte Richter und der All-Rounder, der Verteidiger. Wählt euren Charakter sorgsam, denn jeder spielt sich extrem anders und vor allem im Multiplayermodus solltet ihr genau absprechen, welcher Spieler welche Rolle übernimmt. Nach einem kurzen Intro, ( welches in der GC Version extreme Bildfehler aufweist) geht es auch sofort los und das Spielprinzip wird schnell klar. Gegner töten, Glyphen lesen und Unschuldige befreien. Ersteres könnt ihr auf drei verschiedene Weisen machen, denn jeder Charakter hat eine Nah-/Fernkampfwaffe und Überzeugungskräfte (Magie). Am sichersten ist der Fernkampf, da die meisten Gegner gar nicht erst an euch herankommen. Der Nahkampf ist nur für Experten zu empfehlen. Ihr habt zwar einige durchschlagskräftige Kombos, aber ihr seid im Nahkampf sehr verletzlich. Last but not least ist die Überzeugung, welche ihr wirklich nur als Trumpfkarte verwenden solltet. In Notfällen rettet sie euch die Haut, so kann sich der Verteidiger heilen, oder der Richter eine Schutzbarriere errichten. Falls ihr nicht aufpasst, dann seid ihr schneller hops als ihr "Texas Kettensägenmassaker" buchstabieren könnt. Wirklich, wenn ihr nicht gerade den Märtyrer spielt, könntet ihr mit feuerspeienden Dämonen Skat spielen. Sollte sich eure Energie trotzdem mal dem Ende zuneigen, könnt ihr Lebens und Überzeugungsenergie an heiligen Zeichen, welche recht gütig verteilt sind, auffüllen. Eine Alternative sind die kleinen Energiekügelchen, welche manche Feinde fallen lassen. Diese füllen zwar nicht viel Energie auf, kommen aber häufig vor.

  • Hunter: The Reckoning
    Hunter: The Reckoning
    Publisher
    Virgin Interactive
    Developer
    High Voltage
    Release
    10.07.2003
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 04/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 04/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 04/2017 SpieleFilmeTechnik 04/2017
    PC Games 04/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1000144
Hunter: The Reckoning
Hunter: The Reckoning - Tanz der Zombies - Leser-Test von Leitwolf
http://www.gamezone.de/Hunter-The-Reckoning-Classic-6796/Lesertests/Hunter-The-Reckoning-Tanz-der-Zombies-Leser-Test-von-Leitwolf-1000144/
11.06.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/07/1_37.jpg
lesertests