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  • IGI 2: Covert Strike - I.G.I. (= I`m Going In) - Leser-Test von BigJim

    IGI 2: Covert Strike - I.G.I. (= I`m Going In) - Leser-Test von BigJim Nach dem taktisch anspruchsvollen ersten I.G.I. erwartete ich mit Spannung eine Fortsetzung. Letztere erschien dann auch und liegt mittlerweile als Budget-Game für moderate 10 Euro in den Händlerregalen. I.G.I. steht für "I'm going In". Als ehemaliges Mitglied der Anti-Terror-Einheit SAS arbeitet Protagonist David Jones inzwischen auf eigene Rechnung und operiert als Einzelkämpfer gegen den Terrorismus überall in der Welt. Diesmal gilt es zu verhindern, dass eine skrupellose Verbrecherorganisation in den Besitz einer neuen Raketentechnologie gelangt.

    Technisch hat COVERT STRIKE gegenüber seinem Vorgänger einen Zahn zugelegt. Die Grafik ist schöner, die Steuerung handlicher und der Sound kommt jetzt auch besser rüber. Im Gegensatz zum ersten I.G.I. ist dieser zweite Teil zudem komplett in deutscher Sprache synchronisiert. Das Spielprinzip blieb unverändert. I.G.I. versteht sich als Taktik-Shooter, der das Denken vor das Handeln setzt. Damit befindet er sich in der Tradition von Titeln wie OPERATION FLASHPOINT oder SPLINTER CELL.

    Die Terroristen-Jagd führt Jones unter anderem nach Russland, China und in den Nahen Osten. Die Vorgehensweise bleibt dabei dem Spieler überlassen. Zwar lassen sich bestimmte Einsätze auch schleichend bewältigen, aber Gewaltanwendung ist grundsätzlich erforderlich. Viele Missionen handeln in weitläufigen Arealen und Industriekomplexen, die so stark gesichert sind, dass ein Umgehen des zahlreichen Wachpersonals kaum möglich ist. Und so ist es in den meisten Fällen notwendig, nicht nur die überall installierten Überwachungskameras, sondern auch die Bewacher auszuschalten. Nahkämpfe sollte David Jones, den wir fortan aus der Ego-Perspektive steuern, dabei tunlichst vermeiden. Es gibt keine Medi-Packs o.ä., deshalb muß man mit der Gesundheit des Hauptcharakters über eine ganze Mission hinweg haushalten.

    Jones darf maximal nur vier Waffen gleichzeitig tragen, nämlich ein Gewehr, eine Pistole sowie Messer und Handgranaten. Die Wummen nehmen wir zumeist gefallenen Feinden ab. Als hilfreich zeigt sich in vielen Fällen der Besitz eines Scharfschützen-Gewehrs. Damit lassen sich aus einer Deckung heraus auch aus größerer Entfernung Gegner erledigen. Da COVERT STRIKE in der Darstellung von Außenbereichen enorme Sichtweiten offenbart, sollte der Spieler diesen Vorteil nutzen. Nach dem ersten Treffer wird meist ein Großalarm ausgelöst, der die Feindmassen aus ihren Unterkünften treibt und überall im Gelände ausschwärmen lässt. Die Aufgeschreckten bieten eine gute Zielscheibe aus weiter Distanz.

    Gelegentlich ergeben sich auch reine Ballerorgien, beispielsweise wenn wir vom stationären Bord-MG eines Hubschraubers aus Konvois oder ganze Stützpunkte in Schutt und Asche zerlegen. Diese Situationen bieten einen gewissen Ausgleich zu dem sonst eher taktiklastigen Vorgehen. In anderen Spielabschnitten wiederum genügt bereits ein Stich mit dem Kampfmesser, um einen unliebsamen Rivalen um die Ecke zu bringen.

    Dokumente müssen gefunden, Schlösser aufgebrochen und Computer gehackt werden. Das ist in den zum Teil sehr großen Industriekomplexen gar nicht so einfach. Zu diesem Zweck verfügt Jones über eine Satelliten-Karte, auf der Wege, Gebäude, aber auch Gegner angezeigt werden. Interessant ist ferner das Wärmebildgerät, mit dessen Hilfe sich Feinde selbst hinter Türen, Kisten und Zeltplanen ausfindig machen lassen. Da die Munition unserer Waffen extrem durchschlagskräftig ist, genügt daher manchmal schon eine Salve durch die Stahltür. Und schon sind die Terroristen dahinter hinüber.

    Leider agiert die Gegner-KI in COVERT STRIKE stellenweise immer noch so beschränkt wie im ersten I.G.I. Ein niedergeschossener Kollege wird von den übrigen Anwesenden gern schon mal ignoriert. Eine Reaktion? Ein Auslösen des Alarms? Nichts. Nahezu lachhaft wirken die Gegner-Animationen. Die Terroristen bewegen sich mit der Grazie schlecht geölter Roboter. Das hätten die Entwickler realistischer hinkriegen können. Auch die Balance zeigt sich verbesserungswürdig. Viele Missionen sind selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad sehr schwer.

    Fazit:
    COVERT STRIKE ist im Vergleich zu seinem Vorgänger das bessere I.G.I., doch wurden längst nicht alle Mängel abgestellt. Ein möglicher dritter Teil lässt somit noch Raum für Verbesserungen.

    Negative Aspekte:
    KI-Schwächen, steife Animationen, bereits auf "easy" recht schwierig

    Positive Aspekte:
    taktischer Anspruch, abwechselungsreiches Missionsdesign, Spielzeit (ca. 15 Stunden)

    Infos zur Spielzeit:
    BigJim hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • IGI 2: Covert Strike
    IGI 2: Covert Strike
    Publisher
    Codemasters
    Developer
    Innerloop Studios
    Release
    21.02.2003
    Leserwertung
     
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IGI 2: Covert Strike
IGI 2: Covert Strike - I.G.I. (= I`m Going In) - Leser-Test von BigJim
http://www.gamezone.de/IGI-2-Covert-Strike-Spiel-7040/Lesertests/IGI-2-Covert-Strike-IGI-Im-Going-In-Leser-Test-von-BigJim-1004881/
16.08.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/02/pcsnap01231.jpg
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