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  • IL-2 Sturmovik: Birds of Prey im Gamezone-Test

    Man traut es sich kaum sagen, aber so viel Spaß hat der Zweite Weltkrieg noch nie gemacht!

    Die IL-2 Sturmovik Flugsimulatoren sind PC-Spielern bereits seit einigen Jahren ein Begriff. Mit dem aktuellsten Teil "Birds of Prey" wagten sich die Entwickler erstmals auch auf die Konsolen und bescheren uns ein wahrhaft gelungenes Spiel, welches ähnliche Titel plötzlich ziemlich alt aussehen lässt. Zwar ist das grundlegende Spielprinzip keinesfalls revolutionär, wie zu erwarten führen wir an Bord verschiedenster Maschinen diverse Angriffs- oder Verteidigungsmissionen aus, doch merkt man dem Spiel an jeder Ecke an, dass hier wahre Simulationsprofis am Werk waren.

    Fliegen will gelernt sein ... Fliegen will gelernt sein ... Das beginnt schon mit dem "Flugschule" getauften Tutorial, welches seinen Namen wirklich verdient. In einem guten Dutzend einzelner Aufträge lernen wir alles was man wissen muss um seinen Flieger in der Luft zu halten, mit den verschiedenen Waffensystemen umgehen zu können und nicht zuletzt zu navigieren. Dabei zwingt uns das Spiel wenigstens die Grundlagen zu erlernen, denn erst wenn wir die wichtigsten "Lehrstunden" hinter uns haben wird die Kampagne freigeschaltet. Vorerst aber nur der Arcade-Mode, bei dem sich die Flugzeuge sehr gutmütig verhalten und man sich schon ganz besonders anstrengen muss, will man sie abschmieren oder trudeln lassen. Erst wenn wir in der Flugschule die speziellen Lehrstunden bewältigt haben, werden auch die Schwierigkeitsgrade "Realistisch" und "Simulation" freigeschaltet, die es so richtig in sich haben und die den Titel von ähnlichen Spielen abheben. Denn plötzlich kämpft man mehr damit die Maschine am fliegen zu halten als mit den Feinden. Zwar gibt es durchaus auch gutmütige Maschinen die über so viel Kraft verfügen, dass man sich aus brenzligen Situationen reglerecht herausziehen kann, es gibt aber auch richtig bockige Dinger bei denen man sich fragt wie die damals eigentlich wirklich geflogen wurden ohne permanent vom Himmel zu fallen.

    Im Team kämpft sichs am besten. Im Team kämpft sichs am besten. Doch selbst im Arcade-Mode kommt man nicht umhin quasi mit beiden Analogsticks gleichzeitig zu steuern, denn nur unter zu Hilfenahme des Seitenruders können wir richtig enge Kurven fliegen oder das Flugzeug wunschgemäß kippen lassen. Gleichzeitig ist es auch von Nöten permanent auf die Geschwindigkeit zu achten und die Motorkraft mit Bedacht einzusetzen. Einfach immer Vollgas geben führt nicht zum Erfolg, und ich muss sagen, dass IL-2 Sturmovik die erste Flugsimulation auf Konsole ist die dem Spieler die klassischen Flugmanöver näher bringt. Ehrlich gesagt wusste ich vor diesem Spiel nicht was ein Immelmann ist, inzwischen aber hat mir dieses Manöver manchen Abschuss eingebracht. Denn recht schnell merkt man, dass eine enge Kurve zu fliegen die aller langsamste Möglichkeit zu wenden darstellt, und noch dazu befördert man sich dabei direkt in die Schusslinie des Verfolgers. Geschickter ist es in solch einer Situation das Flugzeug nach einer Seite abkippen zu lassen und in einem Bogen nach unten wieder zu fangen, während man sich zum Gegner hin ausrichtet. Oder man gibt Vollgas, macht praktisch einen halben Looping nach oben und dreht das Flugzeug auf dem Kopf stehend wieder hin. Denn genau das ist es was den Titel von Ähnlichen abhebt, dass es nicht mehr diesen üblen Karusselleffekt gibt, bei dem sich zwei Gegner ewig umkreisen bis der mit dem engeren Wendekreis den anderen in die Schusslinie bekommt. Wer das bei Sturmovik versucht hat schon verloren. Besonders auch online kommt es so zu herrlichen Luftkämpfen die an Spannung kaum zu überbieten sind.

    Die Cockpitperspektive Die Cockpitperspektive Neben den drei Schwierigkeitsgraden bietet uns Sturmovik auch drei spielbare Sichten. Neben der bekannten und sicher am leichtesten zu spielenden Verfolgersicht ist die Cockpitsicht die am schwersten zu spielende. Nicht nur, weil wir je nach Flugzeug mit einem mehr oder minder eingeschränktem Sichtfeld leben müssen, sondern auch weil die Scheiben im Cockpit mit laufendem Einsatz immer mehr verschmutzen. Kreuzen wir gar die Rauchfahne eines angeschossenen Flugzeugs, treffen uns Ölschmiere und Trümmer und machen die Sache noch schlimmer. Generell sollte man es vermeiden einem getroffenen Gegner zu nahe zu kommen, wollen wir keine Schäden riskieren. Die dritte Sicht schließlich stellt uns den kompletten Screen zur Verfügung, so als wäre die Kamera an der Spitze des Flugzeugs montiert. Lediglich der künstliche Horizont wird uns eingeblendet. Zusätzlich verfügen die Bomber noch über einen Heckenschützen der automatisch agiert und uns den Rücken frei hält, dessen Aufgabe wir aber auch übernehmen können, was meist effektiver ist, zumindest wenn man sich nicht gleichzeitig um Gegner von Vorne kümmern muss oder die Bomben ins Ziel bringen möchte. Dazu wird uns am Boden eine recht praktische Zielhilfe eingeblendet, die uns schnell erkennen lässt ob wir die richtige Geschwindigkeit und Höhe haben. Sind wir zu langsam oder zu tief, verschwindet die Zielhilfe hinter uns, sind wir hingegen zu hoch oder zu schnell verschiebt sie sich extrem nach Vorne. Zusätzlich unterstützt werden wir von einer Zielkamera, die uns zwar nicht beim Zielen hilft, die uns aber zeigt ob die abgeworfene Bombe trifft oder daneben geht. Leichter ins Ziel zu bringen sind da schon die Raketen einiger Flugzeuge, die aber im Luftkampf kaum sinnvoll einzusetzen sind, dafür aber recht effektiv gegen Bodenziele wirken.

    Haben wir das jeweilige Missionsziel erfüllt, erhalten wir in den meisten Fällen den Heimkehrbefehl, selbst wenn der Kampf noch tobt. Denn unrealistische Missionen bei denen wir alleine gegen eine Übermacht geschickt werden gibt es praktisch nicht. Stattdessen haben wir meist eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen und danach heimzukehren. Wer schnell weiterspielen möchte kann an dieser Stelle die Mission beenden und sich die folgende Zwischensequenz ansehen, wer es aber richtig realistisch möchte, der bringt seinen Flieger noch heim, fährt das Fahrwerk aus und landet ihn.

  • IL-2 Sturmovik: Birds of Prey
    IL-2 Sturmovik: Birds of Prey
    Publisher
    505 Games
    Developer
    Gaijin Entertainment (RU)
    Release
    30.09.2009

    Aktuelle Simulation-Spiele Releases

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IL-2 Sturmovik: Birds of Prey
IL-2 Sturmovik: Birds of Prey im Gamezone-Test
Man traut es sich kaum sagen, aber so viel Spaß hat der Zweite Weltkrieg noch nie gemacht!
http://www.gamezone.de/IL-2-Sturmovik-Birds-of-Prey-Spiel-4465/Tests/IL-2-Sturmovik-Birds-of-Prey-im-Gamezone-Test-992366/
22.09.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/09/ghjkghkghkkhghgj_120531151605.jpg
tests