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  • Imperium Romanum: Wer Wirtschaft liebt, wird dieses Spiel mögen... - Leser-Test von PhilCassidy

    Ein Stadtalter hat vielerlei Aufgaben, die er zu bewältigen hat; sei es das verwalten der eigenen Stadt oder sich halt um das Geschäftliche zu kümmern, sodass der Stadt mit einer vernünftigen Wirtschaftslage, genug zum Leben hat. War es damals anders? Als noch Barbaren, Wikinger oder Germanen, in ihren Siedlungen friedlich dahin schlurften..., oder was wäre denn mit dem großen Volk der Römern, welche den Macht pol der damaligen Welt verdeutlichten? Alles kein Problem, wenn man die Sache geschickt angeht. Kalypso schickt den Spieler in diese damaligen Welt zurück und greift dabei in das Thema der Römer ein unter denen sie dann zu regieren haben. Sie müssen sich um Kriegerische Auseinandersetzungen kümmern und die Wirtschaft aufrecht erhalten, um keinesfalls gehetzt zu werden. Ob das Spiel "Imperium Romanum", in das Kalypso den Spieler, die Römer anvertraut, ein strategischer Leckerbissen ist oder eher eine vor sich hin dümpelnde Fontaine im Brunnen um die Ecke; dass lest ihr im Folgenden Review.

    Um das Spiel vernünftig Spielen zu können, werden u.a. mindestens benötigt:

    -Windows XP/Vista
    -512 MB Hauptspeicher
    - 1,5 GB Festplattenspeicher
    -Pentium/AMD Prozessor mit mind. 1,7 GHz

    Nachdem das Spiel nach maximal 10 Minuten installiert wurde, bekommt man als aller erstes einen kurzen Einblick, wie das Spiel so insgesamt schon mal sein und aussehen wird. Ein kleines Video zeigt grade Römische Bürger bei der Arbeit oder welche, die sich grade schön im Circus Maximus unterhalten.

    Modi, über Modi...

    Im Hauptmenü angekommen, bekommt man folgende Dinge aufgetischt:
    -Tutorial- Hier werden sie dem Spiel näher gebracht, was die Steuerung angeht. Es wird erklärt, wie sie sich in ihrer Anfangs kleinen römischen Siedlung, umzuschauen haben. Zudem wird gezeigt, wie sie ihre Siedlung auf dem Laufenden halten, indem sie möglichst mehr Einwohner durch Häuser oder erst einmal versuchen etwas Wirtschaft in ihr "System" reinzubringen.
    -Szenarien- Hier darf man sich ordentlich austoben. Es werden ihnen Karten angeboten, von denen sie eine Auswählen können, falls diese ihren Anforderungen gerecht wird. Es gibt karge Landschaften, mit mehr Stein aufgeboten oder halt die kleinen Oasen. Zudem wird zu jeder Karte der Schwierigkeitsgrad angegeben, welcher von Leicht bis Schwer ansteigen kann; Ihre , auf der Karte befindlichen Feinde, werden somit mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad etwas aggressiver und versuchen sie möglichst früh zu attackieren.
    -Rom- Hier dürfen sie sich mit den Teilen der riesigen "Metropole" Rom auseinandersetzen. Mit kleinen Tafeln, werden ihnen immer Missionen bzw. kleine Aufträge angeboten, die sie in Rom zu erledigen haben. Es kann ja mal Beispielsweise ein Feuer ausbrechen, welches sie schnell durch den Bau eines Brunnens, nahe eines Aquädukt, löschen können. Oder aber sie haben die ehrenvolle Aufgabe, den Circus Maximus zu bauen, um die Schichten der Gesellschaft zu unterhalten.
    -Geschichte- Hier dürfen sie sich in die Kampagne des Spiels stürzen, nehmen sie die Aufträge von den Auftragstafeln an und werkeln oder kämpfen sie sich durch die alten Zeiten der römischen Geschichte. Von 509 v.Chr. bis 120 n.Chr. dürfen sie sich in vielerlei Herausforderungen beweisen und können ja versuchen den Online Highscore zu knacken, der angezeigt wird. Klicken sie nämlich auf eine helle Fläche, die als anklick bar eingestuft ist, dann wird eine kurze Zusammenfassung dessen erzählt, was den Bezug zu ihrer Hauptmission aufbaut. Sie haben nämlich immer einen Auftrag, den sie gewissenhaft auszuführen haben.

    Nichts geht über Wirtschaft

    Das Spielprinzip ist doch recht eingängig. Wenn sie ein Szenario starten, so haben sie anfangs immer nur ein Forum, wo Sklaven und Sie drin hausen. Jetzt haben sie die Aufgabe, das Forum nicht nur auszubauen, sondern ihre Noch leere Umgebung mit Gebäuden oder dergleichen zu füllen und eine prächtige Stadt zu entwickeln.
    WIRTSCHAFT wird in "Imperium Romanum" großgeschrieben. Das heißt, dass Sie immer eine funktionierende Wirtschaft haben sollten, um ihr Volk durch die Zeit zu bringen und deren ein schönes Leben zu ermöglichen. Zudem gibt es Wirtschaftsketten, was heißen soll, dass Ein Gebäude für ein Produkt nicht ausreichend genug ist. So müssen sie bis sie beispielsweise Stoff bekommen, erst einmal eine Lachsfarm errichten und danach ein Seide Praktikantin, welche dieses dann zu Stoff macht und dann an ihre Siedler weitergibt.
    Die eigentliche Währung des Spiels ist das sogenannte "Denarii". Hiermit bezahlen sie beispielsweise den Ausbau von speziellen oder bestimmten Gebäuden oder helfen ihren Sklaven, die Gebäude generell errichten, ein wenig auf die Sprünge, indem sie das Haus einfach mit Denarii sofort fertig ausgebaut haben.
    Zum einen ist für einige Gebäude, vor allem Statuen und vielen Tempeln oder beispielsweise einer Schule, das Marmor oder der Lehm wichtig, den sie aus dem Stein gewinnen und das andere aus der entsprechenden Lehmgrube. So bekommen sie eigentlich immer Nachschub. Doch Achtung: Gebäude verfallen mit der Zeit, wenn diese keine Arbeiter beherbergen. Dazu müssen sie dann einfach irgendwo nahe der Arbeitsstelle, ein Haus errichten, um neue Arbeiter zu gewinnen.
    Es gilt immer: Sollte ihr Volk nicht gut drauf sein, so schauen sie immer in Foren oder Kapellen nach, was diese auf dem Herzen haben. Dieses beseitigen der Probleme, verhindert etwa Diebstahl oder Brandstiftung.
    Schlecht allerdings: Soldaten zu rekrutieren ist auch eine ziemlich komplexe Sache, sie brauchen viele Rohstoffe und flexibel sind ihre Einheiten dann auch nicht. Eher wirkt das militärische entwickeln wie ein billiger, unnötiger Aufsatz.

    Grafisch ist das Spiel, selbst bei Normalen Grafikeinstellungen sehr ansehnlich geraten. Bäume, Wiesen oder aber auch ihr Volk: Alles wirkt ziemlich realistisch. Man sieht immer, welche Arbeit ihre kleinen Siedler in ihrer Stadt vollbringen, sodass sie mal kurz Pause machen können, um dem Treiben einfach mal zuzuschauen. Ansehnlich ist nicht nur die Umgebung, nein, sondern auch Gebäude generell. Zwar ähneln sich Häuser gleichen Typs immer, aber wenn diese sich weiter entwickeln, wachsen diese zu prächtigen Villen heran. Auch große Gebäude, wie das oft genommene Beispiel, Circus Maximus, sehen sehr gut aus: Man sieht auch wie die Menschen sich darin bewegen, mit anfeuern und man sieht halt auch das wichtigste.., die Reiter. Problem an der Grafik ist nur, dass manche Dinge nicht immer prächtig aussehen; wenn sie zum Beispiel noch im Anfangsstadium des Siedlungsaufbaus sind und das es natürlich sein kann, dass bei grafischen Einstellungen der PC halt nicht mehr mithalten kann und bei erhöhten Einstellungen dann halt auch ruckeln könnte, falls man keinen Gamer PC besitzen sollte.

    Der Sound geht in Richtung episch etc.. Sie bekommen eine manchmal dramatische Musik zu hören oder halt manchmal auch das Gegenteil dazu. Der Sprecher, der ihnen alles erklärt oder Aufgaben vorträgt, kommt eher ein wenig langweilig daher, passt allerdings jedoch einfach zum Spiel und trägt mit zur Atmosphäre bei. Gut ist auch, dass dieser Sprecher, einfach jede Aufgabe genau vorliest und nicht immer kurze Sätze sagt, die einem in den meisten Fällen nicht weiterhelfen. Ansonsten gibt es nur noch die Geräusche, welche hier auch ganz gut klingen, aber manchmal niemals so richtig zur Geltung kommen. Wenn ein Feuer aber entfacht wurde, dann wird man schon durch einfaches hören darauf aufmerksam.

    Die Steuerung funktioniert eigentlich ja schon Strategischen Spielen entsprechend aus. Präzise ist diese aber nicht immer; wenn man beispielsweise einen Menüpunkt anklickt, dann kann es z.T. sein, dass man kurz mal warten muss, aber es ist halt nun wirklich kurz und nicht allzu tragisch und verkraftbar. Gebäude oder ähnliches lassen sich einfach erbauen, mit der Rechten Maustaste erscheint das Baumenü, wo man aus einer Vielzahl von Dingen, etwas heraussuchen kann. Will man ein Gebäude aber, der Umgebung entsprechend drehen, so geht dies auch; mit dem Mausrad dreht sich das Gebäude immer ein Stückchen, entweder nach links oder halt nach rechts.

    Fazit: Imperium Romanum zeigt wieder, was es heißt, Arbeit zu haben, wenn es heißt, dass man seine eigene Stadt ausbauen und verwalten muss. Die Wirtschaftsache in dem Spiel ist ziemlich komplex und kann Anfänger durchaus anfangs mal überfordern. Weiß man aber wie man an die Sache rangeht so ist dies kein Problem. Kriegerische Auseinandersetzungen sind eher mittelmäßig, zudem dieses Thema einfach unbeachtet wird und kaum auffällt, Lieber seine Stadt regieren, als sich um Soldaten oder ähnliches zu kümmern. Grafisch gut, Sound ganz okay und eine typisch eingängige Steuerung. Wer Solche Spiele mag, der kann getrost zugreifen, wer dies aber eher nicht so tut, der muss halt schauen, wie er sich mit dem Spiel auseinandersetzen kann, wenn Interesse besteht. Leider kein Mehrspielermodus, leider kein gutes Spiel; aber Brauchbar allemal.

    Negative Aspekte:
    Kriegsführung eher unwichtig, etwas komplex - was Anfängern zu Beginn nicht einfach fallen sollte, kein Mehrspielermodus, keine Story, mittelmäßige Kampagne

    Positive Aspekte:
    recht guter Sound, eingängige Steuerung, gelungene Grafik, viele Szenarien, guter Wirtschaftsteil, viele Gebäudetypen

    Infos zur Spielzeit:
    PhilCassidy hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Imperium Romanum

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: PhilCassidy
    7.3
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    6/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Imperium Romanum
    Imperium Romanum
    Publisher
    Kalypso Media GmbH
    Developer
    Haemimont Games
    Release
    21.02.2008

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Imperium Romanum
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http://www.gamezone.de/Imperium-Romanum-Spiel-7208/Lesertests/Imperium-Romanum-Wer-Wirtschaft-liebt-wird-dieses-Spiel-moegen-Leser-Test-von-PhilCassidy-1009626/
26.03.2010
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/04/Imperium_Romanum_2008-04-25_15-09-49-25.jpg
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