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  • Imperium Romanum im Gamezone-Test

    Ein nettes RTS voller Ideen, welches das Aufbau- mit dem Echtzeitstrategie-Genre gekonnt verbindet.

    Jaja, das Leben als Herrscher über eine Stadt oder gar ein ganzes Land ist nicht leicht... Denn schnell vergisst man mal eine Mahlzeit, denn es scheint, dass in der Vergangenheit Imperatoren meist mehr am eigenen Wohlergehen interessiert waren als an dem der ihm Untergebenen. Ihr habt nun die Möglichkeit zu beweisen, dass ihr anders seit, als Cäsar, Nero, Caligula und wie die Irren nicht alle hießen. Denn in Imperium Romanum übernehmt ihr das Zeptar und habt die Aufgabe, eine Stadt unter eurer Regentschaft zur Blüte zu bringen.

    Imperium Romanum Imperium Romanum Im "inoffiziellen" Nachfolger von "Die Römer", deren Namensrechte noch dem alten Publisher cdv gehören, liegen die Geschicke der Bürger in euren Händen! Die Aufgaben sind hierbei genretypisch bereits klar definiert: Wirtschaften, Expandieren und Erobern! Das Spielprinzip ist aus den Größen der Echtzeit- und Aufbaustrategie wohl bekannt, doch kommt es an Spiele wie Anno 1701 oder "Die Siedler"-Reihe heran? Vergleichbar sind die Spiele nur oberflächlich, bei eingängiger Beschäftigung stellen sich aber deutliche Unterschiede heraus. Doch neben guten Aspekten und Ideen fallen auch einige negative Punkte auf, die den Spielspaß schmälern und im Verlauf der Kampagne fast zum erliegen bringen.

    Missionsverlauf

    Imperium Romanum Imperium Romanum Imperium Romanum ist zunächst, so könnte man es sagen, zweigeteilt. Die Kampagne unterscheidet im Verlauf der Missionen, die nur sehr lose miteinander verknüpft sind, zwischen reinen Wirtschafts- und Militärmissionen. Wir können so jeweils wählen was wir spielen möchten, eher ruhigere Spielernaturen die von Gewalt nichts halten sind so nicht gezwungen die Truppen in Richtung Barbaren zu schicken, auf der anderen Seite brauchen aber auch die sagenumwogenen "Killerspieler", die an nichts anderes als töten denken, keine Wirtschaftsmissionen belegen. Beginnen tut eine solche Mission meist simpel: Vor uns liegt ein Dorf oder gar eine ausgewachsene Stadt und wir müssen nun entweder die Wirtschaft zum Laufen bringen, mehr Leute in die Stadt zum Wohnen und Arbeiten locken oder die bösen Barbaren in unserer Nachbarschaft klein kriegen. Vom Umfang her lässt Imperium Romanum zumindest Einzelspieler nicht im Regen stehen, denn neben einem umfangreichen Tutorial, dem History-Mode als Kampagne mit 16 Missionen, den 16 Szenario Missionen und dem Spielmodus "Rom" sollen in regelmäßigen Abständen neue Szenarien mit historischem Hintergrund erscheinen. Das erste dieser Updates wird ab Mitte Mai verfügbar sein und den Spielverlauf um die Kampagne "Großbritannien" erweitern.

    Imperium Romanum Imperium Romanum Wie eingangs erwähnt konkurriert Imperium Romanum zwar mit den etablierten Größen seines Genres, weicht aber dennoch oft vom Kurs eben dieser Spiele ab. So ist meist eben nicht nur ein Ziel zum Beenden des Spieles genannt, nein, vielmehr kann man wie aus Rollenspielen bekannt zwischen verschiedenen Quests wählen. Diese werden uns in einem innovativen Tablet-System im linken Bildschirmbereich angeboten, falls einem ein Auftrag jedoch nicht gefällt kann man eben diesen auch gerne abbrechen. Die gestellten Aufgaben sind vielfältig, wiederholen sich nach einer Zeit jedoch naturgemäß. So hat auch Imperium Romanum an der Problematik der immer wiederkehrenden, gleichen Aufgaben zu leiden, die das Spiel mitunter sehr schnell sehr unattraktiv machen und nicht mehr zum weiterspielen anregen. Die Aufgaben reichen vom militärischen Teil bis zum wirtschaftlichen Teil, denn in seiner Stadt muss man sich nicht nur um den Aufbau und die Laune kümmern, sondern auch schauen, dass von allen der zehn verschiedenen Rohstoffe genügend vorhanden sind, um die Einwohner mit den sieben verschiedenen Produkten zu beliefern sowie die Betriebe am Laufen zu halten. Nebenbei braucht man natürlich auch noch Rohstoffe, wie Stein, Eisenerz und Holz, um eigene Stadtbauprojekte zu verwirklichen, etwa die Mauer zu erweitern oder eine neue Kaserne aus dem Boden zu stampfen. Geld, in Form der damaligen Währung Denarii, hilft hier natürlich auch, denn neben Eigenanbau von Rohstoffen und Minenarbeit kann man die begehrten Güter auch aus fernen Ländern ankarren lassen, indem man Handelsposten damit beauftragt, die Güter einzukaufen, ebenso wie man diese anweisen kann, eigene Überproduktion wieder zu verkaufen. Doch nicht nur dafür braucht man die "harte Währung", falls es mal eilt kann man den Bauarbeitern ein paar Denarii zustecken um den Bau rasant zu beschleunigen. Das nötige Kleingeld vorrausgesetzt muss man also nicht immer warten bis alles aufgebaut ist. Als Arbeiter dienen uns in Rom und den anderen Städten übrigens neben Bürgern und Siedlern auch Sklaven, die wir uns halten können, um Gebäude zu errichten oder Erze abzubauen. Sobald die Gebäude fertig gestellt sind, wird darin von freien Bewohnern der Stadt gearbeitet und Geld verdient. Ja richtig, Geld verdient. Denn in Imperium Romanum verdienen nicht nur wir als Herrscher Geld sondern müssen unseren Produzenten sozusagen den Lohn zahlen. Nach eben diesem Einkommen und dem Familienvermögen richtet sich später auch der Wert der Zufriedenheit eines Bürgers, denn wenn seine Familie zu arm ist, so wird dieser das Murren anfangen.

    Der Mob ist unzufrieden...

    Imperium Romanum Imperium Romanum Und wenn man schon vom Murren spricht, kann man sich gleich weiter mit dem Zufriedenheits-System von Imperium Romanum beschäftigen. Dieses sollte zwar den Meisten bekannt vorkommen, hat aber seinen ganz eigenen Charme. Denn Bürger sagen uns permanent was ihnen gefällt und was sie gerne noch zusätzlich hätten. Dies bezieht die Rohstoff- und Nahrungssituation der Stadt ebenso wie das Erscheinungsbild, den Aufbau und die Effizienz der Umgebung ein. Wenn ein Ortsteil beispielsweise keine eigene Schänke zum Wein trinken hat oder diese zu weit entfernt gebaut wurde, so könnte es passieren, dass Bürger anfangen, deswegen auf die Barrikaden zu gehen. Ebenso sollten die Gebäude immer gepflegt und der Entwicklungssituation entsprechend aussehen, eine "Stufe 3" Stadt, die mit einfachen Hütten zugepflastert ist, gefällt dem Mob nun mal nicht. Auch Arbeit sollte ausreichend für die kleinen, nett animierten, Pixel-Untergebenen vorhanden sein, denn nur wenn Bürger arbeiten verdienen sie Geld und werden glücklich. Auf der anderen Seite sind Arbeitslose in Imperium Romanum ziemlich unzufrieden und werden teilweise, wenn man nicht die nötigen Vorkehrungen trifft, zu Kriminellen. Und wenn man es wagen sollte, die Wünsche seiner Bürger einfach zu ignorieren, so wird das sehr schnell vom Mob bestraft. Irgendwann fangen die überheblichen Wichtigtuer nämlich an, gegen uns zu protestieren und legen in der schärfsten Form ihres Protestes, dem Aufstand, ganze Stadtteile in Schutt und Asche indem sie Häuser anzünden.

    Imperium Romanum Imperium Romanum Aber selbst hier hat man noch die Möglichkeit, zu wählen wie man mit dem Mob umgehen möchte. Ein lieber, gutherziger Herrscher erfüllt selbstverständlich die Wünsche seiner Wähler, Diktatoren und Freunde der rabiateren Problemlösung können den Aufstand "blutig" niederschlagen, indem sie Präfekten losschicken, die Proteste mit Gewalt auflösen und die Feuer der Stadt löschen. Vorkehrungen kann man selbstverständlich auch treffen, damit es eben keine dieser Aufstände gibt, beispielsweise indem man im Monument "Circus Maximus" ein Wagenrennen (das ganz nebenbei mehr als nur liebevoll im Ben Hur-Stil animiert wurde) veranstaltet oder von vornherein genügend öffentliche Unterhaltungsmöglichkeiten bietet und die groben Fehler vergangener Herrscher meidet (also immer genug Tavernen bauen...). Die Bürger lassen sich von so was nämlich ziemlich leicht beeindrucken, und wenn nun mal kein Job für die lieben Pixel-Freunde vorhanden ist, soll wenigstens für Wein gesorgt sein.

    Imperium Romanum Imperium Romanum Wie uns Boian Spasov und Boyan Ivanov von Haemimont Games aus Bulgarien während eines Entwicklerbesuches Ende 2007 erklärten, basieren all die verfügbaren Maps auf realen, historisch korrekten Karten. So ist beispielsweise die deutsch-römische Stadt Mainz spielbar, welche laut den beiden vor knapp 2000 Jahren exakt so ausgesehen haben soll. Weitere deutsche Städte sollen in Zukunft noch folgen. Doch nicht nur deutsche Städte sind spielbar, wir können ebenso aus den noch heute bekannten Verona, Venedig und Genua wählen. Und auch sonst möchte Imperium Romanum nicht nur ein Spiel sein sondern auch ein Spiel sondern auch ein wenig "Lehrer" sein. Denn während der Missionen wird uns immer wieder der geschichtliche Hintergrund bestimmter Aufträge oder Gebäude erklärt, bei der Aushebung der Truppen erzählt uns eine Questtafel, dass eben diese Legionäre im alten Rom nach Ablauf ihrer Dienstzeit die Möglichkeit hatten, vollwertige Bürger zu werden.

  • Imperium Romanum
    Imperium Romanum
    Publisher
    Kalypso Media GmbH
    Developer
    Haemimont Games
    Release
    21.02.2008

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Imperium Romanum
Imperium Romanum im Gamezone-Test
Ein nettes RTS voller Ideen, welches das Aufbau- mit dem Echtzeitstrategie-Genre gekonnt verbindet.
http://www.gamezone.de/Imperium-Romanum-Spiel-7208/Tests/Imperium-Romanum-im-Gamezone-Test-991769/
25.04.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/04/Imperium_Romanum_2008-04-25_15-39-11-59.jpg
tests