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  • In Memoriam im Gamezone-Test

    Google ist Dein Freund!

    Jack Lorski und Karen Gijman sind verschwunden als sie einem gefährlichen Serienkiller auf der Spur waren. Höchstwahrscheinlich sind sie selbst Opfer des verrückten Täters geworden. Nun liegt es an Euch die Geheimnisse der vergangenen Morde aufzudecken und wenn möglich das verschwundene Paar lebend aus den Fängen des mysteriösen Mörders zu retten.

    "In Memoriam" ist ein völlig anders gestricktes Spiel und kann nur schwer in eine etablierte Genreschublade gesteckt werden: Hier begebt Ihr Euch nicht auf die Spurensuche wie in anderen Adventures, sondern findet die Lösungen der Aufgaben im Internet. Zudem sind die Rätsel knackiger und benötigen teils aufwendige Recherche in weltweit verstreuten Informationsquellen. Es ist einfach ein ganz anderes Spielerlebnis, welches Euch zwar keine schnellen Reaktionen abverlangt, dafür aber um so mehr Eure grauen Zellen fordert. Der geheimnisvolle Mörder versorgt Euch dabei ständig mit kurzen Filmschnipseln, welche er aus den Videoaufnahmen von Jack Lorski zusammengestellt hat. Somit verfolgt Ihr im Laufe des Spiel die spannende Geschichte der beiden vermissten Spürnasen. Um aber erst mal an weitere Informationen zu gelangen, müsst Ihr äußerst abstrakte Rätsel für den Mörder lösen. Als Belohnung wird dann die Geschichte weiter vorangetrieben und Ihr seit den beiden Vermissten einen Schritt näher gekommen. Die einzelnen Aufgaben verlangen oftmals die Eingabe eines Lösungswortes oder bestimmter Zahlencodes. Damit dies nicht zu langweilig und eintönig wird, hat man auch ein paar Geschicklichkeits- und Kombinationspuzzles integriert. So müsst Ihr verschiedene Symbole mit der Maus in die richtige Stellung schieben oder verschiedene Punkte in der richtigen Reihenfolge mit einer Linie verbinden um überhaupt erst das richtige Lösungswort eingeben zu können. In den knapp 40 verschiedenen Herausforderungen wird nicht mit Abwechslung gegeizt, zudem werden die Aufgaben jedes mal ein bisschen schwerer. An manchen Stellen ist nicht nur die Lösung schwer zu finden, sondern auch die kurzen Geschicklichkeitstests können sich durchaus als langwierige Aufgabe entpuppen.

    Um die teils sehr knackigen Rätsel zu lösen wird euch aber auch viel Hilfe an die Hand gegeben. Doch dies ist genau der große Knaller des Spiels: Die Hilfen wurden auf unzähligen Seiten im Internet verstreut! Man sollte also am besten über eine Standleitung und gute Google-Kenntnisse verfügen, da man sehr oft über viele verschiedene Webseiten zum Ziel surfen muss. Eine Art virtuelle Schnitzeljagd also, die mindestens so viel Spaß wie eine reale Schnitzeljagd macht. Da Ihr zu Beginn des Abenteuers ein Konto mit Eurer Email-Adresse erstellen müsst, liefert das Programm in unregelmäßigen Abständen weitere Hinweise direkt in Euer Email-Postfach. Da diese Emails von sehr real wirkenden Charakteren stammen, wird das Spiel auf sehr unheimliche Weise zum real wirkenden Ereignis. Schließlich greift es mehr oder weniger in Eure Privatsphäre ein, indem es Euch selbst kontaktiert und somit ständig für neue Motivation sorgt.

    Die gruselige Stimmung von "In Memoriam" wird durch viele ungewöhnliche Bildabfolgen und Videoschnipsel auf höchstem Niveau gehalten. Viele von Euch werden sich bestimmt an den Vorspann des Films "Sieben" oder dem Flair von "Roter Drache" erinnert fühlen, die schnellen Bilder, zusammen mit ungewöhnlichen Geräuschen schaffen genau die richtige Atmosphäre. Auch die Puzzles wurden meist sehr schön inszeniert: Auch wenn es eigentlich nur ein paar statische Bilder sind, ist man doch dem Serienkiller-Flair des Spiels treu geblieben und sorgt mit ungewöhnlichen Insekten und Bildern aus alten wissenschaftlichen Büchern für die richtige Stimmung. Eine Wertung für die "Grafik" zu geben ist hier eigentlich nicht machbar, schließlich handelt es sich im Kern nur um eine Anwendung die mit dem Macromedia Director erstellt wurde. Allerdings muss man den Entwicklern die aufwendigen Arbeiten mit vielen Bildern, realen Videos und den handgezeichneten Artworks hoch anrechnen. Besonders die kurzen Filme, welche überall auf der Welt an realen Schauplätzen gedreht wurden, sorgen für Authentizität. Da sich das Spiel eindeutig nicht an technikbesessene Hardcore-Gamer richtet, ist das Gebotene genau richtig und erfüllt unsere Erwartungen.

    Bei der Bedienung hat man es leider nicht immer ganz Einfach: Alleine der Login in das Programm wird zur Geduldsprobe, da man das ziemlich lange und automatisch generierte Kennwort nicht ändern kann und auch keine "Copy-and-paste-Funktion" unterstützt wird. So muss man das Kennwort jedes mal aus der Anmelde-Email per Hand übertragen, wer hier kein "Alt-Tab" beherrscht, wird schnell überfordert sein. Auch die Eingabe von so manchen Lösungswörtern ist nicht so gut gelöst worden, man kann nämlich nicht immer die Tastatur dazu verwenden, sondern muss sich durch die einzelnen Buchstaben durchklicken.

    In Memoriam (PC)

    Singleplayer
    8,4 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    erfrischend innovatives und ungewöhnliches Gameplay
    virtuelle Schnitzeljagd
    toll inszenierte Videos
    düstere Atmosphäre
    etwas umständlich zu bedienen
    technisch sehr einfach gestrickt
  • In Memoriam
    In Memoriam
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Lexis Numérique (FR)
    Release
    11.2003
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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989582
In Memoriam
In Memoriam im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/In-Memoriam-Spiel-7468/Tests/In-Memoriam-im-Gamezone-Test-989582/
20.11.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/01/InMemoriam1.jpg
tests