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  • Indiana Jones und der Stab der Könige: Indy´s Weg ins Altersheim - Leser-Test von GameFreakSeba

    Indiana Jones und der Stab der Könige: Indy´s Weg ins Altersheim - Leser-Test von GameFreakSeba Quelle: LucasArts Indiana Jones stand schon immer für spannende Abenteuer, lockere Sprüche und das er seinen Feinden stets immer eingeheizt hat. Peitsche und Hut durften natürlich auch nicht fehlen. Die meisten von uns kennen und lieben seine Filme, obwohl beim aktuellen Teil die Meinungen doch sehr stark auseinander gehen. Trotzdem bietet das Szenario um Indiana Jones eigentlich eine recht gute Möglichkeit sich im Videospiel-Sektor auszutoben. Ein spannendes Spiel ist also garantiert ? Mitnichten - Die Entwickler von A2M zeigen eindrucksvoll wie man eine sehr gute Vorlage total runterziehen kann, obwohl auch mit guten Ansätzen.
    Aber schauen wir uns das Spiel mal genauer an, welches Story-mäßig im Jahre 1939 angesiedelt ist, also ungefähr einem Jahr nach dem dritten Film. Noch immer haben die Nazis nicht aufgegeben und versuchen sich weitere mächtige Artefakte an sich zu reißen. Ganz oben auf der Liste - Der Stab der Könige. Dieser hat ja immerhin damals das Rote Meer gespalten. Nur haben die Nazis wohl noch immer nicht aus ihren Fehlern gelernt und haben die Rechnung ohne Indy gemacht.

    Alte Indiana Jones werden direkt nach dem Einlegen der Disc feuchte Augen bekommen. Denn das Menü weiß mit seinem schönen Schreibtisch, samt zahlreichen Requisiten und der original Filmmusik zu gefallen. Kickt ihr auf den, ebenfalls auf dem Schreibtisch stehenden Globus, so beginnt auch schon eurer Abenteuer durch insgesamt sechs Gebiete. Ihr begleitet Indy gewohnt durch Tempel und Ruinen, die mit ihren zahlreichen Fallen nur auf euch warten. Um bisschen Abwechslung ins Abenteuerleben zu bringen, werdet ihr auch zahlreiche Städte besuchen. Eure im Laufe des Spiels ergatterten Schätze schalten zahlreiche Extras und Boni, wie etwa neue Spielmodi oder Kostüme frei. Das solltet ihr stets im Auge behalten, denn ein Extra hat es besonders in sich. Es handelt sich nämlich um das original Point & Click - Adventure ais dem Jahre 1992 Indiana Jones and the Fate of Atlantis. Was eigentlich eine nette Dreingabe zum Spiel sein sollte, entpuppt sich im Nachhinein als das Highlight des Wii-Titels. Aber dazu später mehr. Die freischalbaren Kostüme sind zwar nett fürs Auge, die weiteren Spielmodi auch ne nette Abwechslung, nichts desto trotz kann das alles nicht wirklich zum Durchspielen motivieren. Dabei beginnt das Spiel recht anständig. Ein als Tutorial dienender Tempel erklärt euch die Feinheiten der recht komplexen Steuerung. Dabei umzingeln zahlreiche Nazis den Tempel und streiten sich mit euch um ein im Meer liegendes Artefakt. Nett ist auch das sämtliche Texte und Dialoge von einem deutschen Sprecher begleitet werden. Dieser kommt zwar dem original Harrison Ford-Synchronsprecher bei weitem nicht nah, aber hat stets einen lockeren Spruch auf den Lippen.

    Kommen wir zu einem wichtigen und für diesen Titel entscheidenden Punkt - nämlich der Steuerung. Ihr steuert Indy stets mit dem Analogstick durch das gesamte Abenteuer. Die Wii-Fernbedienung braucht ihr um Objekte zu benutzen, zu kämpfen und natürlich die Peitsche zu schwingen. Die Kamera zickt zwar hin und wieder mal, macht aber im Ganzen einen ordentlichen Job und folgt euch stets von hinten. Für einen kurzen Schlag nach vorne, rechts oder links, schwingt ihr einfach die Wii-Fernbedienung in die entsprechende Richtung. Der Umgang mit dem Nunchuk funktioniert quasi genauso, dient aber Indys Fäusten. Dieses klappt aber im Eifer des Gefechts mehr schlecht als recht und wird selten optimal erkannt. Da nutzt auch die Peitsche nichts, welche ihr mit gedrückter B-Taste rausholt. Dabei hätte gerade das richtig viel Spaß machen können, wäre es nur ordentlich umgesetzt worden. Wenn so eine für Spiel wichtige Funktion so schlampig ausfällt, so wirkt sich das natürlich auch auf das komplette Spiel aus. Das scheinen die Entwickler wohl nicht ganz so eng gesehen zu haben. Aber hin und wieder klappen manche Peitschen-Aktionen auch mal, etwa wenn ihr die Wii-FB kurz nach unten schwingt, wickelt sie sich beispielsweise direkt um die Beine eurer Gegner. Schwingt ihr sie nochmals, so zieht ihr dann den Feind direkt zu euch hin, welchen ihr dann in aller Ruhe bearbeiten könnt. Ihr könnt aber auch eure Feinde mit der Z-Taste greifen und auf einige Objekte in der Umgebung werfen, welche dann zusätzlichen Schaden nehmen. Apropos Objekte - schnappt euch in der Gegend liegende Flaschen, Stöcke oder andere Gegenstände und vermöbelt damit eure Gegner. Das alles ist aber eher theoretisch zu betrachten, denn in der Praxis klappt es sehr selten so optimal wie eben beschrieben. Dafür ist die Steuerung nämlich viel zu ungenau und ihr braucht schon mächtig Glück und Zufall.

  • Indiana Jones und der Stab der Könige
    Indiana Jones und der Stab der Könige
    Developer
    LucasArts
    Release
    11.06.2009
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Indiana Jones und der Stab der Könige
Indiana Jones und der Stab der Könige: Indy´s Weg ins Altersheim - Leser-Test von GameFreakSeba
http://www.gamezone.de/Indiana-Jones-und-der-Stab-der-Koenige-Spiel-7318/Lesertests/Indiana-Jones-und-der-Stab-der-Koenige-Indy-s-Weg-ins-Altersheim-Leser-Test-von-GameFreakSeba-1008681/
03.07.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/06/Indiana_Jones_Stab_K_nige_Wii_Screenshots_10.jpg
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