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  • Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft: Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft – wo Männer noch Männer und Peitschen noch Peitschen waren... - Leser-Test von Celon

    Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft: Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft – wo Männer noch Männer und Peitschen noch Peitschen waren... - Leser-Test von Celon Wer erinnert sich nicht gerne an alte Zeiten zurück, in denen Helden noch Helden waren und sich nicht mit absonderlich "hilfsbedürftigen" Dimensionswesen abgegeben mussten. Zeiten in denen die Verpackung, wenn sie mit dem Prädikat "Abenteuer" prahlte, auch noch mit selben gefüllt war. Ein Mann, ein Abenteuer. Das war bzw. (weniger) ist Indiana Jones. Nachdem die Kinofortsetzung des peitscheschwingenden Draufgängers mit der charmanten Fedora von den alten und nachgewachsenen Anhängern eher durchwachsen aufgenommen wurde, sicht man nun vergeblich nach dem was Indiana Jones zu dem gemacht hat, was der bis in die Gegenwart gewesen ist. In Gegensatz zu der Suche nach bewährter Qualität in der heutigen Verwurstungsszene, hat unsere Suche doch noch ein halbwegs glückliches Ende genommen. Indy lebt - und zwar in den Spieleversoftungen der lebenden Legende. Wo Spielberg und Lucas in der "Realität" versagen, schaffen es die Spieleschmieden so gut wie immer das Erbe des klassischen Abenteurers über die Jahre hinweg zu retten. Die alten Point-and-Click-Adventures um Indiana und seine zahlreichen Feinde, mit denen man sich auch gerne eine harte non-verbale Auseinandersetzung liefert, sind unvergessen und haben in der Hall-of-Fame schon einen Ehrenplätzchen gefunden. "Einige" Jährchen später, genauer im Jahre 2003 hauchte das bis dato noch sehr unbekannte Entwicklerstudio The Collective (heute Double Helix, bekannt für "Silent Hill: Homecoming") zusammen mit LucasArts dem peitschenträger neues Leben ein. Drei Jahre nach dem letzten Abenteuer des Haudegens schickte man sich an mit einer recht gelungenen Story die Indy-Fans erneut für zahlreiche Stunden vor den heimischen Computer zu locken. Indiana selbst, mit einer kleinen virtuellen Beauty-Kur bedacht, muss sich wie immer mit Nazis und allerlei Gesocks rumschlagen auf der Suche nach der namensgebenden "Kaisergruft" des ersten Kaisers von China. Der Ortsbezogene Charme der fernöstlichen Welt kommt in dem Spiel zwar nicht immer so stark zum tragen, wie man sich das gerne gewünscht hätte, kann aber durch die im Indy-Universum noch recht unausgelutschte Location dennoch punkten. In der besagten Gruft soll sich ein mysteriöser Spiegel befinden, genannt "Spiegel der Träume", der, wie soll es auch anders sein, unvorstellbare Macht birgt. Doch wer die Geschichte um Indy auch nur ansatzweise verinnerlicht hat, kann jetzt schon sagen dass die Nationalsozialisten sich ebenfalls nicht mit einem Apfel und einem Ei zufrieden geben werden. Im Wettlauf mit dem allseits bekannten Klassenfeind, setzt der knochenbrechende Archäologe alles an das gelingen der Mission.

    Wer jetzt sagen will: "Aber warte mal einer, das ganze spielt sich doch wie der vorherige Teil!", der hat Recht - und auch wieder nicht. Obwohl es so scheint, dass sich das Studio sehr an dem stark kretisierten "Indiana Jones und der Turm von Babel" orientiert hat, stimmt auch das nicht so recht. So wurde Indianas Move-Repertoire enorm erweitert. Kombinierte Angriffe sind nun genau so möglich wie das effektivere Einsätzen der geliebten Lieblingspeitsche des Archäologen. Schön anzusehen und einen feine Genugtuung für den gewillten Abenteurer, wenn er sich an seinem "Erfolg" laben darf. Auch der Einsatz zahlreicher vordefinierter Gegenstände innerhalb der Spieleumgebung versüßt das fröhliche Vermöbeln, welches durchzogen von einigen Rätsel-und Geschicklichkeitspassagen einen relative abwechslungsreiche Spielerfahrung bildet. Grafisch kann sich der Titel durchaus auch heute noch auf dem ein oder anderen heimischen Rechner sehen lassen. Vor allem da außer dem bekannten Indy-Theme auch weitere neu komponierte Stücke den Gesamteindruck gut abrunden können. Und mit der Original Indiana-"Auf zu Ruhm und Reichtum"-Synchronstimme von Wolfgang Pampel kommt das alles noch besser...

    Wie ein guter Wein wird auch Indiana Jones nicht schal - es sei den man vergreift sich zu tief im Science-Fiction-Gewürztopf und möchte dadurch eine handfeste Story mit handfester Umsetzung durch kurioses ersetzen. Die Jungs vom "Collective" allerdings sollten sich diese Vorwürfe nicht gefallen lassen. Alle die für ein kleines Entgeld ein großes klassisches und unterhaltsames Abenteuer genießen wollen, sind herzlich dazu "eingeladen" sich auf den Spuren einer Legende zu bewegen, die zumindest im Software-Bereich noch lebendig scheint.

    Negative Aspekte:
    im Kampfgeschehen manchmal etwas unübersichtlich, zum Ende hin steigt der Schwierigkeitsgrad plötzlich rapide an

    Positive Aspekte:
    Bessere Geschichte als in der Kinofortsetzung, handfestes Abenteuer, Grafik, Original Indiana-Synchronstimme, intressanter Soundtrack, knallende Peitschenaction, neues Kampfmoves, angemessene Spiellänge, mit netten Rätsel-und Geschicklichkeitseinlagen

    Infos zur Spielzeit:
    Celon hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Celon
    8.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    6.2/10
    Leserwertung:
     
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  • Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
    Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
    Publisher
    LucasArts
    Developer
    The Collective
    Release
    28.03.2003
    Leserwertung
     
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1008482
Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft: Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft – wo Männer noch Männer und Peitschen noch Peitschen waren... - Leser-Test von Celon
http://www.gamezone.de/Indiana-Jones-und-die-Legende-der-Kaisergruft-Spiel-7321/Lesertests/Indiana-Jones-und-die-Legende-der-Kaisergruft-Indiana-Jones-und-die-Legende-der-Kaisergruft-wo-Maenner-noch-Maenner-und-Peitschen-noch-Peitschen-waren-Leser-Test-von-Celon-1008482/
14.05.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/03/snap1654.jpg
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