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  • Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft: Peitschenmeister - Leser-Test von DataBase

    Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft: Peitschenmeister - Leser-Test von DataBase Indiana Jones ist zurück und ist gierig auf neue Abenteuer. Nach den beiden alten Lucas Arts Abenteuern der frühen neunziger Jahre und dem mittelklassigen Action-Adventure "Der Turm von Babel" soll nun alles anders werden. Ein neues Spielgefühl soll die Indy-Fans wieder überzeugen.

    Story:
    Auf einer Expedition im Urwald findet Indy ein merkwürdiges altes Artefakt. Bis dahin ist ihm aber noch überhaupt nicht klar was er da überhaupt gefunden hat. Doch als ihm gesagt wird, dass er einen Teil eines Schlüssels zur legenderen Kaisergruft gefunden hat, macht er sich auf die Suche nach den restlichen Teilen des Puzzles. Natürlich schlummern unvorstellbare Mächte in der Grabkammer, weswegen die Deutschen auch hinter Indy her sind um selbst an diese Macht zu gelangen. So beginnt wie fast schon in jedem Indiana Jones Spiel ein Wettlauf mit der Zeit und den Deutschen.

    Grafik:
    Die Grafik-Engine ist eine Eigenentwicklung des Herstellers "The Collective", welche auch in "Buffy The Vampire Slayer" verwendet wurde. Leider kann die Grafik nicht restlos überzeugen und wirkt leicht veraltet. Die unterschiedlichen Umgebungen sind recht detailliert gestaltet und glänzen teilweise mit netten Lichteffekt, doch die negativen Aspekte überwiegen leider zu oft. Gebäude und Höhlen wirken sehr eckig, die Texturen sind teilweise sehr matschig und die schrecklichen Bitmap-Hintergründe beleidigen das verwöhnte Spielerauge. Dennoch ist die Grafik kein Totalausfall, denn das Spiel bietet viel abwechslungsreiche Schauplätze, die trotz der genannten Kritikpunkte überzeugen können. Das beste an der grafischen Präsentation ist die Spielfigur. Indiana Jones ist sehr detailliert dargestellt und glänzt durch butterweiche Animationen. Die Spielfigur sieht aus wie Indy, bewegt sich wie Indy und kämpft wie Indy. Auch die Gegner sehen ordentlich aus, können aber nicht mit dem Detailreichtum des Hauptcharakters mithalten.

    Sound:
    Die Sounduntermahlung ist das beste am gesamten Spiel und verdient ein dickes Lob. Wie schon in den Filmen ist John Williams für die wunderbare orchestrale Musikkulisse verantwortlich, die sich dynamisch an das Spielgeschehen anpasst und eine hervorragende dichte Atmosphäre erzeugt. Auch an der Synchronisation gibt es nichts zu meckern. Indiana Jones spricht mit der originalen deutschen Synchronstimme und gibt Indy typische Sprüche von sich. Auch die anderen Synchronsprecher haben gute Arbeit geleistet und überzeugen vollkommen.

    Gameplay:
    Spielerisch ist Indiana Jones 6 eine Mischung aus Tomb Raider und einem Prügelspiel. Da hangelt unser Held über riesige Abgründe, springt von Felsbrocken zu Felsbrocken und löst geheimnisvolle Rätsel und entkommt mörderischen Todesfallen als ob er ein junger Gott wäre. Ein weiteres Element sind die spektakulären Kämpfe. Indy ist zu einer Kampfmaschine mutiert und erledigt seine Gegner mit Kopfnüssen und Fäusten. Zwar gibt es auch eine menge Waffen wie Pistolen und Maschinengewehre, diese werden aber aufgrund der wenigen Munition eher selten benutzt. Außerdem machen die Faustkämpfe viel mehr Spaß und verleihen dem Spiel einen hohen Actionanteil. Die Rätsel sind bis auf einige wenige Ausnahmen Standartkost. Actioneinlagen wie eine Verfolgungsjagd bei der sich Indy hinter ein MG klemmen muss lockern das Spielgeschehen auf. Auch die vielen Schauplätze wie tropische Dschungelgebiete, Prag und Istanbul gehören zu den positiven Aspekten. Die Wasserflasche die Indy mit Lebensenergie versorgt und nur an bestimmten Brunnen aufgefüllt werden kann ist eine nette Idee und entschärft den Schwierigkeitgrad ein wenig. Eigentlich wäre Indiana Jones 6 ein gutes Spiel geworden, wäre da nicht ein gravierender Punkt der für viel Frust sorgt. Das Speichersystem ist eine mittlere Katastrophe und treibt den Spieler oft zur Verzweiflung. Gespeichert wird nur zwischen den einzelnen Levelabschnitten. Was Anfangs noch nicht sehr negativ auffällt, da sich die Missionen noch sehr leicht ausfallen, wird im späteren Spielverlauf zu einem echten Ärgernis. Oft dauern die Abschnitte mehr als eine halbe Stunde und ein falscher Schritt oder Sprung führt sofort zum Tod. Besonders schlimm ist dies wenn man das Levelziel fast schon vor Augen hat. So muss man den kompletten Abschnitt noch mal von vorne beginnen um dann wieder in irgendeinen Abgrund zu fallen. Unterstützt wird dieses Problem von der sehr ungenauen Steuerung, bei der komplizierte Sprungeinlagen zum Glücksspiel werden. Die Gamepad-Steuerung fällt ein wenig schwere aus, als die der PC Version.

    Unterschiede zur PC Version:
    Beide Versionen sind inhaltsgleich und unterscheiden sich nur in Sachen Grafik und Steuerung. Die PC Version hat durch die höhere Auflösung und die etwas besser aufgelösten Texturen einen leichten Vorteil, der aber kaum auffällt. Auch die Maus-Tastatur Steuerung ist besser gelungen und erlaubt es Indy genauer durch die Level zu jagen. Konsolen-Spieler dürften mit dem Speichersystem allerdings besser zu recht kommen, da PCler eher Quicksaver sind und eine niedrigere Frustschwelle haben dürften.

    Fazit:
    Schade aus Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft hätte durchaus was werden können. Auch wenn die Grafik nicht so frisch wirkt und die Rätsel nur Standartkost sind, wäre mit einem vernünftigen Speichersystem aus Indy eine echter Hit geworden. So ist es nur ein sehr schweres und frustrierende Action-Adventure ohne Innovationen. Spieler mit Nerven aus Stahl könnte der Titel dennoch gefallen, denn das Spieldesign kann überzeugen.

    Negative Aspekte:
    durchschnittliche Grafik, schlechtes Speichersystem

    Positive Aspekte:
    gelungener Soundtrack, original Synchronstimme, fesselnde Story

    Infos zur Spielzeit:
    DataBase hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: DataBase
    7.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    6/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    6.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
    Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
    Release
    27.03.2003
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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998285
Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft
Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft: Peitschenmeister - Leser-Test von DataBase
http://www.gamezone.de/Indiana-Jones-und-die-Legende-der-Kaisergruft-Spiel-7321/Lesertests/Indiana-Jones-und-die-Legende-der-Kaisergruft-Peitschenmeister-Leser-Test-von-DataBase-998285/
16.05.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/03/TV2003032712163800.jpg
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