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  • Indycar Series 2005 im Gamezone-Test

    Erstmals ist es in der IndyCar Series auch möglich online Rennen mit bis zu acht Spielern auszutragen.

    IndyCar Series Multiplayer-Update

    Die amerikanische IndyCar-Series stellt schon eine ganz besondere Sportart dar. Während die einen in ihr nur stupides im Kreis Fahren sehen, sind die anderen fasziniert von der hohen Geschwindigkeit und den spannenden Überholmanövern. Denn wie die Kenner des Sports wissen, muss ein IndyCar-Fahrer weit mehr können als nur in eine Richtung zu lenken. Volle Konzentration ist gefordert um die 200 Runden möglichst fehler- und unfallfrei zu überstehen. Bereits letztes Jahr bescherte uns Codemasters mit der IndyCar Series ein recht gelungenes Spiel zum Sport, welches zwar mit einer etwas einfachen Grafik versehen war aber den Sport schon recht gut einfing und eine spannende IndyCar-Meisterschaft erlaubte.

    Mit IndyCar Series 2005 beschert uns Codemasters nun den direkten Nachfolger des Rennspiels, bei dem sich auf den ersten Blick kaum bis überhaupt nichts getan hat. Nach wie vor werden wir mit den gleichen Menüs begrüßt, werden wir mit derselben Musik beschallt und wie es der Sport vorgibt drehen wir auch auf denselben Kursen unsere Runden. Dabei können wir - wie gewohnt - zwischen einem Einzelrennen, der kompletten IndyCar-Series sowie dem berühmtesten Rennen der Serie, dem Indy500, wählen. Erst im Rennen selbst dann begegnen uns die Neuerungen, die sich allesamt unter der Haube abgespielt haben und nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. So scheint sich besonders in Sachen Gegner-KI einiges getan zu haben, denn wo man im Vorgänger noch locker 50 Runden gedreht hat, ohne dass irgend etwas auf der Strecke passiert ist, bekommen wir nun spannende Angriffe und Überholmanöver geboten, genauso wie mitunter verheerende Unfälle, die schon mal rennentscheidend sein können. Auch wenn sich optisch kaum etwas getan hat, an vielen Stellen kann man den aktuellen Teil nicht vom Vorgänger unterscheiden, merkt man am Verhalten der gegnerischen Fahrer deutlich, dass man an der KI kräftig geschraubt hat. Während manche Fahrer grundsätzlich vorsichtig ans Werk gehen und lieber einmal zuviel Bremsen, scheinen andere einen richtigen Dickschädel zu besitzen mit dem sie durch jedes Hindernis hindurchrauschen wollen. Darum kommt es nicht selten zu Karambolagen auf der Piste, die einem nur Sekundenbruchteile lassen um richtig zu reagieren. Denn wenn man mit über 230 Meilen in der Stunde einen querstehenden Wagen touchiert ist man den physikalischen Gesetzen voll unterworfen und kann nur noch hoffen wieder auf den Rädern zu landen. An eine Weiterfahrt ist dann meist nicht mehr zu denken. Diese Unfälle sehen zwar meist recht spektakulär aus, da es die Wagen oft in luftige Höhen katapultiert während es ihnen die Teile abreißt, so richtig echt aber wirken sie nicht. Ganz im Gegenteil erfüllt zwar die gesamte Karambolagephysik ihre Arbeit ganz gut, so richtig authentisch aber ist sie nicht ausgefallen. Denn man kann sich des Gefühls nicht erwehren, als würden sich die Fahrzeuge selbst in Zeitlupe durch die Luft bewegen während die Autos mit Bodenkontakt noch mit voller Geschwindigkeit an uns vorbeirauschen. Da man es in der Praxis aber natürlich darauf anlegt keinen Unfall zu bauen, kann man darüber wohlwollend hinwegsehen. Wirklich lästig hingegen ist der ab und zu auftauchende "gelbe Flaggen-Bug", der nach einem Unfall dafür sorgt, dass das Pace Car herausfährt und das Feld zusammenschiebt, sich dann aber beharrlich weigert die Rennstrecke wieder zu verlassen. Im schlimmsten Fall kommt das Pace Car bereits in der fünften Runde heraus und bleibt dann bis zur 200. Runde auf der Strecke. Da man selbst nur schwer dafür sorgen kann, dass sich keine Unfälle während des Rennens ereignen, ist man diesem Fehler gegenüber absolut machtlos, was die herausfordernde Meisterschaft fast unspielbar macht. Denn ist das Pace Car erst auf der Strecke kann man das Rennen gleich neu starten. Ein Schelm wer nun denkt, dass die Beta-Tester wohl nie eine komplette Meisterschaft gespielt haben, bei der dieser Fehler garantiert aufgetreten wäre.

    Der größte Unterschied zum Vorgänger ist die neu hinzugekommene Möglichkeit auch online Rennen austragen zu können. Per optional erhältlichem Netzwerk-Adapter kann man entweder mehrere Konsolen lokal miteinander verlinken oder sich gleich im Internet treffen und seine Rennen austragen. Die PS2-Version gestattet es uns mit bis zu acht menschlichen Spielern gleichzeitig den Gummi zu verbrennen, während man mit der Xbox-Version zu zwölft auf die Jagd nach dem ersten Platz gehen kann. Zählt man die computergesteuerten Fahrer hinzu, gibt es maximal 33 Wagen gleichzeitig auf der Strecke.

    Wie bereits erwähnt hat sich grafisch kaum etwas getan. Nach wie vor wirken die Strecken mitunter etwas detailarm und nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Auch die Autos selbst glänzen nicht unbedingt mit ihren vielen Polygonen, nicht einmal einen Fahrersitz oder andere Innereien besitzen sie, womit IndyCar Series 2005 so richtig auftrumpft ist der hohe Geschwindigkeitseindruck und das vermittelte Gefühl sich tatsächlich in einer übermotorisierten Rakete zu befinden. Denn das Zusammenspiel aus der Verfolgerkamera und dem Rennwagen, je schneller dieser ist desto weiter entfernt sie sich um bei heftigen Bremsmanövern fast auf das Auto aufzufahren, sorgt herrlich für den erwarteten Geschwindigkeitseindruck. Die Cockpitperspektive bietet uns nun auch endlich zwei Rückspiegel, die zwar recht klein ausgefallen sind uns aber ausreichend Blick nach Hinten geben um sich nähernde Fahrzeuge zu erkennen.
    Besonders ärmlich allerdings fiel die Boxencrew aus sowie die Siegerehrung und die Cutscene wenn man nicht erster wurde. Diese sind dermaßen detailarm und mies animiert, dass man sie gerne besonders schnell wegdrückt.

    Die Soundkulisse bietet uns Hauptsächlich die hochtourig drehenden Motoren die alles übertönen sowie den bekannten Sprecher des Boxenfunks, der uns neuerdings noch mehr Informationen zukommen lässt. Zu unserem Glück wurde die Soundkulisse nun auch etwas besser abgemischt, so dass die Ansage zu Beginn eines Rennens nicht mehr im allgemeinen Rennlärm untergeht. Was man leider nicht geändert hat ist die Musik während der Rennen, die dort eigentlich nichts verloren hat. Könnte man sie einfach abdrehen, wäre die Sache ja gegessen, allerdings besitzt das Spiel nur einen einzigen Regler für die Musik, so dass man damit auch die Musikuntermalung in den Menüs ausschaltet. Keine besonders durchdachte Lösung, noch dazu wo sich die wenigen gebotenen Musikstücke schon bald zu wiederholen beginnen und man sie in einem 200 Runden-Rennen gleich mehrmals hört.

    Die Steuerung hingegen gibt uns ein gutes Gefühl über den Boliden und sogar an die sensitive Abfrage der Tasten wurde gedacht, für die Spieler die lieber mit den Knöpfchen Gas geben und Bremsen statt den rechten Stick zu nehmen. Allerdings darf man nicht verheimlichen, dass sich das Xbox-Pad mit seinen Schultertasten etwas besser für IndyCar Series 2005 eignet als das PS2-Pad, welches keine analogen Schultertasten besitzt und stattdessen den rechten Stick benutzt, was den Eindruck hinterlässt als würde man ein ferngesteuertes Auto lenken. Zwar unterstützt das Game auch handfeste Lenkräder, diese reagieren aber ganz leicht verzögert, woran man sich zwar gewöhnen kann, einen Vorteil gegenüber Pad-Lenkern hat man damit aber nicht.

    Indycar Series 2005 (PS2)

    Singleplayer
    7,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Online-Mode für bis zu acht Spieler
    gesteigerte KI und spannendere Rennverläufe als im Vorgänger
    Das PaceCar bleibt bei gelber Flagge ewig auf der Piste
    die PS2-Version läuft nicht besonders flüssig
    üble Siegerehrung und Cutscenes
  • Indycar Series 2005
    Indycar Series 2005
    Publisher
    Codemasters
    Release
    24.06.2004

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

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Indycar Series 2005
Indycar Series 2005 im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Indycar-Series-2005-Spiel-7353/Tests/Indycar-Series-2005-im-Gamezone-Test-1019628/
05.07.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/08/35_101.jpg
tests