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  • Island Xtreme Stunts im Gamezone-Test

    Die Lego-Filmstudios haben sich entschlossen ihren neuesten Kassenschlager "Xtreme Stunts" auf Lego Island zu drehen. Deswegen finden überall auf der Insel bereits die Vorbereitungen zu den Dreharbeiten statt. Unser Stuntman Pepper hat sich ebenfalls schon auf der Insel eingefunden und ist schon bereit für die erste Stuntszene, eine rasende Verfolgungsjagd auf der Autobahn. Doch wie immer im Leben gibt es da noch einen Widersacher, nämlich den Hauptdarsteller Steinbrecher, der Pepper unbedingt beweisen möchte, dass er der bessere Stuntman ist. Pepper selbst hält ihn ja immer noch für einen Taugenichts, aber die Filmcrew glaubt er hätte sich inzwischen gebessert. So bleibt ihm nichts anderes übrig als zu beweisen, dass er doch der bessere Stuntman ist.

    Was sich im ersten Augenblick wie eine Lego-Fassung von "Stuntman" oder "Chase" anhört, entpuppt sich schon bald als sehr vielschichtiges und lustiges Videospiel. Die zu absolvierenden Stunt-Aufgaben nämlich, stellen nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten dar die man auf Lego Island hat. In Person von Pepper können wir die Insel auf unserem Skateboard erkunden und dabei so manche Erfahrung machen. Die Bewohner der Insel nämlich warten mit vielen kleinen Aufgaben auf, die wir durch ein Gespräch erfahren und die wir erfüllen können wann immer wir wollen. Dazu gehören so Dinge wie verlorene Autoreifen zu finden oder Pizzas auszutragen. Auf der Insel gibt es aber auch viele Fahr- und Flugzeuge, die man ebenfalls benutzen kann, wofür man aber erst auf der Polizeistation einen Führerschein machen muss. Besonders lustig wurde das Betreten der Maschinen realisiert, die sich neben Pepper in alle Einzelteile zerlegen, woraufhin er sich in die Mitte der Bausteine stellt und sich das Fahrzeug um ihn herum wieder zusammenbaut. Ebenfalls sehr viel Spaß macht es mit den anderen Lego-Männchen auf einem der zwei Parks um die Wette zu skaten, oder einfach nur zum Schwimmen zu gehen.
    In den Häusern auf der Insel sind die vielen Mini-Games versteckt, wie das "Fotolabor" oder der "Ärger im Laden", die zwar alle nicht besonders kompliziert oder schwer sind, dafür aber, wie auch der Rest des Games, voll im Lego-Look gehalten wurden. Hauptaufgabe bleibt es natürlich den Film fertig zu drehen, allerdings steht man dafür unter keinerlei Zeitdruck, denn man kann die Aufgaben dann beginnen wann man will. Dafür begibt man sich einfach an den Drehort und spricht den Regisseur an, schon geht's los. Die Stuntaufgaben stellen die aufwendigsten Mini-Games dar, sind trotzdem nicht besonders schwer zu schaffen und eher gemacht um Spaß zu vermitteln. Zu drehen gibt es die sogenannte "Autobahn-Action", welche einem gleich zu Anfang begegnet, die "Biker-Desperados", eine Szene auf Motorrädern, die "Wellenreiter" wird auf dem Wasser gedreht und im "Duell der Lüfte" besteigt man gar ein Flugzeug. Die aufregendste Szene hat man sich natürlich für den Schluss aufgespart, dort muss man nämlich einen aus dem Flugzeug geschubsten Passagier per Fallschirm retten, was ganz schön aufregend ist.
    Zwischen den Takes sollten wir immer ein Auge auf den Steinbrecher haben, denn mit unserem Fotoapparat können wir Beweisfotos schießen wie er das Set beschädigt. Haben wir fünf Stück davon, ist seine Schuld bewiesen. Zudem gibt es auf der ganzen Insel verstreut Lego-Steine zum einsammeln. Mit diesen sind wir in der Lage kleine Tiere zu bauen, die sogenannten Brickimals. Allerdings brauchen wir um so ein Brickimal zum Leben zu erwecken noch ein Brickimal-Herz, die es ebenfalls zu sammeln gibt. Mit der Zeit kommt man so an einen ganze Tierpark. Zuletzt kann man die ganzen Bewohner der Insel noch in Form von Sammelkarten betrachten, die manchmal einfach in der Gegend herumliegen, manchmal aber auch erst durch das Erfüllen einer Aufgabe verteilt werden.

    Die Spielmöglichkeiten die dieses Game bietet sind also recht umfangreich, trotzdem wird man von der Summe derer nicht erschlagen, ganz im Gegenteil kann man die ganze Insel in aller Ruhe erkunden und einfach probieren was wo funktioniert. Die Präsentation ist dabei wirklich gut gelungen und das Lego-Flair wurde hervorragend eingefangen, was nicht nur an den originalen Lego-Modellen liegt, sondern auch an den liebevollen Animationen und der gesamt guten Umsetzung. So begeistert es nicht nur wie sich die Autos beim Betreten in ihre Einzelteile zerlegen und wieder zusammensetzen, sondern auch die Motorengeräusche vermeint man bereits zu kennen und sogar das Fahrverhalten erscheint glaubwürdig. Für viel Laune sorgt auch der Insel eigene Lego-Radiosender, der durchaus hörbares in den Äther strahlt und auch mit einem echten DJ aufwartet, der mitunter ganz schön schräge Sprüche ablässt.

    Die Schwerpunkt der verwendeten Grafik liegt bei der möglichst authentischen Darstellung einer Lego-Welt. Bis auf die Insel selbst und einige Felsen und Bäume sind alle Objekte wirklich aus den bunten Bausteinen zusammengesetzt. Dies in Verbindung mit den herrlich authentischen Animationen erzeugt genau das gewünschte Umfeld, auf das man sich tatsächlich wie in einer belebten Lego-Welt fühlen kann. Dabei erlaubt sich die Engine keinerlei Patzer, wie Geschwindigkeitseinbrüche, PopUps oder mangelnde Weitsicht, was natürlich auch an dem verhältnismäßig niedrigen Detailgrad liegt.

    Die Soundkulisse besteht auf der Insel aus vielerlei Geräuschen und vor allem dem Lego-Island Radiosender. Die Mini-Games selbst genauso wie die Stunt-Sequenzen besitzen allesamt eine eigene, speziell designte Soundumgebung, immer auf das jeweilige Spiel zugeschnitten. Sehr löblich auch die insgesamt 8(!) möglichen Sprachversionen, die komplett synchronisiert wurden, man also nicht auf die ebenfalls vorhandenen Untertitel angewiesen ist.

    Die Steuerung auf der Insel selbst sowie in den Mini-Games und Stunt-Sequenzen wurde absichtlich einfach gehalten, ist demnach also auch von jüngeren Videospielern ohne Probleme zu beherrschen. So genügt es für die meisten Aktionen die X-Taste zu benutzen während man den Charakter per linkem Stick bewegt. Komplizierte Tastenkombinationen existieren nicht, die schwierigsten Aktionen beschränken sich auf das Drücken einer Aktionstaste und gleichzeitiges Bedienen des Analogsticks.

    Island Xtreme Stunts (PS2)

    Singleplayer
    7,4 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Sehr viele Spielmöglichkeiten
    keinerlei Zeitdruck beim Erkunden der Insel
    authentische und schön belebte Lego-Welt Steuerung und Schwierigkeitsgrad ideal für jüngere Videospieler
    Im Grunde nur ein Mix aus vielen anderen Spielen, keine einzige Idee die man nicht schon kennt
    Manche Mini-Games sind schon sehr einfach
  • Island Xtreme Stunts
    Island Xtreme Stunts
    Publisher
    Legomedia
    Developer
    Silicon Dreams Studio
    Release
    06.12.2002

    Aktuelles zu Island Xtreme Stunts

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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989064
Island Xtreme Stunts
Island Xtreme Stunts im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Island-Xtreme-Stunts-Spiel-7911/Tests/Island-Xtreme-Stunts-im-Gamezone-Test-989064/
13.12.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/01/lego5.jpg
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