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  • Jackass: The Game im Gamezone-Test

    Eier essen bis man kotzt, den Freunden die Weichteile einfärben oder in Unterwäsche ein Kaufhaus aufmischen?

    Wer kennt sie nicht, die Jungs um Johnny Knoxville, die sich auf MTV die verrücktesten Sachen antun, nur um uns, mehr oder weniger geschmackvoll, zu unterhalten. Während die einen in der Show schon den Niedergang der westlichen Kultur erkennen, ist es für andere einfach nur Spaß, wenn sich die Jackass-Jungs die Hoden lang ziehen, Eier fressen bis zum Erbrechen oder sich den Hintereingang zu tackern. Doch der Spaß hat nun ein Ende, ab sofort ist Schluss mit dem passiven zuschauen, ab sofort wird aktiv mitgewirkt, wird selbst gekotzt, auf Weichteile geschossen und sich in die Elefantenkacke geschmissen, denn Jackass - The Game lässt uns selbst in die Charaktere der Chaos-Crew schlüpfen und ihre beliebtesten und gefährlichsten Stunts selbst nachspielen. Mit dabei eine gehörige Portion Gehässigkeit, Schadenfreude und viele gebrochene Knochen.

    Jackass: The Game Jackass: The Game Bei "Jackass - The Game" handelt es sich im Grunde genommen um 35 Minigames welche jeweils einen Stunt der Jackass-Crew thematisiert. Diese hat man in jeweils fünf Spielen zu je einer Episode zusammengefasst. Zu Beginn des Spiels also haben wir nur Zugriff auf die ersten fünf Stunts und müssen eine gewisse Anzahl Medaillen erringen um die nächste Episode mit weiteren fünf Minigames freizuschalten. Insgesamt also bietet uns das Spiel genau sieben Episoden mit je fünf Stunts. Bei jedem Stunt gibt es wiederum fünf Aufgaben die zu erfüllen sind, wobei man mit drei bereits die bronzene Medaille erhält, mit vier die silberne und so weiter. Das Angenehme daran ist, dass man die fünf Aufgaben pro Stunt nicht in einem Schwung schaffen muss, einmal erledigte Punkte bleiben auch erledigt und müssen nicht erneut in Angriff genommen werden. Man kann die vorgegebenen Aufgaben also auch nacheinander absolvieren, wofür man bei manchen Minispiel auch recht dankbar ist, andere hingegen fielen so leicht aus, dass man sie auf Anhieb schafft.

    Belohnt für unsere Mühe werden wir mit weiteren Charakteren aus der Serie sowie diversen Kostümen für diese. Wobei meist das erste Kostüm für jeden Charakter wenigstens ein nackter Oberkörper ist, meist sogar nur eine Unterhose. Doch sehen wir uns die Minigames mal etwas näher an.

    Jackass: The Game Jackass: The Game Gleich zu Beginn verfügbar und mit eines der lustigsten Games ist die Pachinko-Klippe. Dabei geht es darum den von uns gewählten Charakter mit möglichst vielen Verletzungen einen Berg hinab zu rollen, oder soll ich besser sagen "zu schmeißen"? Je mehr wir auf dem Weg nach unten mitnehmen, desto besser. Jeder Kaktus, jeder Fels sollte uns gehören, und wenn wir alles richtig gemacht haben, können wir den armen Kerl zum Schluss auch noch ins Wasser fallen lassen, oder ihm das Kreuz an der Klippe brechen. Gesteuert wird das Ganze per Gewichtsverlagerung, wobei wir die komplette Welt mit den Schultertasten kippen und so Einfluss auf den Fall unseres Charakters nehmen. Die Steuerung fiel also, wie bei all den Minigames, recht einfach aus.

    Jackass: The Game Jackass: The Game Beim Vorort-Wakeboarden stehen wir auf einem Mülltonnendeckel und werden per Seil hinter einem Auto hergezogen. Dabei müssen wir möglichst viele Briefkästen mitnehmen, über ein Autodach schliddern ohne den Halt zu verlieren und so viel als möglich der Stadtmöblierung demolieren. Sehr ähnlich ist das Stadt-Wakeboarden aufgebaut, auch hier hängen wir hinter dem Auto und lassen dem Zerstörungswahn freien Lauf. Doch auch ein richtiges Rhythmusspiel hat ins Game gefunden, bei dem man sich einfach nicht daran stören darf, dass da ein erwachsener Mann in Unterhosen im Elektroladen einen auf Tanzbär macht. Wirklich wieder ein Brüller ist aber das Vorortkatapult, wobei wir die komplette Jackass-Crew per Katapult über die Hinterhöfe schießen und versuchen bestimmte Dinge zu treffen, wie ein Gewächshaus, den Pool oder Nachbars roten Sportwagen. Ebenfalls kaum zu überbieten, wenn auch supereinfach zu spielen, ist die Pipihand. Ja, ihr merkt schon, die Übersetzer haben aus dem allseits beliebten Wee-Men kurzerhand den Pipimann gemacht. Doch wie auch immer, in besagtem Game geht es darum, mit einem Messer genau zwischen die Finger von Pipimann zu stechen und ihm nicht die Finger abzuhacken. Freilich macht gerade das einen höllischen Spaß, noch dazu wo er so herrliche Geräusche von sich gibt.


    Jackass: The Game Jackass: The Game Irgendwie aber scheinen es die Knoxville-Jungs mit Hochhäusern zu haben, denn diese kommen verdächtig oft in den kredenzten Minigames vor. Da gibt's Rennen in Einkaufswägen, mit Scootern oder im Plastikballon, und allesamt finden sie auf dem Dach eines Wolkenkratzers statt. Macht es durchaus einen gewissen Spaß sich gegenseitig vom Dach zu stoßen, sind die Einkaufswagenrennen doch eher langweilig ausgefallen. Dafür kommen die Einkaufswagen auf dem Boden der Tatsachen, also auf den Strassen von San Francisco, wieder voll zu ihrem Recht. Denn die Rennen auf dem Boden sind gar nicht so unlustig, besonders im Multiplayer-Mode zeigen sie wo sich der Spaß versteckt. So richtig die Schadenfreude raus lassen kann man dann beim Granatengolf, wobei es sich um genau das handelt nach dem es sich anhört. Statt mit Golfbällen spielen wir mit scharfen Granaten, und wir haben auch nicht vor den Ball irgendwo einzulochen, stattdessen demolieren wir alles was sich in der Umgebung befindet. Sehr witzig, wenn es die Granate zerreißt bevor wir den Abschlag hinbekamen...

    Jackass: The Game Jackass: The Game Ich will euch an dieser Stelle keinesfalls mit einer trögen Auflistung der enthaltenen Minigames langweilen. Denn es ist klar, die Qualität und der Anspruch der Games schwankt stark. Da gibt es welche die sind so einfach ausgefallen, wie das "komische Schießen", bei dem wir mit einer Paintball-Pistole die Weichteile der Jungs treffen müssen, dass man sie auf Anhieb auf Gold schafft. Und dann gibt's da die Games, die man sicher immer wieder starten wird, weil sie schlicht irrsinnig witzig ausgefallen sind und mitunter sogar etwas anspruchsvoll. Dazu zählt definitiv das Musikspiel "Partyjunge" oder das "Elefantenmisttauchen". Beides Spiele bei dem es eine gewisse Tastenfolge nachzudrücken gilt, einmal im richtigen Rhythmus und einmal besonders schnell. Aber auch das "Granatengolf" verspricht länger Spaß zu machen.

  • Jackass: The Game
    Jackass: The Game
    Publisher
    Empire Interactive
    Developer
    Red Mile Entertainment
    Release
    29.11.2007

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Jackass: The Game
Jackass: The Game im Gamezone-Test
Eier essen bis man kotzt, den Freunden die Weichteile einfärben oder in Unterwäsche ein Kaufhaus aufmischen?
http://www.gamezone.de/Jackass-The-Game-Spiel-10500/Tests/Jackass-The-Game-im-Gamezone-Test-991605/
12.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/12/screen1_large2_2_.jpg
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