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  • Jagdfieber im Gamezone-Test

    Die DS Version der Disney-Filmumsetzung fiel deutlich besser und erfrischend anders aus als die Konsolenversionen.

    Mit dem Animationsfilm "Jagdfieber" (im Original "Open Season"), der jetzt in den deutschen Kinos angelaufen ist, präsentiert das neugegründete Sony Pictures Animation Studio seinen ersten computeranimierten Film. Das Tochterunternehmen des japanischen Elektronikkonzerns setzt in seinem CGI-Filmdebüt dabei mit sprechenden Tieren, zwei unterschiedlichen Charakteren in der Hauptrolle, die sich erst zusammenraufen müssen, und einer abenteuerlichen Geschichte auf ein klassisches und altbewährtes Rezept. Ganz dem Modetrend entsprechend kommt dieser Animationsfilm natürlich auch mit der passenden Spielumsetzung. Ob die tierischen Abenteuer von Boog und Elliot, die auf den Konsolen Xbox, PS2 und GC keine richtige Spielfreude aufkommen ließen, auf dem DS Laune machen oder doch auch nur eine weitere mittelmäßige Versoftung eines Films darstellen, haben wir für euch herausgefunden.

    Jagdfieber Jagdfieber Genau wie in dem gleichnamigen Animationsfilm bekommt ihr in der DS-Spielversion von "Jagdfieber" die Geschichte von dem gezähmten Grizzlybären Boog, der sich in der Obhut seiner menschlichen Ziehmutter Beth sehr wohl fühlt, und dem geschwätzigen Hirsch Elliot, der viel Unsinn im Kopf hat, erzählt, dessen gemeinsamer Ausflug in die Stadt leider nicht wie erhofft ein spaßiges Unternehmen wird, sondern in einem Desaster endet. Ohne Folgen bleibt diese Aktion natürlich nicht und so werden diese zwei unterschiedlichen Vierbeiner zur Strafe in der Wildnis ausgesetzt - und das ausgerechnet zur Jagdsaison. Zudem hat sich Boog den fiesesten Jäger weit und breit, einen knallharten Kerl namens Shaw, zum Feind gemacht als er Elliot aus seinen Fängen befreite. Der Hirsch, der seinem Bärenkumpel helfen und ihn deshalb wieder zurück in die Stadt führen will, sieht sich somit mit zwei großen Problemen konfrontiert: zum einen mit Boogs mangelnden Kenntnissen was das Leben in der Wildnis betrifft, da er unter Menschen aufgewachsen ist, und zum anderen mit Shaw und seinen Kumpanen, die liebend gerne ihre Köpfe als Wandschmuck sehen würden. Dieser Trip nach Hause stellt sich somit nicht als ein einfacher Spaziergang heraus.

    Spiele als Elliot, Boog oder im Team

    Jagdfieber Jagdfieber Erstrecken tut sich das Abenteuer der beiden Vierbeiner auf insgesamt 27 Levels, die, anders als bei der Fassung für die Konsolen Xbox, PS2 und GC allesamt in der Wildnis spielen. Die Vorgeschichte, nämlich wie es dazu kommt, dass die beiden im Wald ausgesetzt werden, wird euch auf Nintendos Handheld leider nur in kurzen Bildern mit entsprechendem Text präsentiert und nicht in einer Filmsequenz. Ebenfalls anders ist, dass ihr jeden Spielabschnitt auf dem DS sowohl in der Rolle von Boog als auch von Elliot und im Team spielt. Somit müsst ihr zum Beenden eines Levels immer wieder zwischen den beiden Charakteren wechseln und gelegentlich auch mal beide gleichzeitig steuern, wenn zum Beispiel Boog den plappernden Hirsch trägt oder wirft. Da diese zwei tierischen Darsteller unterschiedliche Fähigkeiten haben, meistern sie die diversen Hindernisse auf dem Weg auch entsprechend anders. Wenn ihr beispielsweise an Plattformen kommt, die in der Mitte durch dornige Pflanzen getrennt sind, so kann Elliot diese ohne Probleme überspringen. Boog hingegen beherrscht das Springen nicht, kann aber dafür schwere Gegenstände heben und tragen. Um ihn also an so einem Hindernis vorbeizunavigieren, müsst ihr euch einen Stein schnappen, diesen auf die Dornen fallen lassen und schon kann auch der Bär rüberkommen bzw. rüberklettern. Genauso verhält es sich mit höher gelegenen Orten, die Boog nur mit Hilfe von Kisten erreichen kann.

    Boog der Brüller und Elliot der Raser

    Eine weitere spezielle Fähigkeit von Boog ist das Brüllen. Hierfür müsst ihr aber zuerst fünf Brüll-Sammelgegenstände zusammenhaben, damit der Bär wild wird und dann mit seinem mächtigen Stimmorgan Jäger und feindliche Tiere verscheuchen kann. Auslösen tut ihr dieses Gebrüll, indem ihr die L-Taste drückt und dann entweder ins Mikro schreit oder auf den Touchscreen schnell tippt. Je nach Lust und Laune könnt ihr also das Mikro oder den Stylus für den Schrei verwenden, wobei ihr die entsprechende Einstellung in den Optionen vornehmen müsst. Elliot hingegen eignet sich nicht nur sehr gut als Wurfpartner, den Boog zum Öffnen von Toren in diese reinkrachen lassen kann, sondern ist auch ein richtig flotter Läufer, der praktischerweise durch seine Raserei Gegenstände kaputt rennt. Hierfür braucht ihr nur die L-Taste drücken und dann mit euren Daumen oder dem Taststift schnell hintereinander auf die Angriffspads tippen, die auf dem Touchscreen erscheinen.

    Nächster Halt: Das Plumpsklo

    Jagdfieber Jagdfieber Auch wenn das tierische Duo separat gesteuert werden kann, teilen sie sich die gleiche Energieanzeige, die ihr durch das Einsammeln von Juchuh Riegeln auffüllen könnt. Solltet ihr aber doch noch einen der beiden Figuren ins Jenseits schicken bzw. in diesem Fall wohl eher K.O. gehen lassen, dann erscheint auf dem Touchscreen der geplättete Charakter, um den herum kleine Sternchen kreisen. Ihr braucht dann nur noch jeden Stern berühren und schon setzt das Spiel beim letzten Checkpunkt an. Als Rücksetzpunkt dienen dabei Plumpsklos, die ihr in regelmäßigen und manchmal schon zu häufigen Abständen in jedem Level findet und zum Aktivieren mit beiden Charakteren daran vorbeigehen müsst. Da die einzelnen Spielabschnitte recht groß ausgefallen sind, ist der Einbau von Checkpunkten meist sehr hilfreich.

    Es darf getüftelt werden

    Im Gegensatz zu der Version für die Konsolen Xbox, PS2 und GC wartet "Jagdfieber" auf dem DS mit Levels auf, die nicht nur groß ausgefallen sind, sondern erfreulicherweise auch ganz nette Aufgaben beinhalten. Lediglich gegen Ende geht dem Spiel mit zu häufigen Wiederholungen etwas die Puste aus. Ansonsten erfordern die einzelnen Spielabschnitte mit geschickt platzierten Hindernissen, zu aktivierenden Schaltern und tierischen und menschlichen Feinden in Kombination mit den unterschiedlichen Fähigkeiten der beiden Charakteren und Wegen, die nicht nur geradeaus, sondern auch mal nach rechts, links oder unten und oben führen, vor allem zu Beginn einige Knobelarbeit, bis man diese endlich geschafft hat. Insbesondere Kleinkinder werden wahrscheinlich an so manchen Stellen eine Weile grübeln müssen, denn beide Figuren heil und sicher durch und über die verschiedenen Hindernisse und Wege zum Ende eines Spielabschnitts zu bringen ist nicht immer ganz so leicht und bedarf so manches Mal einiger Anstrengung der grauen Zellen. Aber dank vielen Rücksetzpunkten und dem nie unfairen Schwierigkeitsgrad werden auch die jüngeren Zocker nicht überfordert.

    Lebendes Waffenarsenal

    Jagdfieber Jagdfieber Auch auf dem DS hat das ungleiche Duo neben Rätselpassagen natürlich auch menschliche und tierische Gegner vor die Nase gesetzt bekommen, wobei ihr in dem Handheldabenteuer mehr Ärger mit den Waldbewohnern habt als mit den Jägern. Lediglich in den letzten zehn Spielabschnitten bekommt ihr es nämlich mit den schießwütigen Kerlen zu tun, in den 17 Levels davor dürft ihr euch nur mit tierischen Gegnern herumschlagen. Im Gegensatz zu den Jägern könnt ihr aber die Waldbewohner als Freunde gewinnen, wobei ihr, anders als bei der Version für die Konsolen Xbox, PS2 und GC hierfür keine besonderen Aufträge erledigen müsst. Es ist nämlich vielmehr so, dass auf dem Handheld die Tiere sich nach dem Auftauchen der Jäger automatisch zusammenschließen, um gemeinsam gegen diese schießwütigen Kerle vorzugehen. Dabei haben die tierischen Helfer unterschiedliche Fähigkeiten. So kann man die Stinktiere hervorragend als lebendige Stinkbomben einsetzen und so Jäger aus ihren Zelten hervorlocken, die Enten machen sich als Aufklärer bzw. Bomber wunderbar und die Eichhörnchen nehmen diese fiesen Männer gerne mit Nüssen in Beschuss. Zum Einsatz kommen des weiteren Biber, die für euch Bäume fällen können und Stachelschweine, die ihr zum Aktivieren von Schalten oder gegen die Jäger einsetzen könnt. Eine sehr wichtige Munition im Spiel stellen außerdem die Kaninchen dar, weil sie dem Spieler nie feindlich gesonnen sind und somit gleich von Anfang an als Wurfgeschosse hergenommen werden können. Da die beiden Charaktere außer dem lebenden Waffenarsenal keinerlei Angriffs- und Verteidigungsmöglichkeit haben, müsst ihr von diesen ungewöhnlichen Waffen dank der zahlreichen zwei- und vierbeinigen Feinde sehr häufigen Gebrauch machen.

    Bekannte Extras

    Jagdfieber Jagdfieber Habt ihr euch erfolgreich durch die Wildnis geschlagen, dann erwarten euch im Bereich Extras insgesamt sieben Minispiele, die aber leider wenig neues bieten, da man diese kleinen Spielchen bereits aus dem Story-Modus kennt. So ist bereits die erste Mission, die ihr im Geschichtsmodus absolvieren musstet, nämlich den Helikopter durch Pusten ins Mikro und lenken mit dem Steuerkreuz auf dem markierten Platz zu landen, als Minispiel in den Extras enthalten. Wenig berauschend ist auch der Multiplayer-Modus ausgefallen, denn lediglich ein einziges Minispiel bekommt ihr geboten, in welchem es gilt, sich den einzigen im Spiel befindlichen Rucksack zu schnappen, um Cracker sammeln und so Punkte erzielen zu können. Dieses kurze Spielchen könnt ihr auch über die WiFi-Connection online zocken. Warum man für lediglich eine kurze Partie Cracker-Sammeln einen Online-Modus ins Spiel eingebaut hat, wird wahrscheinlich auf ewig ein Rätsel bleiben.

  • Jagdfieber
    Jagdfieber
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    02.11.2006

    Aktuelles zu Jagdfieber

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991011
Jagdfieber
Jagdfieber im Gamezone-Test
Die DS Version der Disney-Filmumsetzung fiel deutlich besser und erfrischend anders aus als die Konsolenversionen.
http://www.gamezone.de/Jagdfieber-Spiel-8139/Tests/Jagdfieber-im-Gamezone-Test-991011/
14.11.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/11/OPEN_SEASON_DS_03.jpg
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