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  • Jak and Daxter: The Lost Frontier im Gamezone-Test

    Mit dem Titel feiern Jak & Daxter ein gelungenes, wenn auch nicht grandioses Comeback auf der PSP.

    Was wäre Stan Laurel ohne seinen Partner Oliver Hardy? Was wäre Asterix ohne Obelix, ja und was wäre Dieter Bohlen mit seinem Musikprojekt Modern Talking ohne einen Thomas Anders gewesen? Richtig, sie alle wären allein wohl nicht annähernd so berühmt oder auch erfolgreich gewesen, wenn sie nicht ihren treuen Weggefährten an der Seite gehabt hätten, da sie vor allem als Duo sich einen Namen machten. Ein wenig anders hingegen, erging es vor gut drei Jahren dem zausligen Wiesel Daxter, der im gleichnamigen PSP-Titel auch ohne seinen besten Kumpel Jak einen absoluten Top-Auftritt hinlegte. Wiedervereint präsentiert sich das Duo nun im neuesten Abenteuer "The Lost Frontier" sowohl auf Sony's Handheld PSP, als auch auf der Last Gen Konsole Playstation 2 zurück. Ob Jak und Daxter an die glorreichen Erfolge der vergangenen Tage anknüpfen können? In unserem Test zur PSP-Umsetzung erfahrt ihr die Antwort auf diese und weitere Fragen.

    Allianz wider Willen

    Jak and Daxter: The Lost Frontier Jak and Daxter: The Lost Frontier Die Geschichte von Jak & Daxter: The Lost Frontier ist relativ schnell erzählt und schließt direkt an den Geschehnissen des letzten Abenteuers an. Die Welt droht von einem mächtigen Eco-Sturm weggefegt zu werden und das Schicksal des Planeten liegt einmal mehr in den Händen von Jak und Daxter, die zusammen mit der überaus attraktiven Keira auf der Suche nach einer hellen Eco-Quelle sind, damit das Ungleichgewicht zwischen dunklen und hellen Eco wieder ausgeglichen wird. Unglücklicherweise gerät das Trio allerdings an Luftpiraten, die ganz ihrem Ruf treu, nichts Besseres im Schilde führen, als Reisenden sämtliches Eco abzujagen. Als Keira jedoch den Piraten klar macht, wie wichtig ihre Mission ist und ganz nebenbei auch den Piratenchef unglaublich den Kopf verdreht, verbünden sich beide Parteien, was aber nicht gleichzeitig bedeutet, dass Jak und die Piraten auf Anhieb beste Freunde werden. In optisch wirklich fein ausgearbeiteten Rendersequenzen wird die Story mit viel Witz und Charme herübergebracht, sodass zwischen den einzelnen Missionen man sich weder gelangweilt fühlt, noch dazu neigt, die Cut-Szene mittels Knopfdruck zu überspringen.

    Jak and Daxter: The Lost Frontier Jak and Daxter: The Lost Frontier Nach einem kurzen Ausflug in einem Ausbildungszentrum, wo wir mit den Kampfeigenschaften von Jak sowie dessen Sprungeinlagen vertraut gemacht werden, ist fortan die Galeone der Piraten die Zentrale, mit der wir den Aufenthaltsort unser aktuell zu absolvierenden Mission bestimmen. Jedoch fliegen wir mit diesem mächtigen Flagschiff, welches wir unter anderen in einer Mission vor den Angriffen einer anderen Piratenfraktion verteidigen müssen, nie direkt zu einem Einsatzort, sondern stehen uns im Hangar bis zu fünf verschiedene Flugmodelle - vom Helikopter bis zum Jagdjet - zur Verfügung. Somit dürfte auch der ein oder andere Fan von klassischen Arcade-Luftjagden hellhörig werden, auch wenn die einzelnen Luftfahrtmissionen, bei denen es zumeist darum geht, alles störende im Luftraum vom Himmel zu holen, nicht ganz an die Rasanz eines After Burner: Black Falcon heranragen, was auch ein wenig an der etwas trägeren Steuerung liegt. Doch dafür darf man, wie bei eben genannten Sega-Titel, seine erworbenen Flieger mit zusätzlichen Waffen, wie Lenkraketen oder Metallzerfressenden Lasern ausrüsten. Dies kann in der einen oder anderen Mission durchaus von Bedeutung sein, denn ein falsches Update des Kampfjets endet nicht selten in von Frust geplagten Luftschlachten. Selbstverständlich gibt es Zusatzwaffen und Upgrades, die zumeist von den Piraten gesponsert werden, nicht für lau. Je mehr Feinde durch unsere Raketen und Maschinengewehre zerschellen, desto mehr Schrott fabrizieren wir, und genau mit dieser Zahlungseinheit wird dann auf dem Markt verhandelt.

    Schwindelerregende Action mit Jak

    Jak and Daxter: The Lost Frontier Jak and Daxter: The Lost Frontier Der weitaus größere Part des Gameplays bei The Lost Frontier basiert allerdings erneut auf den zahlreichen Einsätzen, die wir mit Jak zu Fuß absolvieren werden. Wer allerdings auf die gute alte Jump'n Run Schule gehofft hatte, wird leider etwas zurückstecken müssen, denn ein Großteil dieses Plattformers widmet sich vielmehr mit brachialer Action-Kost, die speziell den einen oder anderen Spieler der ersten Jak & Daxter Stunde, nicht ganz schmecken dürfte. Sprich die Passagen, in denen wir unser Können mittels Hüpfen und gewagten Doppelsprüngen unter Beweis stellen werden, sind eher rar. Sodass zumeist die Fäuste gegen fehl programmierte Roboter oder vom schwarzen Eco besessene Mutanten fliegen oder eben auch eine der insgesamt vier verschiedenen Waffen das Sagen hat. Im Gegensatz zu den meisten anderen PSP-Shootern, verzichtet The Lost Frontier auf ein Fadenkreuz, welches die einzelnen Objekte mittels Analogstick anvisiert. Die Macher von High Impact Games entschieden sich hingegen die beiden Fernkampfwaffen mit einem roten Laser (ähnlich wie bei Resident Evil) auszurüsten, der die potenziellen Gegner automatisch ins Visier nimmt, wenn man ihn in dessen Richtung hält. Leider wurde die Steuerung allerdings auch mit einer arg bockigen Kamera versehen, die sich in vielen Momenten nicht zwischen vollautomatischer und individueller Führung entscheiden kann. Speziell in hektischen Spielsituationen kommt es oftmals vor, dass man immer wieder selber nachjustieren muss, während in anderen Spielsituationen, die individuelle Führung, die wir mittels Schultertasten aktivieren, komplett versagt. Unspielbar ist The Lost Frontier deswegen mit Sicherheit nicht, doch speziell in der einen oder anderen kniffligen Passage kann leicht Frust entstehen, weil man mal wieder absolut den Überblick verliert. Lediglich das mitintegrierte HUD, welches sich am rechten unteren Bildschirmrand befindet, behält stets die Übersicht und sorgt zudem dafür, dass auch Gegner getroffen werden, die man aufgrund der wilden Kameraführung nicht sofort ins Visier nehmen kann.

  • Jak and Daxter: The Lost Frontier
    Jak and Daxter: The Lost Frontier
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    High Impact Games
    Release
    20.11.2009

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Jak and Daxter: The Lost Frontier
Jak and Daxter: The Lost Frontier im Gamezone-Test
Mit dem Titel feiern Jak & Daxter ein gelungenes, wenn auch nicht grandioses Comeback auf der PSP.
http://www.gamezone.de/Jak-and-Daxter-The-Lost-Frontier-Spiel-8178/Tests/Jak-and-Daxter-The-Lost-Frontier-im-Gamezone-Test-992593/
11.12.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/12/JDLostFrontierScreen__21_.jpg
tests