Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau im Gamezone-Test

    Das aktuellste Bond-Spiel orientiert sich wieder am realen Film und verschlägt uns ins Jahr 1962.

    Aus alt mach neu, oder sag niemals nie, zumindest wenn es darum geht seinen guten Namen zu verkaufen. Damit hätte Sean Connery sicher nicht gerechnet, dass seinem Konterfei in einer über 40 Jahre alten Filmlizenz zu neuem Glanz verholfen wird. Denn viele von uns waren noch nicht einmal geboren als Sean Connery 1963 als James Bond seinen zweiten Auftritt in einem richtigen 007-Film feierte und den Agenten den wir heute alle so zu lieben und zu schätzen gelernt haben formte. Und genau in die Haut dieses James Bond aus dem Jahre 63 schlüpfen wir in "Liebesgrüße aus Moskau", erleben im Groben die Geschichte die wir aus dem Film her schon kennen und bedienen uns technischer Gadgets wie sie damals als modern galten.

    James Bond Classic

    Geschüttelt bitte, nicht gerührt Geschüttelt bitte, nicht gerührt Das gebotene Gameplay freilich fiel wieder genau so aus wie man es von einem James Bond-Spiel erwarten darf, es wird wieder viel aus der 3rd-Person-Perspektive geschossen während wir Diplomatenkoffer, versteckte Schlüssel und diverse Hilfsmittel suchen, dazwischen eingestreut gibt es die schnellen Fahrsequenzen in denen wir auch fleißig mit Blei herumspucken dürfen und es wird auch viel Gebrauch von dem Düsenrucksack aus dem Film gemacht, welcher einen erstaunlichen Treibstoffvorrat mit sich führt. Sogar eine richtige Railshootersequenz gibt es zu spielen, wobei wir nur das Bordgeschütz eines Bootes bedienen welches von unserem Begleiter gesteuert wird. All das gibt es in angenehmen Häppchen zerlegt, so dass uns immer angenehm viel Abwechslung geboten wird. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich dabei wie üblich in drei Stufen wählen, und das vor jedem einzelnen Levelstart, wobei dieser im Laufe des Spiels langsam ansteigt um schließlich in den letzten drei Leveln seinen Höhepunkt zu erreichen.

    Das Salz in die James Bond-Suppe liefern uns die technischen Gadgets die wir als aufmerksamer Zuschauer der Filme natürlich schon kennen. Oder auch nicht, denn irgendwie kann ich mich nicht erinnern einen Q-Copter im Film gesehen zu haben, ebenso wenig wie das mehr als praktische Koffergeschütz, welches einmal aufgestellt alles niedermäht was in seinem Blickfeld liegt. Doch wie auch immer, dem Gameplay haben diese Gadgets recht gut getan.

    Armer Russe... Armer Russe... Dank des automatischen Ziel-Aufnehmens per linker Schultertaste können wir unseren Bond recht geschickt und schnell durch die Level hetzen, ohne einen der Gegner zu übersehen. Eine Ausnahme dazu bildet nur der Boot-Level in dem wir ein fest montiertes Geschütz bedienen müssen, sowie die Fahrmissionen, bei denen unser virtueller Beifahrer zielt und wir nur feuern müssen. Sämtliche interaktiven Objekte sind mit einer weißen Gloriole gekennzeichnet und lassen sich per A-Taste aktivieren. Für länger dauernde Vorgänge gilt es die Taste gedrückt zu halten bis der jeweilige Balken gefüllt ist. Werden wir in diesem Moment beschossen wird der Vorgang abgebrochen.

    Ab in die Luft Ab in die Luft So ist immer klar was es als nächstes zu erledigen gilt und tote Stellen gibt es im Spiel praktisch nicht. Zudem werden die aktuellen Missionsziele im Optionsmenü angezeigt, so dass es eigentlich keine Möglichkeit gibt stecken zu bleiben. Trotzdem muss man ab und zu schon ganz genau schauen um die versteckten Dinge zu entdecken. Wie es sich für ein James Bond-Spiel gehört gibt es nach den Einsätzen eine ausführliche Statistik und die begehrten Auszeichnungen, welche uns dazu verleiten sollen die jeweiligen Level auf einem höheren Schwierigkeitsgrad erneut zu versuchen. Ganze 15 Level sind es die uns das Spiel bietet, sowie drei Bonusmissionen die erst nach dem Erreichen einer bestimmten Zahl an Auszeichnungen freigeschaltet werden. Auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad hat man keinerlei Probleme das ganze Spiel an einem Nachmittag zu absolvieren. Damit ist dieser James Bond-Titel sicher nicht der umfangreichste und so mancher Level fiel schon verdächtig kurz aus.

    Grafik & Sound

    Gelungene aber pumpende Cutscenes Gelungene aber pumpende Cutscenes Durch ein richtiges Wechselbad der Gefühle aber führt uns die gezeigte Grafik, die allen voran mit dem sehr gelungenen Konterfei von Sean Connery glänzt und auch so manch schön gestaltete Örtlichkeit bietet, nur um uns kurz darauf durch graue Würfel laufen zu lassen die so in einem modernen Spiel nichts mehr verloren haben. Die betrifft nicht nur die Ingame-Grafik, auch die Cutscenes schwanken stark in ihrer Qualität und pumpen noch dazu grässlich. Das ist natürlich umso übler, da wir in "Everything or Nothing" schon gesehen haben wie ein erstklassischer Bond-Titel auszusehen hat. Derweil sind die Explosionen und die anderen verwendeten grafischen Effekte durchaus gelungen, umso mehr fallen die weniger gelungenen Stellen aus dem Rahmen.

    Dafür gibt es an der Soundkulisse praktisch nichts auszusetzen. Wir werden mit den bekannten klassischen Orchestertönen beschallt, bekommen eine erstklassige deutsche Synchronisation geboten und dürfen uns über die knackigen Waffengeräusche freuen. Klar, dass man an der Titelmusik nichts mehr ändern konnte, steht sie doch schon seit 42 Jahren fest, das verwendete Intro aber muss sich ebenfalls von "Everything or Nothing" geschlagen geben.

    Multiplayer

    Panzerschreck! Panzerschreck! Wie üblich bietet uns auch dieser James Bond-Titel den obligatorischen Multiplayer-Mode für bis zu vier Spieler an einer Konsole. Darauf kann man die bereits in der Kampagne freigeschalteten Level benutzen um sich mit Freunden darauf zu vergnügen. Neben der Möglichkeit einzelne Level direkt zu spielen gibt es auch den sogenannten "Wettkampf", eine ganze Serie vorher ausgewählter Karten die nacheinander per Splitscreen gespielt werden. Dabei legt der Host das jeweilige Kill-Limit ebenso fest wie die gewünschte Maximalzeit etc. In der Praxis spielen sich diese Varianten recht gut, auch wenn uns vom Gameplay her kaum Neues geboten wird.

    James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau (GC)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Recht abwechslungsreiche Missionen
    Steuerung erlaubt schnelles Handeln
    herrliche 60er Jahr-Atmosphäre
    gelungener Connery-Charakter
    Mitunter recht detailarme Stellen
    pumpende Videos
    Framreate bricht gerne ein
    trotz der gebotenen Abwechslung hinlänglichst bekanntes Gameplay
    in der Bootszene zielt man mit dem linken Analogstick
  • James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau
    James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    15.11.2005

    Aktuelles zu James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau

    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
990519
James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau
James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau im Gamezone-Test
Das aktuellste Bond-Spiel orientiert sich wieder am realen Film und verschlägt uns ins Jahr 1962.
http://www.gamezone.de/James-Bond-007-Liebesgruesse-aus-Moskau-Classic-8250/Tests/James-Bond-007-Liebesgruesse-aus-Moskau-im-Gamezone-Test-990519/
15.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/TV2005111514584700.jpg
tests