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  • James Bond 007: Liegesgrüße aus Moskau im Gamezone-Test

    Bond auf der PSP bietet uns eine hervorragende Steuerung, aber leider keine Fahrmissionen mehr.

    Aus alt mach neu, oder sag niemals nie, zumindest wenn es darum geht seinen guten Namen zu verkaufen. Damit hätte Sean Connery sicher nicht gerechnet, dass seinem Konterfei in einer über 40 Jahre alten Filmlizenz zu neuem Glanz verholfen wird. Denn viele von uns waren noch nicht einmal geboren als Sean Connery 1963 als James Bond seinen zweiten Auftritt in einem richtigen 007-Film feierte und den Agenten den wir heute alle so zu lieben und zu schätzen gelernt haben formte. Und genau in die Haut dieses James Bond aus dem Jahre 63 schlüpfen wir in "Liebesgrüße aus Moskau", erleben im Groben die Geschichte die wir aus dem Film her schon kennen und bedienen uns technischer Gadgets wie sie damals als modern galten.

    James Bond Classic

    Schön gestaltete Spielwelt Schön gestaltete Spielwelt Das gebotene Gameplay freilich fiel wieder genau so aus wie man es von einem James Bond-Spiel erwarten darf, es wird wieder viel aus der 3rd-Person-Perspektive geschossen während wir Diplomatenkoffer, versteckte Schlüssel und diverse Hilfsmittel suchen, dazwischen wird auch viel Gebrauch von dem Düsenrucksack aus dem Film gemacht, welcher einen erstaunlichen Treibstoffvorrat mit sich führt. All das gibt es in angenehmen Häppchen zerlegt, so dass uns immer angenehm viel Abwechslung geboten wird. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich dabei wie üblich in drei Stufen wählen, und das vor jedem einzelnen Levelstart, wobei dieser im Laufe des Spiels langsam ansteigt um schließlich in den letzten drei Kapiteln seinen Höhepunkt zu erreichen.

    Das Salz in die James Bond-Suppe liefern uns die technischen Gadgets die wir als aufmerksamer Zuschauer der Filme natürlich schon kennen, wie die Laseruhr oder die Q-Pfeile. Oder auch nicht, denn irgendwie kann ich mich nicht erinnern einen Q-Copter im Film gesehen zu haben. Doch wie auch immer, dem Gameplay haben diese Gadgets recht gut getan.

    Gegner anvisiert Gegner anvisiert Dank des automatischen Ziel-Aufnehmens per linker Schultertaste können wir unseren Bond recht geschickt und schnell durch die Level hetzen, ohne einen der Gegner zu übersehen. Sollte der Platz für die Kamera mal zu eng werden, wird Bond durchsichtig um uns nicht die Sicht zu versperren. Sämtliche interaktiven Objekte sind mit einer weißen Gloriole gekennzeichnet und lassen sich per Taste aktivieren, oder werden automatisch ausgelöst. Für länger dauernde Vorgänge gilt es die Taste gedrückt zu halten bis der jeweilige Balken gefüllt ist. Werden wir in diesem Moment beschossen wird der Vorgang abgebrochen.

    Blick durch die Zieloptik Blick durch die Zieloptik So ist immer klar was es als nächstes zu erledigen gilt und tote Stellen gibt es im Spiel praktisch nicht. Zudem werden die aktuellen Missionsziele im Optionsmenü angezeigt, so dass es eigentlich keine Möglichkeit gibt stecken zu bleiben. Trotzdem muss man ab und zu schon ganz genau schauen um die versteckten Dinge zu entdecken. Wie es sich für ein James Bond-Spiel gehört gibt es nach den Einsätzen eine ausführliche Statistik und die begehrten Auszeichnungen, welche uns dazu verleiten sollen die jeweiligen Level auf einem höheren Schwierigkeitsgrad erneut zu versuchen. Ganze 10 Level sind es die uns das Spiel bietet, sowie 16 Bonusmissionen die erst nach dem Erreichen einer bestimmten Zahl an Auszeichnungen freigeschaltet werden. Auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad hat man keinerlei Probleme das ganze Spiel an einem Nachmittag zu absolvieren. Damit ist dieser James Bond-Titel sicher nicht der umfangreichste und so mancher Level fiel schon verdächtig kurz aus. Zudem wurden im Vergleich mit der PS2-Version einige Kapitel aus dem Spiel herausgenommen, was die Spielzeit noch einmal etwas verkürzt.

    Steuerung

    Der Raketenrucksack Der Raketenrucksack Speziell für die PSP wurde die zugrundeliegende Steuerung komplett überarbeitet. Mit dem Analogstick steuern wir Bonds Bewegung und die Quadrat- und Kreistaste dient um den Blick zu drehen. Halten wir die linke Schultertaste gedrückt, geht Bond in den Sniper Mode und wir können manuell aus der Egoperspektive heraus zielen, was aber nur mit den entsprechenden Waffen die mit einer Zieloptik ausgestattet sind funktioniert. Ansonsten nämlich dient die linke Schultertaste um zwischen den Zielen durchzuschalten, welche sodann fixiert sind bis sie ausfallen, aus unserem Sichtbereich wandern oder wie weiterschalten. Geschossen wird natürlich mit der rechten Schultertaste. Bleibt noch die X-Taste um Nachzuladen und die Dreieck-Taste um Bon zu ducken oder einen Hechtsprung ausführen zu lassen. Über Mauern klettern, wie bei der Konsolenversion, kann Bond auf der PSP nicht. Das Steuerkreuz dient um die Waffen oder Gadgets auszuwählen.

    Wo es leuchtet gibts was zu tun Wo es leuchtet gibts was zu tun In der Praxis funktioniert die Steuerung besser als man anfangs meinen möchte, es gibt praktisch keine Probleme Bond dorthin zu dirigieren wo wir ihn haben wollen, auch das vorsichtige um die Ecke spähen ist kein Problem. Selbst das manuelle Zielen, bei dem wir die linke Schultertaste gedrückt halten müssen, funktioniert sehr gut. Doch wurde im direkten Vergleich mit der Konsolenversion einiger vereinfacht, wir müssen beispielsweise den Enterhaken nicht selbst bedienen, es genügt an der entsprechenden Stelle die X-Taste zu drücken und Bond klettert völlig automatisch bis ans Ziel, wo wir wieder die Kontrolle über ihn bekommen. Gleiches passiert wenn wir über Abgründe springen müssen, auch das geschieht vollautomatisch nach dem Tastendruck. Für eine Handheld-Version ist das eine akzeptable Lösung.

    Grafik & Sound

    Schlagende Argumente Schlagende Argumente Erlaubte sich die Konsolenversion noch manchen grafischen Ausreißer nach unten, überzeugt die PSP-Version mit einem durchgehend gleich hohem Qualitäts-Standard. Dies aber auch deswegen, weil die "hässlichen Szenen" der Konsolenversion nicht auf die PSP übernommen wurden. Denn wie schon erwähnt fehlen gut fünf Kapitel. Ebenso wurden die vorhandenen Kapitel oft in kleinere Teile zerlegt, zwischen denen noch einmal nachgeladen werden muss. Hierbei ist etwas unschön, dass das Spiel vor dem Start einer Cutscene erst einmal einfriert, bis es den Videoplayer geladen und gestartet hat. Dafür sind die Ladezeiten selbst angenehm kurz und lassen einen nicht zu lange warten.

    Dafür gibt es an der Soundkulisse praktisch nichts auszusetzen. Wir werden mit den bekannten klassischen Orchestertönen beschallt, bekommen eine erstklassige deutsche Synchronisation geboten und dürfen uns über die knackigen Waffengeräusche freuen. Klar, dass man an der Titelmusik nichts mehr ändern konnte, steht sie doch schon seit 42 Jahren fest.

    Multiplayer

    Hier heisst es gut zielen Hier heisst es gut zielen Wie üblich bietet uns auch dieser James Bond-Titel den obligatorischen Multiplayer-Mode für bis zu vier Spieler, wofür jeder eine PSP mit einer Spiele-UMD benötigt. Der jeweilige Host wählt aus auf welcher Kartegespielt wird und muss sich auch noch für eine der vier gebotenen Spielvarianten entscheiden, welche "Klassisch", "Bezwingung", "Luftkampf" und "Flug-Ass" getauft wurden. Ihr merkt schon, zwei der vier gebotenen Varianten spielt man mit dem berühmten Raketenrucksack. Ein richtiges Online-Gaming hingegen bietet uns das Spiel nicht, es kann ausschließlich lokal per W-LAN miteinander gezockt werden.

    James Bond 007: Liegesgrüße aus Moskau (PSP)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Zwar weniger trotzdem recht abwechslungsreiche Missionen
    Steuerung sehr gut auf die PSP angepasst
    herrliche 60er Jahr-Atmosphäre
    gelungener Connery-Charakter
    Sämtliche Fahrsequenzen wurden entfernt
    nur 10 der 15 Kapitel aus der Konsolenversion blieben übrig
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James Bond 007: Liegesgrüße aus Moskau
James Bond 007: Liegesgrüße aus Moskau im Gamezone-Test
Bond auf der PSP bietet uns eine hervorragende Steuerung, aber leider keine Fahrmissionen mehr.
http://www.gamezone.de/James-Bond-007-Liegesgruesse-aus-Moskau-Spiel-8251/Tests/James-Bond-007-Liegesgruesse-aus-Moskau-im-Gamezone-Test-990754/
26.04.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/04/10.jpg
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