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  • James Bond 007: NightFire - James Bond 007- Nightfire - Leser-Test von Drummer92

    Es fallen dem Leser sicherlich einige Spiele ein, die einen ganz besonderen Charakter tragen, nämlich den der Retroabteilung. Wie viele Spiele gibt es, die zwar schon so alt sind, dass heutige Hits wie Crysis bezüglich der Grafik diese Retrospiele auslachen würden, aber dennoch noch einen gewissen Grad an Flair mitbringen. Deshalb sind ja auch die sehr alten Spiele nach wie vor zum Teil sehr beliebt. Wir widmen uns heute einem solchen alten Spiel, nämlich aus der Reihe des berühmt berüchtigten Geheimagenten James Bond. Soweit mir bekannt ist, ist die James Bond- Reihe die wohl erfolgreichste Reihe, die es bisher jemals gab. Schließlich kann dieser ja auch mit einer ganzen Reihe an Spielfilmen glänzen. Und Bond wechselte schon häufig seine Gestalt, mal in Form von Sean Connery und dann wieder Roger Moore. In dem Spiel Nightfire treffen wir auf den Schauspieler Pierce Brosnan, der in diesem Fall James Bond sein Gesicht schenkt. Das Spiel erschien im November 2002, es hat also schon einige Jahre auf dem Buckel, doch ich möchte euch zeigen, dass das der Qualität des Spiels nicht im geringsten schadet. Wir haben das Vergnügen, sowohl von einem Singleplayer wie auch von einem Multiplayer Gebrauch machen zu können. Auch diesmal muss Bond einem Bösewicht das Handwerk legen, denn dieser möchte die Weltherrschaft an sich reißen und das gilt es zu verhindern.

    Das Menü macht gleich einmal Lust auf mehr. Eine gelungene Menümusik und im Hintergrund können wir Bond sehen und zwar in einem seiner Lieblingspositionen: mit einer Waffe in der Hand sieht er uns herausfordernd an, dass wir uns doch für einen der drei Menüpunkte endlich entscheiden sollen. Der erste Menüpunkt lautet Nightfire. Das ist nichts anderes als die Story, die man spielen kann. Erfreulicherweise ist es möglich, den Schwierigkeitsgrad einzustellen. Es gibt drei Arten nämlich Jungagent, Agent und 00- Agent. Außerdem ist es möglich, sich die Mission selbst auszusuchen, die man spielen will. Natürlich muss man diese einzelnen Missionen erst einmal durchspielen, damit man diese freischaltet. Hat man dies aber erst einmal getan, dann kann man diese Mission so oft man will noch einmal spielen. Zwei Punkte also, die mich gleich einmal sehr in ein positives Gefühl bringen ließen, als ich dies sah. Insgesamt gibt es zwölf Missionen, die man machen kann. Als nächstes kommt der Menüpunkt, der meiner Meinung nach das Herzstück des Spiels darstellt. Es handelt sich um den guten alten Multiplayer. Bis zu vier Spieler an einem Bildschirm können sich austoben. Und dann gibt es da zum Schluss auch noch den Menüpunkt Codenamen. Mittels diesen ist es möglich seine gespeicherten Sachen hochzuladen, sei es wenn es um die Story geht oder aber auch, um seine persönlichen Optionen und Einstellungen zu haben.
    Kommen wir gleich einmal zum Multiplayer: Wenn jemand von euch auf der Suche ist nach einem Spiel, wo er sich einfach mal austoben will und gerne Ego- Shooter mag, dann empfehle ich diesem dieses Spiel. Der Multiplayer ist einfach nur noch genial und mir bescherte er zusammen mit meinen Freunden mehr als nur ein paar Stunden Spielspaß. Wie gesagt können bis zu vier Spieler an einem Bildschirm spielen. System Link ist meines Wissens nicht möglich, also wäre ein möglichst großes TV- Gerät nützlich, damit auch jeder genügend sieht. Es gibt eine Menge an Szenarios, die man auswählen kann. Insgesamt sind es 12 Szenarien. Mit an Bord ist selbstverständlich der klassische Deathmatch und auch Team- Deathmatch. An dieser Stelle möchte ich noch eine Art von Szenario kurz darstellen, die es nicht in jedem Ego- Shooter- Multiplayer geben dürfte. Es handelt sich um die Version "Bis zum letzten Agenten". Man hat eine bestimmte Anzahl an Leben und es gilt dafür zu sorgen, dass man so lange wie möglich auf dem Feld bleibt, sprich nicht all seine Leben verliert, denn sonst ist man aus der aktuellen Runde raus und es gewinnt irgendjemand von den übrig gebliebenen die Runde. Wenn man sich für ein Szenario entschieden hat(am Anfang sind noch nicht alle freigeschaltet) gilt es, sich ans Werk zu machen und sich für eine Karte zu entscheiden. Meine Freunde und ich haben sehr, sehr häufig die Karte Himmelsbahn genommen. Warum? Weil diese sehr viel bietet. Allein schon diese Karte macht eine Menge Spaß, da sie nämlich sehr gut aufgebaut worden ist von den Entwicklern. Es besteht die Möglichkeit bei dieser Karte, mit der Bahn wie man sie vom Skifahren her kennt von der einen Seite der Karte zur anderen sich fahren zu lassen. Ein Gebäude auf der einen Seite bietet sogar ein Dach, was also ideal ist, um sich mit dem Scharfschützengewehr dort zu postieren. Wenn man sich für eine Karte entschieden hat, geht es daran zu entscheiden, wie viel Gesundheit man haben will. Man kann sich also einen kleinen Vorteil in dieser Sache verschaffen, wenn man beim ersten Spielen mit den Bots bestehen will. Dann müsst ihr zum Schluss noch einige Optionen vornehmen. Es geht los mit den Bot- Eigenschaften. Wer soll in dieser Runde von den Computerspielern mitspielen? Ihr könnt M16- Leute oder Phoenix- Leute spielen lassen. Bei den CPUs müsst ihr dann unter anderem einstellen, wie schnell sie sich bewegen können und wie viel Gesundheit er haben soll. In den Spielregeln geht es daran, einzustellen, wie lange eine Runde dauern soll und bei wie vielen Punkten sie enden soll. Dann geht es zu den Spieler- Mods. Besonders wichtig ist dabei die Option der Waffen. Mit welchen Waffen wollt ihr spielen. Und da haben die Entwickler wirklich ganze Arbeit geleistet. Ihr könnt zwischen verschiedenen Waffenarten auswählen. Besonders lustig ist die Kategorie Sprengwaffen, denn da wünsche ich euch viel Vergnügen dabei. In diesem Modus kommt es nicht so sehr auf das Zielen an, sondern mehr darauf ein richtiges Feuerwerk anzurichten. Die Anfangswaffe, die ihr tragt, ist ein netter, kleiner Granatwerfer. Auf Munition werdet ihr häufig treffen und so müsst ihr euch um eure Munition nicht allzu viele Sorgen machen, vorausgesetzt ihr geht nicht so verschwenderisch mit dieser um. Wenn ihr dann das Spiel startet, werdet ihr sehr häufig immer wieder von krachenden Geräuschen begleitet. Und mit der richtigen und motivierenden Musik, die sich zwar relativ schnell wiederholt, was aber überhaupt nicht schlimm ist, weil sie eben einfach einen so ermuntert, geht das Ganze dann locker von der Hand. In diesem Zusammenhang möchte ich euch auch noch eine Waffe vorstellen, die es sehr in sich hat, nämlich der Sentinel. Mittels diesem könnt ihr Rakteten abfeuern, die ihr eigenhändig dann lenken könnt auf die Gegner. Da tut einem ein davonlaufender Gegner fast schon ein bisschen Leid, wie er noch versucht, vor unserer Rakte davonzurennen. Aber aufgepasst: Ihr könnt euch in dieser Zeit, wo ihr die Lenkrakete steuert nicht bewegen und seid damit ein willkommenes Ziel. Und dann zum Schluss müsst ihr noch die Einstellungen vornehmen für die Umgebung. Da gibt es auch sehr interessante Einstellungen, die man sich vornehmen kann. Zum Beispiel stellt ihr damit ein, ob ihr, wenn ihr ausgeschaltet worden seid, lieber in der Nähe von den Gegnern wieder erscheinen wollt oder doch lieber in der Ferne. Wenn ihr all diese Einstellungen dann gemacht habt, könnt ihr endlich mit dem Multiplayerspiel beginnen. Was ich an dieser Stelle noch sagen möchte ist, dass man auch alleine ohne menschliche Mitspieler gegen Bots spielen kann. So ist man nicht ständig auf seine Freunde angewiesen. Eine kleine von mir selbst erfundene Spielvariante ist folgende: Sucht als Waffenart die Präzisionswaffen aus und wählt einen M16- Agenten. Sammelt nun im Spiel ein Scharfschützengewehr aus, geht die kleine Treppe an der "Veranda" hoch, stellt euch links oder rechts von ihr hin und wartet, bis die ersten Bots auftauchen. Versucht sie nun mit eurem Gewehr niederzustrecken. Schaut, dass ihr selbst nicht ausgeschaltet werdet und dass nicht eure Basis eingenommen wird, denn sonst habt ihr ein Problem. Ich will euch an dieser Stelle nur dazu motivieren, was man alles im Multiplayer sich auch für eigene Dinge ausdenken kann, um Spaß zu haben.
    Und dann gibt es da eben auch noch den Storymodus. Eine Organisation namens Phoenix International Corporation wird damit beauftragt, Nuklearwaffen abzubauen. Und da kommt Rafael Drake ins Spiel. Er ist sozusagen der Chef dieser ganzen Aktion und soll für diesen Abbau sorgen. Eigentlich ist ja daran nichts schlimm, im Gegenteil dies sollte man Drake hoch anrechnen, dass er einen Teil dazu beiträgt, aus der Welt eine atomfreie zu machen. Aber Drake scheint nicht ein so braver und hilfsbereiter Mensch zu sein, als den er sich ausgibt. Er hat wohl nicht die Absicht, die Raketen abzubauen, sondern welche zu nutzen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Nun gilt es, diesem Mann auf den Zahn zu fühlen. Doch das erweist sich als nicht so einfach, da ja schließlich ein Bösewicht a la Drake sich nicht einfach in der Öffentlichkeit zeigt und schreit: Hallo hier bin ich, jagt mich und nehmt mich fest, wenn ihr könnt. Unterstützt wird Bond von drei, wie sollte es auch anders sein, Agentinnen. Allerdings hat er auch seine hartgesottenen Gegner, denen er sich zu stellen hat. Schauen wir uns als Beispiel einmal die erste Mission etwas genauer an: Bond muss der Undercover- Agentin Dominique Paradis helfen, denn sie steckt in großen Schwierigkeiten und wird verfolgt, wobei zu allem Überfluss auch noch auf sie geschossen wird. Von einem Helikopter aus dürfen wir nun auf die verfolgenden Autos schießen, anschließend geht es dann schnell weiter in dem berühmten Aston Martin zusammen mit Dominique. Unsere Aufgabe besteht darin, einen Laster einzuholen und ihn fahruntüchtig zu machen. Dabei fahren wir nicht nur über die Straße, sondern auch vorbei an Geschäften und Menschen weichen uns erschrocken aus. Dabei ist Action garantiert und es wird einem dabei garantiert nicht langweilig. Natürlich hat der Aston Martin auch sein Spielzeug mit an Bord, wie zum Beispiel den Turboantrieb, mittels dem wir in der ersten Mission über die Sprungschanze fahren, um nicht im Wasser zu landen. Doch schon in der zweiten Mission ist es vorbei mit Hubschrauber und Aston Martin. Wir befinden uns sprichwörtlich wieder auf dem Boden der Tatsachen. Wir sollen an einer Party teilnehmen, die Drake auf seinem Schloss veranstalten lässt. Dabei kommen wir auch zum ersten Mal mit den Waffen in Kontakt, die wir so in unserer Ausrüstung haben. Die Waffen der von uns getöteten Gegner können wir aufheben. So kommen wir sehr schnell an ein Präzisionsgewehr heran und das ist auch für uns zum Vorteil, da wir nicht allzu laut vorgehen sollten am Anfang. Auch müsst ihr spätestens in der zweiten Mission Gebrauch nehmen von den elektronischen Geräten, die Q eigenhändig für euch entwickelt hat. Da gäbe es zum Beispiel den Uhrenlaser. Die Bond- Kenner unter euch werden diese Waffe ja bestimmt kennen. Es ist also auf alle Fälle viel Abwechslung geboten für euch und nicht ständig immerzu nur das Gleiche, was ihr zu sehen bekommt. Man muss eben auch bedenken: Das Spiel ist 2002 erschienen. Dementsprechend dürft ihr bei der Grafik nicht zu viel erwarten, allerdings ist sie noch auf alle Fälle auf einem solchen Niveau, dass man nicht vor Schreck fast hinfällt, weil sie einem so schlecht vorkommt. Die Explosionen sehen ganz ansehnlich aus, die Figuren sind nicht verpixelte Klone und die Straße bietet nicht nur einfach ein Haus nach dem anderen und sonst nichts. Allerdings ist mir ein kleiner Grafikfehler bei der Karte Himmelsbahn aufgefallen. Ab und zu kann es mal vorkommen, dass der Boden oder ein Fels immer wieder aufflackert. Ob es bei anderen Karten auch so ist, kann ich nicht sagen, aber das sei an dieser Stelle trotzdem einmal erwähnt. Die Steuerung jedenfalls ist einwandfrei, da gibt es rein gar nichts zu meckern. Sehr gut finde ich, wie feinfühlig die Steuerung für ein Spiel von solch hohem Alter ist. Bond kann nicht nur normal laufen, sondern auch etwas langsamer gehen und natürlich auch ducken. Außerdem ist es möglich, sich seine eigene Controller- Konfiguration auszusuchen. Es werden euch dazu ein paar angeboten. Das Fahrzeug lässt sich ebenfalls sehr angenehm steuern, es ist nämlich auch nicht zu träge, wenn es um die Lenkung geht. Ihr braucht also keine Angst zu haben, dass das Fahren so realistisch wie bei GTA 4 und damit auch so schwer ist, nein dem ist eben nicht so. Es gibt eine sehr gute Zoomfunktion. Das Scharfschützengewehr ausgewählt und die Zoomfunktion aktiviert, könnt ihr dann sogar noch näher hinzoomen, wenn ihr das für notwendig erachtet.

    Fazit: Wer von euch einen Gamecube besitzt und etwas zum "Abschalten" braucht, der ist bei Nightfire genau richtig aufgehoben. Denn dieses Spiel hat einen überragenden und genialen Multiplayer, den man zu der damaligen Zeit besser nicht hätte gestalten können. Mag ja sein, dass man nach einer Woche mal dieses Spiel beiseite legt, weil man wirklich oft genug auf Gegnerjagd gegangen ist, aber ich garantiere euch irgendwann werdet ihr es dann wieder hervorholen. Besonders viel Spaß macht es natürlich zu viert gemeinsam gegen die Bots. Und ich möchte an dieser Stelle betonen, dass man den Bereich Taktik beim Multiplayer nicht unterschätzen sollte. Man kan gemeinsam Strategien entwickeln und sich einen Plan machen, wie man gegen die Bots am besten vorgehen sollte. Der Storymodus glänzt zwar nicht so wie der Multiplayer, vielleicht auch deswegen, weil die Animationen und die Bond- Atmosphäre nicht so gut gelungen sind, da sich Bond nicht so verhält in dem Storymodus wie wir es vom Bond in den Filmen kennen, aber es ist garantiert nicht verkehrt, wenn man die Handlung auch spielt. Aber es lohnt sich auch, das Spiel zu kaufen mit der Absicht, nur den Multiplayer spielen zu wollen, denn dieser ist einfach sagenhaft.

    Negative Aspekte:
    nichts, was wirklich erwähnenswert wäre

    Positive Aspekte:
    überragender Multiplayer, abwechslungsreicher Storymodus, viele Einstellungen möglich, tolle und feinfühlige Steuerung, grandiose und zum Teil witzige Waffen, bei hohem Schwierigkeitsgrad ist Taktik angesagt auch im Multiplayer

    Infos zur Spielzeit:
    Drummer92 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    James Bond 007: NightFire

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Drummer92
    10.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.1/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • James Bond 007: NightFire
    James Bond 007: NightFire
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Electronic Arts
    Release
    27.11.2002
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1010610
James Bond 007: NightFire
James Bond 007: NightFire - James Bond 007- Nightfire - Leser-Test von Drummer92
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05.02.2011
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