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  • Avatar: Eindrücke zu Film & Spiel

    Am Donnerstag, den 19. August 2009 lud Publisher Ubisoft eine spezielle Auswahl diverser Pressevertreter in den CineDome in Köln ein und gönnte den geladenen Gästen einen ersten Blick auf James Camerons neuesten Film Avatar - Aufbruch nach Pandora. Nachdem man sage und schreibe vier (!) Kontrollen durchlaufen musste und mehrmals nach versteckten Kameras durchsucht wurde, konnte man in der Black Box des Kinos Platz nehmen und sich auf das bevorstehende Showreel freuen. Leider wurde uns nicht der komplette und rund zweieinhalb Stunden lange Kinofilm, sondern nur eine rund 25 Minuten lange Auswahl diverser Sequenzen geboten, doch diese deuteten bereits an, dass uns im Falle von Avatar ein Meilenstein in der Kinogeschichte bevorstehen wird...

    Zur Story:
    Nachdem die Ressourcen der Erde nahezu ausgebeutet wurden, dringt die Menschheit tiefer in den Weltraum vor um weitere Energiequellen zu erschließen. Dabei stoßen sie auf den Planeten Pandora und treffen dort auf die Ureinwohner; Die sogenannten Na'vis. Die Na'vis sind ca. 3.50 Meter große, bläulich glänzende Humanoiden, welche äußerst naturverbunden im Einklang mit dem Ökosystem des Planeten leben und es natürlich weniger begrüßen, dass dieser ausgebeutet werden soll. Um das Volk jedoch zu unterwandern kreieren die Menschen spezielle Mensch-Na'vi-Hybriden, in welche dermenschliche Geist transferiert werden kann. Einer dieser "Testkandidaten" ist Jack Sully (Sam Worthington), ein ehemaliger Soldat welcher an den Rollstuhl gefesselt ist und mit Hilfe des sogenannten Avatar Programms die Chance erhält, endlich wieder laufen zu können.

    In einem der diversen Ausschnitte konnte man diesen "Transferprozess" begutachten und auch, wie Jack die ersten Schritte mit seinem neuen Körper unternimmt, sich auf der Planetenoberfläche aber sichtlich ungeschickt anstellt. Als es schlussendlich zu einem unglücklichen Kampf mit den Kreaturen auf dem Planeten kommt, trifft er auf die Eingeborene Neytiri (Zoë Saldaña), welche ihn schlussendlich rettet. Nachdem Jack mehr und mehr in die fremdartige Kultur eintaucht, fängt dieser an eine gewisse Zuneigung für die fremdartige Schönheit zu entwickeln und muss sich entscheiden, ob er am Plan der Menschen festhält oder sich auf die Seite der Na'vi schlägt...

    Die neuartige 3D-Technik die James Cameron und sein Team verwendet haben, verschlug vielen der Anwesenden die Sprache, da es ähnlich visuelle Effekte noch nie zuvor gegeben hat. Angefangen von den plastischen Bildern bis hin zum wirklich einzigartigem Charakterdesign wirkte das Gezeigte bis in kleinste Detail durchdacht und absolut atemberaubend. In einem kurzen Gespräch mit dem ebenfalls anwesenden Microsoft-Produktmanager Boris Schneider-Johne verriet uns dieser, dass er "so etwas noch nie zuvor gesehen hat" und lieferte somit ein wirklich passendes Fazit zur Vorstellung, der wir uns nur anschließen können. Nicht nur für Science-Fiction Fans wird es sich definitiv lohnen eine Kinokate zu kaufen, wenn der Film hierzulande am 17. Dezember 2009 anlaufen wird.

    Nachdem uns die überaus beeindruckenden Ausschnitte aus dem Film gezeigt wurden, stürzten wir uns am nächsten Tag auf die Versoftung. Dabei konnten wir uns einen detaillierten Eindruck von der Xbox 360, der PlayStation 3 und der Wii-Version machen. Und keine Sorge, man muss keine Lizenzgurke erwarten, Avatar wird wahrscheinlich auch als Videospiel über dem Schnitt liegen. Da sich die Wii-Fassung von der Xbox 360 und der PlayStation 3 unterscheidet, legen wir zunächst mit der Sony- sowie Microsoft-Konsole los. Im Spiel selbst übernimmt man am Anfang die Rolle eines menschlichen Soldaten, der sich im Kampf als Neuling noch beweisen muss. Das voll spielbare Level begann damit, dass wir mit einer Art Hubschrauber durch eine Schlucht flogen und Felsbrocken mit Raketen zerbröselten. Leider war an dieser Stelle das Clipping (noch) nicht vorhanden, da man durch herabfallende Brocken einfach hindurch fliegen konnte. Kurz darauf landete man schon im Dschungel. Von nun an kämpften wir uns aus der Third Person Perspektive mit dem Sturmgewehr durch aggressive Pflanzen, allerlei Tiere und natürlich die Na'vi. In diesen Abschnitten erinnerte Avatar leicht an Lost Planet 2, was aber keinesfalls ein Vorwurf sein soll.

    Damit auch etwas Abwechslung ins Spiel kommt, darf man an verschiedenen Stellen in einen Mech steigen, der alle beweglichen Ziele kurz und klein schießt. Die spielbare Dschungel-Karte war zwar recht linear aufgebaut, doch groß genug, um Beispielsweise einen Buggy einzusetzen. Auch der klassische Endgegner-Kampf durfte nicht fehlen, bei dem wir gegen einen dicken Brummer antraten, der nur am Hinterteil verwundbar war. Übrigens entstand ein stimmiges Mittendrin-Gefühl, da um uns herum überall der Kampf zwischen den Na'vi und den Menschen tobte. Damit es nicht zu langweilig wird, kann man während der Mission bis zu vier Fertigkeiten einsetzen. Ob Airstrike oder Tarnung, jeder Spielertyp sollte angesprochen werden. Und es gibt noch weitere Features, die Avatar zu keinem gewöhnlichen Shooter verkommen lassen, da man dank der Erfahrungspunkte ordentlich an Feuerkraft dazu gewinnt.

    Neben den beschriebenen Abschnitten kämpft man sich allerdings auch als Na'vi durch die Level. Hierbei wird aus dem Spiel eher ein Hack & Slay, da man sich auf den Nahkampf spezialisiert, obwohl man ebenfalls mit Pfeil und Bogen agieren kann. Auf der Seite der Na'vi wird man auf die Flora und Fauna setzen, die den Menschen noch feindlich gegenüber stand. Technisch liegt dem Spiel die 3D-Engine zu Grunde, die auch in Far Cry 2 zum Einsatz kam, und das sieht man, da der anspielbare Dschungel-Level ordentlich etwas hermachte. Selbst einen Tag- und Nachtwechsel wird es geben. Die richtige Hardware vorausgesetzt, darf man sich auf eine 3D-Technologie freuen, bei der man sich unter jedem Baum hinweg ducken will. So beeindruckend das Ganze mit einer 3D-Brille auch aussieht, man muss damit leben, dass das Bild etwas pixeliger wirkt.

    Die Wii bekommt hingegen ein völlig anderes Spiel, in dem man lediglich auf Seiten der Na'vi spielt. Hier wird ordentlich die Wiimote bewegt, um Schläge auszuteilen,während man sich im hohen Gras anschleichen kann, um einen weniger brutalen Finisher anzusetzen. Auch der Einsatz von Pfeil und Bogen ist möglich. Technisch wird zwar nicht die neue 3D-Technologie angewendet, das anspielbare Urwald-Areal machte dennoch einen soliden Eindruck. Erfreulich ist außerdem, dass ein zweiter Spieler zu jeder Zeit ins Spiel einsteigen kann. Kooperativ macht Avatar auf Dauer sicherlich ein Stück mehr Spaß. Alle drei Versionen sollen noch im November 2009 in den Handel kommen. Wir sind uns dabei fast sicher, dass Avatar auf der Xbox 360 und der PlayStation 3 kein Lizenzschrott wird und auch die Wii-Fassung war in Teilen überzeugend, obwohl sie unter den anderen Ablegern einsortiert werden muss.

    Text: Database & Goreminister

    Der offizielle Trailer zum Spiel:

    Quelle: www.gamezone.de

  • James Cameron's Avatar: Das Spiel
    James Cameron's Avatar: Das Spiel
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    26.11.2010

    Aktuelles zu James Cameron's Avatar: Das Spiel

    Es gibt 8 Kommentare zum Artikel
    Von SDAmigo
    Hier ist ein frischer Gameplay Trailer zum Spiel! Sieht auf jedenfall mal von Setting her etwas anders aus! Auch wenn…
    Von Sigistauffen
    Dummerweise kostet der benötigte 3d-Fernseher um die 6000€ und man muss wohl oder übel auch damit rechnen, dass sich…
    Von Kristalljaeger
    xD aso ^^ dachte nur weil ja vom Last Airbender auch n Kinofilm rauskommt ^^ sorry
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http://www.gamezone.de/James-Camerons-Avatar-Das-Spiel-Spiel-8275/News/Avatar-Eindruecke-zu-Film-und-Spiel-954376/
21.08.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/08/AvatarTheGame1.JPG
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