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  • James Cameron's Avatar: Das Spiel im Gamezone-Test

    Mit James Cameron´s Avatar zeigt uns Ubisoft, dass Spiele zu Kinofilmen nicht grundsätzlich schlecht sein müssen.

    Nur noch eine gute Woche dauert es, bis wir in den Kinos James Cameron's Avatar bestaunen können, in ausgewählten sogar in echten drei Dimensionen. Videospieler hingegen können schon jetzt an der epischen Schlacht auf Pandora teilnehmen und entweder an der Seite der Menschen oder an der Seite der Eingeborenen, der Na'vis kämpfen. Zugegeben, der Eindruck, dass es sich bei der Story um amerikanische Geschichtsbewältigung handelt, lässt sich nicht von der Hand weisen. Da stehen auf der einen Seite die bösen Menschen welche den Planeten Pandora ausbeuten, und auf der anderen Seite die naturverbundenen Eingeborenen, die einfach nicht verstehen wollen, dass es in ihrem Sinn ist wenn die Menschen den Planeten ausplündern und zerstören. Und während sich die einen voll auf ihre technischen Errungenschaften verlassen dreht sich bei den blauen Riesen, die locker doppelt so groß sind wie ein Mensch, alles um irgendwelche geheimnisvollen Harmonien, singende Bäume und der Gaia selbst, Eywa genannt.

    James Cameron's Avatar: Das Spiel James Cameron's Avatar: Das Spiel Frisch auf Pandora angekommen, einem Dschungelplaneten von ganz besonderer Schönheit, bemerken wir ziemlich schnell, dass hier einiges Faul im Staate ist. Doch vorerst stellt der fremdartige Dschungel und seine Bewohner unser größtes Problem dar, mit dem wir erst einmal fertig werden müssen. Denn auf Pandora ist nicht nur die Fauna bissig, auch die Flora gibt sich recht angriffslustig. Da gibt es Riesenblümchen die Gift speien, um sich schlagendes Blattgemüse und Sporen schießende Pollen, deren Einschläge einem Flächenbombardement in nichts nachsteht. Zu allem Überfluss aber ist auch die Luft für Menschen nicht die gesündeste, weswegen man im Freien eine Atemmaske benötigt um nicht zu ersticken. Schon deswegen ist die entwickelte Avatar-Technologie von unschätzbarem Wert, denn sie gestattet es einem praktisch in den Körper eines Na'vi zu schlüpfen. Das dürfen wir auch schon ziemlich schnell im Spiel selbst ausprobieren und es ist schon ein besonderes Erlebnis plötzlich auf die kleinen Menschen herabblicken und sich die Fähigkeiten der Na'vi zunutze machen zu können. Diese verfügen zwar über keine modernen Waffen und verteidigen sich noch mit Äxten und Bögen, doch durch ihre Naturverbundenheit besitzen sie fast schon so etwas wie magische Kräfte. Mit diesen können sie beispielsweise energetische Schutzschirme um sich herum aufbauen oder mit dem Hintergrund verschmelzen, was sie fast unsichtbar macht.

    James Cameron's Avatar: Das Spiel James Cameron's Avatar: Das Spiel Wie schon erwähnt, scheinen auf Pandora seltsame Dinge vorzugehen und noch ehe wir uns versehen stecken wir mitten drin im Spiel aus Intrigen und Verrat. Doch noch ehe wir genau wissen was abgeht, werden wir vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt. Wir decken einen Spion auf und müssen entscheiden ob wir fortan an der Seite der Menschen oder an der Seite der Na'vi kämpfen wollen, was zwei komplett voneinander getrennte Storystränge darstellt, weswegen man sich die Entscheidung nicht zu leicht machen sollte. Zugleich jedoch ist es genau dieser Umstand, der einen den Titel wenigstens ein zweites Mal durchspielen lässt, und bei ca. 10 Stunden Spielzeit die man für eine der beiden Kampagnen benötigt kommt man so auf locker über 20 Stunden, plus die Zeit die man benötigt, falls man auch noch alle Sammelaufgaben erledigen möchte.

    James Cameron's Avatar: Das Spiel James Cameron's Avatar: Das Spiel Die Welt von Pandora ist in einzelne Areale aufgeteilt die wir nacheinander betreten. Innerhalb dieser Areale finden wir unsere Auftraggeber und Missionsziele die nacheinander abzuarbeiten sind. Trotzdem ist es möglich bereits bespielte Areale erneut zu betreten um die Sammelaufgaben zu erfüllen. Da die Areale selbst relativ weitläufig gestaltet wurden, existieren für die Menschen sogenannte GMIs, technische Beamer-Geräte, und für die Na'vis die Seelenbäume, um größere Strecken zurückzulegen. Allerdings muss man diese erst finden und aktivieren, bevor sie einem zur Verfügung stehen. Das führt mit dem zugrundeliegenden Speichersystem, welches zwar alle Veränderungen an der Welt sichert, aber nicht die Position unseres Charakters, dazu, dass man manche langen Wege doppelt und dreifach läuft. Darum der gut gemeinte Tipp wirklich alle Seelenbäume und GMIs die einem begegnen zu aktivieren, will man nicht unnötige Wege zurücklegen.

    James Cameron's Avatar: Das Spiel James Cameron's Avatar: Das Spiel Egal für welche Seite man kämpft, für die Na'vis oder für die Menschen, grundsätzlich stehen uns vier Waffen- und vier Fähigkeiten-Slots zur Verfügung. Besonders auf menschlicher Seite geht es waffentechnisch ganz klassisch zur Sache, geboten werden uns diverse Maschinengewehre, Granat- und Flammenwerfer, wohingegen sich die Na'vis mit diversen Hieb- und Stichwaffen zufrieden geben müssen und der Bogen ihre einzige Fernwaffe darstellt. Dafür können sie sich die Natur selbst zunutze machen, indem sie die Pflanzen gegen die Menschen einsetzen oder gleich die wilden Tiere für ihre Zwecke nutzen. Was an dem ganzen System etwas unausgewogen wirkt, ist der Umstand, dass man im ersten Viertel des Spiels mit neuen Waffen und Fähigkeiten regelrecht überhäuft wird, um diese dann im späteren Verlauf des Games einfach nur noch aufzuwerten. Neue Waffen und Fähigkeiten gibt es schon bald nicht mehr, stattdessen verbessern wir einfach die schon vorhandenen.

  • James Cameron's Avatar: Das Spiel
    James Cameron's Avatar: Das Spiel
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    26.11.2010
    Leserwertung
     
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James Cameron's Avatar: Das Spiel
James Cameron's Avatar: Das Spiel im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/James-Camerons-Avatar-Das-Spiel-Spiel-8275/Tests/James-Camerons-Avatar-Das-Spiel-im-Gamezone-Test-992590/
09.12.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/11/20090724_AVTR_SCREEN_NG_Helicopter_Flyover_light.jpg
tests