Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Jersey Devil: Teufelsarbeit - Leser-Test von pineline

    Jersey Devil: Teufelsarbeit - Leser-Test von pineline Alle Fans von Jump and Runs aufgepasst! Solltet Ihr nämlich 3D-Hüpfspiele mögen, nicht so viel Geld ausgeben wollen, eine alte Playstation besitzen und habt auch nichts gegen mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Videospiele, ja dann habe ich wahrscheinlich genau das Richtige für Euch. Denn "Jersey Devil" gehört in meinen Augen ganz klar zu den besseren Jump and Runs auf der Playstation, dürfte aber vielen von Euch unbekannt sein, denn es wurde eigentlich nie so richtig berühmt, glaube ich. Was mir an diesem 1998 erschienenen Hüpfabenteuer denn so gut (und natürlich auch, was mir eventuell weniger gut gefiel), erfahrt Ihr jetzt.

    Im Mittelpunkt der Geschichte von Jersey Devil steht ein kleiner lilafarbener Teufel, der einem eigentlich auf Anhieb gleich sympathisch sein muss. Doch dürft Ihr Euch von dem zunächst niedlich erscheinenden Äußeren nicht täuschen lassen, denn das kleine Teufelchen hat es faustdick hinter den Ohren. Zunächst einmal steckt der Kleine aber mächtig in der Klemme, er kann so gerade eben noch den teuflischen Experimenten des gemeinen Dr. Knarf entfliehen. Einige Jahre sind seitdem vergangen, als wir urplötzlich erfahren, dass geheimnisvolle finstere Dinge an jenem Ort vor sich zu gehen scheinen. Der Sache müssen wir natürlich unbedingt auf den Grund gehen und so machen wir uns, wenn auch mit gemischten Gefühlen, auf in Richtung unserer einstigen Heimat. Schnell merken wir, dass dort etwas nicht stimmen kann, eine merkwürdige Gemüsearmee terrorisiert die Umgebung und es überrascht uns eigentlich nicht, wir ahnten es schon, dass dahinter der böse Doktor Knarf zu stecken scheint. Dieser hat tatsächlich gefährliche Killerpflanzen entwickelt, die wir natürlich unbedingt vernichten müssen. Ein nicht ganz alltägliches Abenteuer hat begonnen.

    Insgesamt warten 50 teils umfangreiche Level auf Euch, die sehr unterschiedlich sind. Unter anderem treiben wir unser Unwesen im Labor des bösen Doktors, in seiner Villa, besuchen aber auch geheimnisvolle Tempelanlagen, schaurige Friedhöfe und müssen leider Gottes auch in den Untergrund in die Kanalisation abtauchen. Was mir auf Anhieb sehr gut gefiel war die 3D-Umgebung, in welcher wir unaufhörlich die Killerpflanzen bekämpfen. Denn ohne den Überblick zu verlieren, schwenkt die Kamera hin und her und sorgt für eine sehr gute Spielatmosphäre. Das Tolle dabei ist, dass wir es selbst in der Hand haben, wie wir genau die Spielwelt betrachten wollen. Denn Ihr müsst nicht unbedingt die vom Computer vorgegebene Perspektive wählen, sondern könnt sie selber so drehen, wie es Euch gerade gefällt. Im Gegensatz zu vielen anderen 3D-Abenteuern wurde mir erstaunlicherweise eigentlich nie so richtig schwindlig dabei, das hat mir natürlich sehr gut gefallen. Wir behalten also den totalen Überblick und können uns völlig frei in der 3D-Welt von Jersey Devil bewegen, selten hatte ich das vorher auf der Playstation sehen können.

    Was ich dann als ein weiteres Plus ansehe, ist die Tatsache, dass wir über zahlreiche Manöver verfügen, mit denen wir uns gegen die zahlreichen Feinde zur Wehr setzen können. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, neben der in Jump and Runs so üblichen Hüpfattacke auch andere sehr wirkungsvolle Kampfaktionen anzubringen. Mit einem Faustschlag, sozusagen einem klassischen linken Haken könnt Ihr die Gegner niederstrecken und auch Euer wirbelnder Teufelsschwanz wird zu einer guten Waffe umfunktioniert. Als feldermausartiges Teufelchen besitzen wir natürlich auch Flügel und setzen diese mehrfach gekonnt ein. Denn oft müssen wir Abgründe überwinden, die ohne den Einsatz unserer Flügel ein unüberwindbares Hindernis darstellen würden. Auf eine sehr ästhetische Art und Weise setzen wir dann zum Flug an und landen schließlich butterweich auf der anderen Seite. Ein großes Lob gilt dabei nicht nur der gelungenen Perspektive, sondern auch der vorzüglichen Steuerung, denn sehr genau werden Eure Eingabebefehle umgesetzt, mir fiel in diesem Punkt jedenfalls nichts Negatives auf.

    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2017 PC Games Hardware 06/2017 PC Games MMore 06/2017 play³ 06/2017 Games Aktuell 06/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 06/2017 WideScreen 06/2017 SpieleFilmeTechnik 05/2017
    PC Games 06/2017 PCGH Magazin 06/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1000849
Jersey Devil
Jersey Devil: Teufelsarbeit - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Jersey-Devil-Spiel-8768/Lesertests/Jersey-Devil-Teufelsarbeit-Leser-Test-von-pineline-1000849/
08.10.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/jersey_devil_a.jpg
lesertests