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  • Jet Set Radio: Ein spielbares Comic - Leser-Test von Salamibrodel

    Jet Set Radio: Ein spielbares Comic - Leser-Test von Salamibrodel Wenn man zum ersten mal einen Screenshot von Jet Set Radio sieht wird man sagen. "Das sieht ja scheisse aus! " (das sagen zumindest die meisten). In der Tat ist das der aufälligste Punkt an diesem Spiel. Doch nicht nur der Grafikstil war revolutionär. Auch die Spielidee ist sehr originell und gefällt schon allein deswegen weil sie so unverbraucht ist. Auch die Story weiss zu gefallen. Sie spielt in der Zukunft in der fiktiven Stadt Tokyoto (deren Name wiederum stark an eine uns allen bekannte Stadt erinnert). Die Gang von Inlinern, genannt GG's, hat ein Revier in der Stadt und besprüht öfters auch mal öffentliches Eigentum. Das ist den anderen Gangs natürlich ein Dorn im Auge die auch Anspruch auf diese Reviere erheben. Konflikte sind so vorprogrammiert. Ausserdem hat die Stadt einen neuen Sheriff der den Gangs ein für alle mal richtig einheizen will. Man merkt also, dass die Story sehr humorvoll gestaltet wurde (besonders dann wenn eine Platte ins Spiel kommt mit der man Dämonen beschwören kann). Sie wird in Zwischensequenzen weitererzählt in denen der Moderator des unter den Gangs sehr populären Piratensenders Jet Set Radio eine tragende Rolle spielt; er ist nämlich Erzähler.
    Man beginnt das Spiel indem man zwei neue Mitglieder für seine Gang anwerben will. Die potentiellen Mitglieder machen einige Stunts vor die der Spieler dann nachmachen muss. Wenn man dies geschafft hat sind die beiden mit in deiner Gang und man kann sie in den weiteren Missionen spielen. Die Charaktere unterscheiden sich nicht nur in Aussehen sondern auch in punkto Grafitti, Lebensenergie und in der Anzahl der Spraydosen die er/sie tragen kann. Damit kommen wir gleich zu einem weiteren Punkt des Gameplays. Im Level muss man dann an den vorgegebenen Punkten sein Logo aufsprühen. Dabei gibt es grosse, mittlere und kleine Logos. Die kleinen brauchen nur eine Spraydose und die grösseren dementsprechend mehr. Wenn eine Spradose leer ist muss man den Analogstick in eine bestimmte Richtung bewegen. Je länger so eine "Kombo" dann andauert umso komplexer und schwieriger werden diese Eingaben. Wenn man also die ganze Zeit keinen Fehler macht und genügend Spraydosen dabei hat bekommt man sehr viele Punkte. Wenn nicht muss man wieder von vorne anfangen und bekommt relativ wenig Punkte. Die Spraydosen kann man an sehr vielen Stellen im Level finden und einsammeln solang man noch nicht die Tragekapazität erreicht hat. Damit das aber nicht zu leicht wird gibt es verschiedene Hindernisse. Zuerst gibt es einmal ein Zeitlimit. Dieses ist zuerst einmal nicht sehr hart und es fällt auch kaum auf. In den späteren Levels ist es aber schon sehr hart und man wird sich schon sehr beeilen müssen. Ein zweiter Punkt der das sprühen erschwert ist das Trickreiche Leveldesign. An viele Punkte an denen man sprühen soll kommt nur durch sehr akrobatische Sprünge und Grinds heran. Das sieht nicht nur cool aus sondern macht auch sehr viel Spass. Das Leveldesign ist also ein sehr grosser Pluspunkt. Der dritte Fakt der einem das Leben schwer macht ist die Polizei. Wo am Anfang "nur" Polizisten kommen die einem hinterherrennen und versuchen zu Boden zu werfen haben sie später schon Tränengas oder sogar Panzer(! ) und Kampfhubschrauber(! ). Ausser diesen Leveln und dem Anwerben von weiteren Gangmitgliedern gibt es dann noch Bosskämpfe. Diese sind sehr ungewöhnlich. Der Spieler muss gegen drei Gegner antreten und ihnen innerhalb des Zeitlimits jedem von ihnen zehn mal auf den Rücken sprühen. Es wird also sehr viel Abwechslung geboten. Damit es auch optische Abwechslung gibt kann man sich die Logos die man versprüht selber aussuchen. Innerhalb des Spiels gibt es über 150. Die meissten davon sind in den Levels (meisstens sehr gut) versteckt. Man muss sehr viel akrobatik aufbieten um alle zu kriegen. Hinzu kommt, dass man sich die Logos auch noch selber machen und auf der VM abspeichern kann. Das einzige was hier stört ist das fehlen eines Multiplayermodes.
    Aufgrund dieses Reichtums an Abwechslung und den vielen auffindbaren Tags und einem Rankingsystem bekommt das Gameplay von mir 9 Punkte.
    Die Grafik ist zuerst sehr gewöhnungsbedürftig. Diesen Grafikeffekt nennt man Cell-Shading. Die Grafik sieht so wie ein sich bewegender Comic. Wenn das Spiel dann zum ersten Mal in Bewegung sieht wird man allerdings überrascht sein wie erstaunlich gut die Figuren animiert sind. Auch die Umgebung wirkt sehr detailliert und lebendig ohne allerdings seinen Comiccharme zu verlieren. Beispielsweise laufen Passanten herum die im letzten Moment noch zur Seite springen oder Autos die herum fahren. Die Animationen der Polizisten sind bewusst sehr lustig gehalten. Wenn man sie zum ersten Mal anrennen sieht und wie sie sich dann auch noch verzweifelt versuchen an einem festzuhalten wird man kaum an einem kleinen Schmunzeln vorbeikommen. Da die Grafik sehr liebevoll und detailliert ist und auch der neuartige Grafikstil einfach nur kultig aussieht verdient die Grafik von mir volle 10 Punkte.
    Der Sound ist wie bei fast allen Spielen von SEGA sehr gut. Die Musik passt sich dem verrückten Spielprinzip und der Grafik an. Ausserdem gibt es sehr viele Tracks so, dass man selten von einem gelangweilt wird. Alle Songs spiegeln den Humor wieder und machen richtig Lust auf mutwillige Zerstörung von (digitalem) öffentlichem Eigentum. Die Sprachausgabe ist auf englisch aber dermassen perfekt, dass man keine deutsche Sprachausgabe vermisst. Zusammengefasst kann man einfach nur sagen, dass der Sound genial ist. Die Folge: 10 Punkte.
    Zur Steuerung bleibt nicht mehr viel zu sagen. Man lenkt die seinen Charakter mit dem Analogstick und springt mit dem A-Knopf. Mit dem rechten Trigger erhält man einen kurzen Geschwindigkeitsschub. Mit dem linken Trikker besprüht man Wände. Man kann auch an den Wänden und eigentlich überall grinden. Das ist ein sehr wichtiges Spielelement und deswegen erkläre ich es hier nochmal genauer. Das Grinden kann wesentlich schneller sein als das Skaten. Um schnell zu Grinden muss einfach nur kurz Schwung holen (rechter Trigger). Wenn man schnell grindet kann man auch noch wesentlich weiter springen. Das geht auch beim Wallgrinding. Einfach an eine Wandspringen und danach nochmals springen. Diese Techniken muss man sehr oft anwenden um die Levels zu schaffen. Der einzige Nachteil an der Steuerung ist die träge Kamera. Wenn man sich umdreht und in eine andere Richtung skated dauert es sehr lange bis die Kamera sich mitbewegt. Da dies aber der einzige Nachteil ist bekommt die Bedienung von mir 9 Punkte.
    Dieses Spiel schreckt vielleicht viele durch seine ungewöhnlich Grafik und die seltsame Thematik ab. Doch wenn man es einmal gespielt hat wird man es lieben. Jet Set Radio ist ein wahres Meisterwerk und gehört in jede Dreamcast Spielesammlung.

    Negative Aspekte:
    kein Multiplayer

    Positive Aspekte:
    cooler Grafikstil, geiler Sound

    Infos zur Spielzeit:
    Salamibrodel hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Jet Set Radio

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Salamibrodel
    9.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Jet Set Radio
    Jet Set Radio
    Publisher
    Sega
    Developer
    Smilebit
    Release
    24.11.2000

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Jet Set Radio
Jet Set Radio: Ein spielbares Comic - Leser-Test von Salamibrodel
http://www.gamezone.de/Jet-Set-Radio-Classic-8833/Lesertests/Jet-Set-Radio-Ein-spielbares-Comic-Leser-Test-von-Salamibrodel-998151/
10.04.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/10/tv000018_12_.jpg
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