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  • Johnny Bazookatone: Let´s rock, Baby! - Leser-Test von Van_Helsing

    Johnny Bazookatone: Let´s rock, Baby! - Leser-Test von Van_Helsing Johnny Bazookatone sein Jahr war eindeutig 1996, denn zu jener Zeit erstürmte der Gitarre spielende Held zum einen den Sega Saturn, aber auch den 3DO, den PC und zu guter Letzt die Play Station (PSX). Recht erfolgreich bescherte Johnny vielen Zockern unterhaltsame Stunden ... aber lest selbst über die Abenteuer von Johnny Bazookatone auf der PSX:

    El Diablo sitzt in der tiefsten Hölle und langweilt sich zu Tode... wobei... ist er das nicht schon *g*. Unglücklich sitzt er da und grübelt über sein bisheriges Leben (oder sollte man eher Dasein sagen?) nach, denn es reicht ihm einfach nicht mehr nur Herrscher der Hölle zu sein. Nur wie könnte El Diabolo am Besten seinen Trübsinn los werden? Doch da scheint ihm eine Idee gekommen zu sein...
    Als er mal wieder seine Monitore betrachtete – die Hölle ist auch fortschrittlich –, mit denen er die Welt der Sterblichen beobachten kann, sah er etwas, dass seine Aufmerksamkeit absolut erregte. Er wurde Zeuge eines Rock-Konzerts, und ein Bandmitglied spielte eine Gitarre, von der El Diabolo zutiefst fasziniert war. In ihm reifte – wie sollte es auch anders sein – ein teuflischer Plan, mit dem er sich insgeheim erhoffte, nie mehr Langeweile erdulden zu müssen. Wie wir es uns nun alle wohl mehr oder weniger denken konnte, verfolgte El Diablo natürlich ein Konzert mit unserem Helden Johnny Bazookatone, dem besten Gitarristen aller Zeiten. Und wie sollte es auch anders sein, genau Johnny’s Gitarre erregte die Aufmerksamkeit des Herrschers der Unterwelt.
    Ja, ja... Johnny und seine Gitarre, die er – das soll in jedem Fall angemerkt sein – liebevoll Anita nennt. Diese „Paar“ sind die absoluten Stars des Rockkonzerts (welches diabolisch verfolgt wird). Aber nicht nur das, Johnny mit seiner Anita ist der größte Star der Welt! Mit seinen Konzerten lockt er sämtliche Bewohner ganze Städte an und damit ist es ja fast schon klar, dass Johnny auch die Aufmerksamkeit anderer auf sich zieht. Johnny verfolgt mit seiner Musik nur ein Ziel: der ganzen Welt die Liebe und den Frieden bringen – was er auch schon erfolgreich bewältigt hat. Und letztlich konnte sich bisher keiner seiner Musik entziehen. Wirklich keiner? Tief unten in der Hölle aber sitzt einer, dem das natürlich mehr als nur sauer aufstößt und den Johnny mit seiner Musik nicht wirklich erreichen konnte! Ist ja auch klar: was soll der Herrscher der Unterwelt El Diabolo mit Frieden?
    Aber sind wir mal ehrlich... Die Sache mit dem Frieden war gar nicht mal das Schlimmste für El Diabolo. Vielmehr wünschte er sich, dass er selbst solche Töne dem Instrument entlocken könnte, so dass er zum einen seiner Langeweile entkommt, und zum anderen würde er selbst der größte Musiker der Welt werden können (dachte auch nur er *g*). Nichts desto weniger, der Plan war beschlossene Sache und getrieben von seiner Idee und wohl auch getrieben, der Langweile zu entkommen, entsandte El Diablo seine vier Fußkranken der Apokalypse auf die Erde, mit dem Auftrag, die Gitarre Anita des großen Johnny Bazookatone in die Hölle zu holen.
    Irgendwie haben es die teuflischen Helfer El Diabolo’s geschafft, die Gitarre an sich bringen und kehrten voller Stolz zu ihrem Herren zurück. Dieser ergriff freudig und mit zittrigen Händen die Gitarre und fing alsbald zu spielen an. Und was soll man sagen? Die Töne, die El Diabole der Gitarre entlockte waren einfach nur grauenhaft. Tja, dafür hätte er wohl wissen müssen, dass er keine Musik in sich selbst trägt, denn diese Voraussetzung braucht man, um so wundervoll zu spielen wie Johnny es konnte. Und wie teuflische Herrscher nun einmal sind, brauchte El Diabolo sehr lange um zu begreifen, das Anita, die Gitarre einfach nur nutzlos führ ihn war. Trotzdem gab er nicht auf und es endete damit, dass El Diabolo nach schier endlosen Versuchen, auch nur einen ansatzweise anständigen Ton dem Instrument zu entlocken, stinkwütend wurde. Die Erkenntnis, dass er es nicht schafft so wie Johnny zu spielen, erzürnte ihn dermaßen, das er seine vier Fußkranken erneut losschickte, um ganz einfach die größten Musiker der Welt zu entführen. Dabei hatte er aber nicht nur Johnny’s Band im Sinn, oh nein! Alle Musiker, die Rang und Namen hatten, und eben auch Johnny’s Band, wurde entführt. Aber ein wenig Glück gehört ja bekanntermaßen dazu ... und das hat unser Held Johnny zweifelsfrei gehabt, denn er blieb verschont und konnte den höllischen Häschern entwischen. Und da er auch ein wenig heller ist, als unser diabolischer Widersacher, begriff er ganz schnell, dass das die Halunken waren, die ihm kurz zuvor seine heißgeliebte Anita entführt hatten.
    So kam es dann für unseren Helden, wie es letztlich kommen musste: Johnny folgte den vier Fußkranken El Diablo Dienern in die Hölle. Dort angekommen, durchstreift der mutige Retter – logischerweise – die nicht wirklich schön anmutende Welt und das Ganze nicht unbemerkt von El Diablo, der nichts eiligeres im Sinn hatte, als sich Johnny sofort in den Weg zu stellen. Nüchtern und schadenfreudig erklärt er Johnny, dass alle Musiker und seine heißgeliebte Anita in seiner Gewalt sind. Alle Musiker, so erklärt El Diablo weiter, sind über die gesamte Hölle verteilt. Außerdem, da ist sich unser dämonischer Freund sicher, hat Johnny nicht die geringste Chance, die Musiker oder seine Gitarre wieder zu befreien. El Diablo scheint es sich da zu einfach zu machen, denn er brüllt Johnny schlichtweg zu: „Verschwinde nun oder werde selbst mein Gefangener“.
    Tja, die Rechnung hat El Diablo ohne Johnny gemacht. Von alle dem sichtlich unbeeindruckt, hängte sich Johnny seine Gitarren-Flinte um (Ersatzmöglichkeiten sind immer gut *g*), kämmte sein Tolle und betrat mutig das Inferno. Sein Ziel war klar: alle Musiker müssen befreit werden, und vor allem seine Gitarre Anita. El Diablo betrachtete noch völlig lässig Johnny’s Unterfangen, da er von seiner Unbesiegbarkeit überzeugt war (Hochmut kommt vor dem Fall – oder wie war das?! *g*). Aber ganz so sicher schien El Diablo dann doch nicht zu sein, und ging auf Nummer Sicher! Er befahl seinen vier Fußkranken Helfern, dass sie mit allen Mitteln verhindern, dass Johnny sein Ziel auch nur ansatzweise erreicht. Und das Johnny’s Reise nicht einfach werden wird, zeigen die Aufgaben, die er bewältigen muss. Sei Weg durch die Hölle führt ihn in ein altes Gefängnis, bis hin zu einem Hotel mit dem wohlklingenden (aber irreführenden) Namen „Hotel Demonique“. Diese und viele andere Stationen muss Johnny bewältigen, bis er schließlich zum Unterschlupf von El Diablo, einem Penthouse, gelangen kann. Auf seinem beschwerlichen Weg darf er natürlich die Musiker nicht vergessen und immer an seine Gitarre Anita denkend, wird er natürlich auch dem Herrscher El Diablo höchstpersönlich gegenüber treten. Wie der Kampf am Ende aber ausgehen wird, dass liegt in Euren Händen! Denn ihr entscheidet darüber, ob die Musiker auf die Erde zurückkehren dürfen und ob Johnny seine geliebte Anita wieder bekommen wird!

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Johnny Bazookatone
Johnny Bazookatone: Let´s rock, Baby! - Leser-Test von Van_Helsing
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19.07.2002
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