Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Joust: Steinalt und auch todlangweilig? - Leser-Test von deescalator

    Joust: Steinalt und auch todlangweilig? - Leser-Test von deescalator Denke ich an das Arcadespiel "Joust" der X-Box 360 frage ich mich doch so langsam aber sicher, ob der billigen Abzocke der eventell gelangweilten X-Box-360-Besitzer nicht doch irgendwo eine Grenze haben sollte. Klar, 400 MS-Points und somit umgerechnet noch nicht einmal 5 Euro sind extrem wenig und diejenigen, die sich das Game dann zulegen, im Grunde auch selber schuld, doch muss so etwas nun wirklich auf X-Box-Live als Titel erscheinen? Ich habe es mir bei einem Kumpel angeschaut und wirklich einen Tag sogar zu zweit gespielt, doch es mehr als schlechter Scherz denn wirklich als ernsthaftes Spiel angesehen. Dass dieser Titel erstmals 1982 erschien, verwundert nicht, viel simpler kann ein Spiel weder ausschauen noch vom Spielverlauf gestrickt sein, doch okay, jetzt erst einmal der Reihe nach, schon klar. Es als Jump and Run zu bezeichnen, kommt dem Ganzen wohl sehr nahe, von mir aus auch als Actionspiel, ich beschreibe nun aber besser sogleich ganz grob den Spielablauf, das macht das Ganze dann doch ziemlich deutlich, denke ich.

    Ich will es erst einmal ziemlich wertneutral beschreiben: wir sind als Ritter unterwegs, der im Kampf gegen das ihm feindlich gesinnte Umfeld seine Lanze als Waffe verwendet. Dabei sind wir allerdings selten zu Fuss unterwegs, sondern reiten vielmehr auf einem Storch. Es besteht die Variante, und damit sind wir schon beim Multiplayerteil, dass der eine "Stratege" den Ritter steuert und der zweite Mitspieler sich mit der Steuerung des Storches befasst. Die Handhabung ist extrem simpel: nach rechts lenken oder nach links ist das Eine, das Aktivieren des Buttons hat zur Folge, dass der Storch in die Luft steigt, stoppen wir damit, sinkt er tiefer. Ansonsten wird beim Aktivieren der "Feuertaste" unser wackerer Ritter mit seiner Lanze fuchteln und das war es dann eigentlich schon. Um in der Luft zu bleiben, gilt es, rhythmisch den Button zu benutzen, doch mehr Details erspare ich mir und Euch jetzt besser, denke ich. Die Landschaft, die wir auf dem Bildschirm erblicken, bleibt weitestegehend still und weist 5 schwebende Plattformen auf, die wir irgendwie unbeschadet erreichen sollen. Die Lava am Boden verheisst nichts Gutes und dass die Feinde auf uns nicht gut zu sprechen sind, versteht sich dabei von selbst. Jene bestehen aus Rittern, die ihrerseits auf Geiern oder auch Bussarden sitzen, wobei es drei Arten an Typen gibt (silbern, rot und dunkelblau), was in deren Tempo und Bewegungsdrang deutlich wird und somit auch den Grad an drohender Gefahr bedeutet.

    Dummerweise sind die Ritter an Brutstellen postiert, von denen wir sie unbedingt stossen sollten. Es gilt, den Ritter zu touchieren, bevor dieser das mit uns tut, daher ist es wichtig, dass unsere Lanze hoch oben bleibt, um dann zuzuschlagen. Gerade zu zweit kann das zumindest im Ansatz eine kurze Zeit lang sogar witzig sein, doch das nutzt sich schnell ab, glaubt es mir. Ist ein Ritter besiegt, erscheint ein grosses Ei (wieso auch immer), dass wir schnell in seine Bestandteile zerlegen sollen. Die Betonung liegt dabei auf schnell. Da Ei bleibt nicht ruhig, sondern springt umher, so dass es manchmal auch eher Zufall ist, sollten wir es treffen. Schaffen wir das nicht, kommt das Ei zum Stillstand und ein neuer feindlicher Ritter entsteht. Nein, bitte nicht protestieren, lassen wir die Logik jetzt einfach einmal beiseite. Wir tun uns also selber einen grossen Gefallen, zerscheppern wir das Ei gleich im ersten Versuch. Leider existiert zudem Zeitdruck, was bedeutet, dass ein Pterodactylus erscheint, sollten wir zu lange brauchen. Ich glaube, es passiert immer nach 60 Sekunden. Dann wird es sehr knifflig, denn jener Feind fliegt unentwegt umher und hat eine grosse Reichweite. Wir sollten dann schleunigst die restlichen Ritter eliminieren oder, was wirklich nicht leicht ist, den Pterodactylus mit der Spitze unserer Lanze genau in den Rachen oder eben in das Hinterteil treffen. Als ob das allein nicht schon genug Unanehmlichkeiten verursacht, gibt es am Boden der Lava auch noch einen Troll, der im Grunde die ganze Zeit nur darauf wartet, dass wir tief sinken, um uns dann zu ergreifen. Gelingt ihm das, muss auf die Taste eingedroschen werden, bis wir losgelassen werden. Vergessen darf letztlich nicht, dass die Lava nach und nach steigt. Damit sind jetzt aber praktisch alle wesentliche Elemente des gesamten Spielverlaufs offengelegt. Eine dem Ganzen zugrundeliegende Story gibt es nicht.

  • Joust
    Joust
    Developer
    Digital Eclipse
    Release
    02.12.2005
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1007616
Joust
Joust: Steinalt und auch todlangweilig? - Leser-Test von deescalator
http://www.gamezone.de/Joust-Spiel-9537/Lesertests/Joust-Steinalt-und-auch-todlangweilig-Leser-Test-von-deescalator-1007616/
05.08.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/12/360joust_1_.jpg
lesertests