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  • Judge Dredd: Dredd vs. Death - Life is not a crime - Leser-Test von Goreminister

    Judge Dredd: Dredd vs. Death - Life is not a crime - Leser-Test von Goreminister Nach all den vielen Videospielen, die auf Marvel Charakteren basieren und in den letzten Jahren, neben den diversen Kinofilmen, auf den Markt kamen, widmen wir uns heute einer Comicfigur die nicht diesem gigantischen Comicverlag entsprungen ist. Und zwar beschäftigen wir uns heute mit Judge Dredd, welcher 1977 von seinen geistigen Vätern John Wagner und Carlos Ezquerra erschaffen wurde und in der Zeit von 1994-1995 sogar für ganze 18 Ausgaben auf dem Superman und Batman-Label DC-Comics zu Hause war. Ansonsten machte sich der Richter und Henker in einer Person eher in dem britischen Comicmagazin 2000 AD breit und hat seine übrigen Entstehungswurzeln auch definitiv auf "der Insel" und nicht in Amerika, wie man anfangs glauben könnte. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere auch noch an den gleichnamigen Film mit Sylvester Stallone in der Haupttrolle, welcher 1995 in den Kinos lief, kommerziell allerdings leider wenig erfolgreich war. Ganze acht Jahre nach jenem gefloppten Kinofilm, wurde Judge Dredd - Dredd vs. Death einmal mehr "reanimiert" und neben der Playstation 2, dem PC und Gamecube, auch auf der Xbox losgelassen, wobei wir uns letztgenannte Umsetzung heute einmal genauer ansehen werden.

    Eingangs sei aber erwähnt, das die Story des Spiels nichts mit dem Kinofilm zu tun hat, sondern lose auf den Comics und der Geschichte Dredds basiert, ohne allerdings einen festen Bezug zu bestimmten Perioden der Comics herzustellen. In Megacity Eins, einer futuristischen Metropole im 22. Jahrhundert mit über 400 Millionen Einwohnern, werden die sogenannten Judges eingesetzt um der Kriminalität einen rigorosen Riegel vorzuschieben, da jeder der Menschen ein potentieller Verbrecher sein könnte. Diese Judges sind Polizei, Richter und Vollstrecker in einer Person und gehen bei ihren Festnahmen nicht gerade zimperlich vor. Als Hauptcharakter Dredd an einem Tag, der eigentlich wie jeder andere zu sein scheint, in der Stadt umherstreift um größere oder kleinere Fische dingfest zu machen, tauchen plötzlich Vampire, sowie seltsame Anhänger eines Totenkultes auf und versetzten die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Natürlich müssen wir diesen mysteriösen Ereignissen nachgehen und stellen alsbald fest das Judge Death, sowie seine dunklen Judges mit Namen Judge Fear, Fire und Mortis hinter diesen Vorkommnissen stecken. Death erachtet das Leben selbst als Straftat, da Verbrechen schließlich nur von Lebenden begangen werden. Deswegen kann man sich bildlich ausmalen, das er keine Gefängnisstrafen ausspricht, sondern ungleich endgültiger zu Werke schreitet, was wir natürlich verhindern müssen.

    Nach einem obligatorischen Tutorial und dem damit verbundenen Trainingsparcours, in welchem uns die verschiedenen Bewegungen und Waffenfunktionen näher gebracht werden, geht es auch schon in klassischer Ego-Shooter Ansicht und Spielweise auf die Straßen von Megacity Eins. Die Steuerung hierbei ist recht rudimentär und ähnelt sehr der gängigen Xbox-Padbelegung, welche wir auch in anderen Spielen dieses Genres vorfinden. Mit der R-Taste betätigen wir unsere altbekannte Lawgiver Mark III-Waffe, welche man mit insgesamt sechs verschiedenen Munitionsarten bestücken kann. Hierbei kann man panzerbrechende Munition ebenso einsetzen wie Brandmunition, hochexplosive Geschosse, Hitzesucher, Querschläger-Geschosse oder aber die "Standard-Vollstreckungs" Munition. Aber nicht nur den Lawgiver, sondern auch ein Lawrod-Gewehr, eine normale Pistole, Stumpfgewehr, Granatwerfer, Laserpistole, bzw. Gewehr sind hierbei einsetzbar, weswegen die Auswahl der Waffen recht angenehm ausgefallen ist. Mit den digitalen Steuerkreuz wählt man den Typus Waffe, den man am liebsten einsetzen möchte, um Recht und Ordnung zu verbreiten, wohingegen man seine aktuelle Waffe mit dem Y-Button nachlädt. Möchte man einen etwas weiter entfernten Gegner unter Beschuss nehmen, so betätigt man einfach die linke Schultertaste für die Zoom-Funktion oder räuchert die Verbrecherbrut mittels Granaten aus, welche man mittels weißem Knopf in die Menge schleudert.
    Möchte man mit Menschen kommunizieren oder diese verhaften, nachdem man sie zum Aufgeben bewegen konnte, betätigt man den B-Knopf. Damit wird auch ein unterhaltsames Feature des Spiels eingebunden, denn wenn man zuvor den schwarzen Knopf betätigt, kann man fortlaufendem Gesindel zurufen, das es klüger wäre aufzugeben. Tun sie dies, knien sie sich brav auf den Boden und man kann sie dementsprechend festnehmen, nachdem man einen sarkastischen Spruch sowie die Höhe der Strafe hat verlauten lassen. Lassen sie sich nicht so einfach verhaften, so kann man die Gangster mit einigen Schüssen zum Aufgeben bewegen oder diese gleich erschießen. Dabei ist es egal ob es sich um Verbrecher oder lediglich um harmlose Zivilisten handelt. Alles und jeder kann verhaftet oder getötet werden und keiner stellt die Ausübung des Gesetzes in Frage... Mit einem Judge verhandelt man eben nicht.

  • Judge Dredd: Dredd vs. Death
    Judge Dredd: Dredd vs. Death
    Publisher
    Universal Interactive
    Developer
    Rebellion
    Release
    26.06.2006
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Judge Dredd: Dredd vs. Death
Judge Dredd: Dredd vs. Death - Life is not a crime - Leser-Test von Goreminister
http://www.gamezone.de/Judge-Dredd-Dredd-vs-Death-Spiel-9583/Lesertests/Judge-Dredd-Dredd-vs-Death-Life-is-not-a-crime-Leser-Test-von-Goreminister-1006409/
27.08.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/10/TV2003101511241800.jpg
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