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  • Jumper: Griffins Story im Gamezone-Test

    Zum Einschlafen langweilige Kämpfe in trostlosen Umgebungen, geschmückt mit einem sinnlosen Spring-Feature.

    Manchmal kann man retrospektive einfach nicht glauben, dass man etwas wirklich mal gesagt hat. Wenn man könnte, würde man die Zeit zurückdrehen und diese Worte ungeschehen machen. Da diese Fertigkeit weder ich noch die Helden des Films "Jumper" haben, muss ich mit diesen Worten hier leben: "Hi Pit, Jumper wär nett, schreibe ich gern." So wenige Worte, so schmerzhafte Konsequenzen. Ich werde mich in Zukunft wohl vorsichtiger äußern.

    Ihr dagegen könnt dem Ganzen sehr einfach entgehen. Vergesst einfach den Namen "Jumper: Griffins Story", schließt dieses Review und guckt Euch ein gutes Spiel an, vielleicht dieses http://www.gamezone.de/reviews_detail.asp?gameid=26299 hier.

    Jumper: Griffins Story Jumper: Griffins Story Ok, Einige von Euch sind immer noch dabei, wir müssen das also in der ganzen Härte durchziehen. Na dann beginnen wir doch einfach mal bei dem Science-Fiction Streifen Jumper, der derzeit die Kinos dieser Welt unsicher macht. In diesem von Kritikern weitgehend geschmähten Werk hat eine Gruppe von Individuen die tolle Fertigkeit sich durch puren Willen an jeden Punkt der Welt zu teleportieren. Dies nennen sie Springen, englisch jumping, wir sind bei "Jumper".

    Die zweite Garde der Jumper

    Jumper: Griffins Story Jumper: Griffins Story Der Hauptspringer in einem wirren Plot um irgendwelche bösen Paladine, die es nicht gut finden, wenn Leute springen, wird von niemand anders als Darth Vader persönlich gemimt. Damit darf Hayden Christensen erneut unter Beweis stellen, dass ein hübsches Gesicht noch keinen Schauspieler macht. Im Spiel dreht man dann den Starappeal noch mal ein Stückchen zurück und so dürft Ihr in die Haut von Griffin - aka Jamie Bell auf der Leinwand - schlüpfen. Griffins Eltern wurden von Paladinen ermordet, er fasste dies nicht zu gut auf, er will Rache.

    Praktischerweise macht es Euch das Spiel sehr einfach den Weg zu den Mördern zu finden. In einem Setting, dass schon von seiner Grundidee, dem freien Teleportieren, her die freie Bewegung über den ganzen Planeten propagiert, zeigt sich Jumper geradezu revolutionär und gegen die Erwartung. Komplett linear und auf festen Wegen folgt Ihr dem vorgezeichneten Pfad und wollt Ihr mal woanders hin jumpen... Pech gehabt.

    Das Gegenteil von Kratos

    Jumper: Griffins Story Jumper: Griffins Story Zumindest wird es Euch auf diese Weise erschütternd einfach gemacht die ca. fünf Stunden der Reise hinter Euch zu bringen. Ihr könnt Euch nicht verlaufen, Ihr müsst keine als solchen zu erkennenden Rätsel lösen, kein Hindernis stoppt Euch länger als die Zeit, die Ihr braucht es zu erreichen. Ihr werdet Euch fragen, warum Griffin nicht schon längst seine Eltern rächte. So als er sechs oder sieben war, denn die primitiven, flatlinewandernden Gegner dürften selbst dann kein Hindernis gewesen sein. Griffin hat ein praktisches Messer und Ihr die A-Taste. Perfekt, lockert Euren Daumen und legt los. Gegner werden automatisch anvisiert und danach beginnt Ihr einfach drauflos zuhacken. Solltet Ihr mal Lust zum Blocken haben, dürft Ihr das tun. Werdet Ihr sogar gelegentlich machen und sei es nur, um mal eine andere Taste zu drücken.

    Ich wünschte ich könnte sagen, dass es einen echten Unterschied machte, als ich das längere Messer, sorry, ich meine natürlich das Schwert, bekam. Aber eigentlich bearbeitete ich immer noch den A-Button wie ein Besessener und ohne Nachzudenken, dafür aber mit veritablem Erfolg. Kratos zeigte Euch wie ein guter Kampf-Buttonsmasher funktioniert, in der Mitte der Qualitätsleiste befindet sich Conan und Griffin steht diametral zum God of War. So primitiv wie hier wird es selten, so unstrategisch, unspannend und un(alles Negative was ein "un" davor hat) zum Glück auch nicht oft.

    Fatalities für Anfänger

    Jumper: Griffins Story Jumper: Griffins Story Ich sehe wirklich keine Rettung für dieses Spiel, denn nicht einmal die Möglichkeiten der Wii-Steuerung wurden in irgendeiner Weise angetastet. Angesichts der Offensichtlichkeit der Fertigkeiten des Teams - oder, im Zweifel für den Angeklagten, des unrealistischen Zeitrahmens, der Ihnen gesteckt wurde - ist dies vielleicht auch besser so. Keine wilden Bewegungen mit der Mote hier. Alles was hier an die in anderen Titeln so innovativen Steuerungsideen erinnert ist das eigentlich Springen. Ihr peilt mit der Mote einen Punkt an, den Ihr sonst nicht erreichen könnt, und drückt C. Schon seid Ihr da. Im Kampf unnütz, ansonsten banal.

    Es gibt eine Reihe von ganz witzigen Novelty-Kills, die die Sprungfertigkeiten ausreizen. Ein Hubschrauber nimmt Griffin unter Beschuss, also springt er in den Heli, erledigt den Piloten und springt wieder auf den sicheren Boden während die Bösen im Hintergrund abstürzen. Spielerisch gibt es dabei leider ein Problem: Nichts davon macht Ihr selbst! Nicht mal das Anpeilen des Helis! Es ist eine dumme, kleine Zwischensequenz. Wie alle Moves dieser Art.

    Jumper: Griffins Story Jumper: Griffins Story Und während der Film als letzten Rettungsanker noch die schöne Sightseeing-Tour der Springer einmal um die ganze Welt auffahren konnte, bleibt die Optik auf der Wii selbst hinter den nicht all zu hohen Erwartungen an die kleine Konsole weit zurück. Der Cell-Shading-Look erinnert an das untere Ende der PS2. Die Akteure und Animationen gehen grad als Mittelmaß noch durch, die Umgebung reminisziert aktiv über bösere N64-Zeiten - matschig und farblos - und einen Hauch von Übersicht mit der Kamerasteuerung zu finden stellt Euch vor größere Probleme als alle Rätsel des Spiels.

    Jumper: Griffins Story (Wii)

    Singleplayer
    3,1 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Sound
    4/10
    Steuerung
    5/10
    Gameplay
    3/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Es legt Euch keine Steine in den Weg und dauert nicht so lange
    Über weite Strecken wirklich hässliche Umgebungen
    primitiver und langweiliger Kampf
    Feature des Springens nicht mal begonnen auszureizen
    absolut linear
    Novelty-Kills sind nicht interaktiv
    Schlicht und ergreifend langweiliges Leveldesign im Speziellen und Spieldesign im Allgemeinen
  • Jumper: Griffins Story
    Jumper: Griffins Story
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Brash Entertainment
    Release
    13.03.2008
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991705
Jumper: Griffins Story
Jumper: Griffins Story im Gamezone-Test
Zum Einschlafen langweilige Kämpfe in trostlosen Umgebungen, geschmückt mit einem sinnlosen Spring-Feature.
http://www.gamezone.de/Jumper-Griffins-Story-Spiel-9681/Tests/Jumper-Griffins-Story-im-Gamezone-Test-991705/
19.03.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/1_120614133617.jpg
tests