Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Jumper: Griffins Story im Gamezone-Test

    Zum Einschlafen langweilige Kämpfe in trostlosen Umgebungen, geschmückt mit einem sinnlosen Spring-Feature.

    Spiele zu Filmen gibt es wie Sand am mehr, doch die meisten taugen nicht viel. Hat Brash Entertainment es geschafft den Ruf von Filmumsetzungen zu verbessern oder schlagen sie in die gleiche Kerbe wie ihre Vorgänger und liefern ein unterdurchschnittliches Spiel ab? Die Antwort auf diese Frage lest ihr im Test!

    Alles ist möglich

    Jumper: Griffins Story Jumper: Griffins Story Ihr seit Griffin, ein junger Teenager, der mit ansehen muss wie seine Eltern brutal ermordet werden. Daraufhin schwört er bittere Rache und zwar jenen Paladinen die seine Eltern töteten. Leider gibt es zur Story wirklich nicht mehr zu erzählen als diese zwei Zeilen. Denn weitere Storyelemente gibt es nicht, alles wird von dieser einen Rahmenhandlung gehalten, was aber nicht unbedingt schlecht sein muss, denn in Filmen wie 'Kill Bill Vol.1' hat eine seichte Rachestory auch genügt um gut zu Unterhalten. Fast wie in 'Kill Bill' versucht Griffin nun die Mörder seiner Eltern zu stellen. Er jagt sie über den gesamten Globus, zu erwähnen gilt hierbei aber das Griffin kein normaler Teenager ist, er ist ein sogenannter Jumper, soll heißen er kann sich von Ort zu Ort Teleportieren und das ohne große Mühe. So ist die Jagd um ein vielfaches leichter.

    Links...2 3 4....links

    Nach der recht stimmigen, in starrer Comic-Grafik gehaltenen Eingangssequenz, in welcher eure Eltern getötet werden, findet ihr euch auch schon mitten im Spiel wieder. Nun werdet ihr mit den Gepflogenheiten des Spieles vertraut gemacht. Denn als Jumper hat Griffin die Möglichkeit sich an jede der 4 Seiten seiner Gegner zu Teleportieren und sie so zu attackieren. Klingt in der Theorie recht spannend, ist in der Praxis nur ein wenig hektisch. Ihr steuert euren Jumper aus der Third-Person Ansicht, wie üblich manövriert ihr ihn mit dem linken Stick durch die Umgebung und mit dem rechten Stick justiert ihr die Kamera. Interessant wird es bei der Belegung der Tasten A,B,X und Y, denn jede Taste stellt eine Richtung dar. A ist unten, B ist Links, X ist Rechts und Y ist Oben. Wenn ihr nun einen Gegner erspäht, könnt ihr ihn mit dem Linken Schalter anvisieren, dadurch erscheint ein blauer Kreis um euren Gegner, welcher in 4 Segmente unterteilt ist. Dieser Ring ist Global, soll heißen, wenn sich euer Gegner wild im Kreis dreht, bleibt das Segment was nach unten zeigt, immer unten. So wird es nicht zu hektisch bei den Kämpfen und ihr behaltet die Kontrolle. Nun zum Kampfsystem, jedes Ringsegment ist ein Knopf auf dem Pad, eben wie die oben genannten Richtungen. So könnt ihr eure Feinde kurz von Links vermöbeln um dann blitzschnell auf die rechte Seite zu wechseln um ihnen einen Aufwärtshacken zu verpassen. Wenn ihr mehrere Knöpfe hintereinander drückt, könnt ihr eure Schläge auch zu mächtigen Combos zusammenschließen.

    Masse statt Klasse....

    Wenn ihr euch dann in das Kampfsystem eigearbeitet habt, fängt das Spiel an Spaß zu machen. Dies hält aber nicht unbedingt lange an, denn ihr tut nichts anderes als Gegnerwelle um Gegnerwelle zu vermöbeln, nicht einmal Rätsel- oder Geschicklichkeitseinlagen haben es ins Spiel geschafft. Das ist sehr schade, denn etwas mehr Abwechslung hätte dem Spiel nicht geschadet.

    Jumper: Griffins Story Jumper: Griffins Story Verschiedene Gegnertypen gibt es auch, dies äußert sich aber nur darin, dass einige Segmente des Ringes rot eingefärbt sind und man diese Seiten nicht attackieren sollte, da sonst ein Conter-Move vom Gegner folgt, der euch zu Boden wirft. Auch sind manchmal einige Ringteile grün eingefärbt, dies Bedeutet, wenn ihr euren Gegner von dieser Seite aus angreift, bekommt ihr Energie für eine Special-Move, der einen Gegner meist sofort ins Jenseits befördert. Apropos befördern, da Griffin sich Teleportieren kann, hat er auch einige wirklich fiese Attacken auf Lager, ihr könnt eure Gegner in sogenannte 'Landungszonen' transportieren. Diese sind ähnlich der Fatalitys aus der Mortal Kombat Reihe, so steckt ihr euren Gegner z.B. in einen Kernreaktor oder lasst ihn aus 10.000 m Höhe zu Boden fallen. Dabei spritzt aber, wie auch im gesamten Spiel, kein tropfen Blut. Diese Moves waren wahrscheinlich der Anlass dafür, dass das Spiel mit einer USK 16 Freigabe beglückt wurde. Der Umfang des Spiels dagegen ist weniger erfreulich denn nach 3 bis 4 Stunden ist der ganze Spaß auch schon wieder vorbei. Darüber können auch nicht die einsammelbaren Objekte hinwegtäuschen. An Jumper hätte noch etwas gearbeitet werden müssen. Auch an der Balance hätte man schrauben sollen, denn oft ist es so, dass euch Unfair viele Gegner auf dem Pelz gejagt werden und zu guter letzt noch ein Endgegner folgt. Dazu kommen einige merkwürdige Bugs wie z.B. ihr sterbt in der Mitte des Levels und ihr startet beim Level Endgegner oder ihr fallt einfach durch den Boden und dürft dann das Komplette Level wiederholen. Man kann nur hoffen, dass ein Patch nachgereicht wird um diese Probleme zu beheben.

    Abwechslung? Braucht man doch nicht!

    Die Kämpfe sind Spaßig und das Kampfsystem ist gut ausgedacht. Dennoch hakt es bei Jumper an vielen stellen. So ist die Grafik an keiner Stelle auf würdigen Xbox 360 Niveau, auch könnt ihr ein leichtes Dauerruckeln feststellen, was eigentlich nicht sein dürfte. Die Texturen sind meist matschig und die Umgebungen trostlos gestaltet, dies trifft aber nicht auf die Landungszonensequenzen zu, diese sind wunderschön animiert und modelliert auch wenn sie gerendert sind. Ansonsten wird es euch so vorkommen als spielt ihr ein hochskaliertes PS2 Spiel.

    Jumper: Griffins Story Jumper: Griffins Story Was die Grafik nicht bietet, hätten Sound und Atmosphäre eigentlich wett machen können. Aber auch da haben die Entwickler nicht wirklich ordentlich gearbeitet. Die Tritt und Schlaggeräusche gehen ja noch vollkommen in Ordnung, auch wenn sie euch nach einiger Zeit nerven werden. Die Musikuntermalung ist recht leise dafür aber meist passend zur Situation. Die Atmosphäre leidet leider unter den ständigen Ruckelattacken und der miesen Grafik, so will einfach keine richtige Stimmung aufkommen. Punkten dagegen können die Sprecher, denn hier wurde ordentliche Arbeit geleistet, sogar die deutsche Stimme von Samuel L. Jackson ist mit von der Partie.

    Jumper: Griffins Story (X360)

    Singleplayer
    3,3 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    3/10
    Sound
    4/10
    Steuerung
    5/10
    Gameplay
    3/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    die Landesequenzen
    Viel zu kurz
    ruckelnde Grafik
    unfaire Momente
    oft wirres Kampfgeschehen
  • Jumper: Griffins Story
    Jumper: Griffins Story
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Brash Entertainment
    Release
    13.03.2008
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
991707
Jumper: Griffins Story
Jumper: Griffins Story im Gamezone-Test
Zum Einschlafen langweilige Kämpfe in trostlosen Umgebungen, geschmückt mit einem sinnlosen Spring-Feature.
http://www.gamezone.de/Jumper-Griffins-Story-Spiel-9681/Tests/Jumper-Griffins-Story-im-Gamezone-Test-991707/
20.03.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/65141320080212_101722_3_big.jpg
tests