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  • Jungle Hunt: Swing into Action - Leser-Test von michathehedgehog

    Jungle Hunt: Swing into Action - Leser-Test von michathehedgehog Jungle Hunt, von Atari für's hauseigene Video Computer System (VCS), besser bekannt als Atari 2600, im Jahre 1983 veröffentlicht, hieß ursprünglich Jungle King.
    Lizensiert wurde es von Taito Amerika.

    Doch Edgar Rice Burroughs, ein Schriftsteller, der unter anderem als Tarzan-Erfinder bekannt wurde, klagte gegen den Titel, da seine Figur der einzige Jungle-King war und auch bleiben sollte.
    Er gewann den Prozess gegen Taito und aus dem Dschungel-König wurde (gezwungenermaßen) eine Dschungel-Jagd.

    Die Story :
    Die Gefährtin des Helden ohne Namen wurde entführt !
    Sie wurde (laut Handbuch) nach Stunden tapferen Kampfes von zwei menschenfressenden Wilden überwältigt. Nun ja.
    Zur Rettung eilend springt, rennt und schwimmt unser Held nun durch den Dschungel, der von Gefahren und Hindernissen nur so wimmelt.

    Das Spiel :
    Grafisch präsentiert sich Jungle Hunt sehr abwechslungsreich und bunt wie wenige andere Spiele für Atari's Modulschlucker.
    Eine Besonderheit ist die Spielrichtung. Das Abenteuer findet von rechts nach links scrollend (eher ruckelnd :-) ) statt.

    Zu Beginn befindet sich der tapfere Abenteurer also am linken Bildschirmrand und muß sich von Liane zu Liane schwingen ohne herunter zu fallen.
    Die Lianen sind ständig in Bewegung und es bedarf präzisen Timings, die nächste nicht zu verfehlen und somit ein Leben zu verlieren.

    Ist dieser erste Abschnitt geschafft, wartet ein reißender Fluß voller Krokodile auf eine Durchquerung.
    Eine rechts oben eingeblendete "Luft"-Leiste erlaubt kurzzeitige Taucheinlagen, von links kommen die Krokos, natürlich ständig in Bewegung, die mit einem Messer erledigt werden können.
    Achtung : bei geöffnetem Maul sind die Reptilien unverwundbar und bei Berührung verliert der Spieler sofort eine Lebenschance.

    Herrlich : im Falle des Ablebens unter Wasser treibt der Held auf dem Rücken liegend zur Wasseroberfläche. Gruselige Todes-Animation aus den frühen 80ern.

    Als nächstes warten herabstürzende Steine in zwei Größen auf's Drunterducken und / oder Überhüpfen. Wie immer gilt auch hier : Timing ist alles.
    Die kleinen werden locker überhüpft, die großen Brocken sollte man durch eine geschickte Duck-Aktion über sich hinweg springen lassen.
    Diese stürzen eigentlich nicht herab sondern kommen von links ins Bild gehüpft.

    Ohne Pause geht es weiter (sofern alle Hindernisse überwunden wurden) und durch einen herrlichen Jingle kündigt sich der erste Kannibale an.
    Durch die grafischen Limitationen der Hardware sollte man nun keine Details erwarten, doch der angedeutete Totenkopf auf dem Lendenschurz-bewandetem Körper (trägt der Bösewicht einen Rock ?) und dem Speer in der Hand sorgt schon beim Hinsehen für große Furcht ;-) !
    Überspringt man den ersten, gelangt man zum finalen zweiten Menschenfresser.
    Nur noch ein Sprung, ein letzter beherzter Satz über den Feind ...

    Jetzt endlich, endlich schließt unser Indiana-Jones-Verschnitt seine geliebte (blonde) Gefährtin in die Arme und kann kurz verschnaufen.

    Schon geht es (von vorne) weiter mit der nächsten und etwas schnelleren Runde.

    500 Sekunden Zeit bleiben pro Durchgang, das Abenteuer zu bestehen und Blondie zu retten. Da bleibt keine Zeit zum Bummeln.

    Standardmäßig gibt es alle 10.000 Punkte einen weiteren Versuch.

    Der Sound :
    geht in Ordnung. Nicht störend, aber recht belanglos.

    Das Fazit :
    Jungle Hunt ist bunt, abwechslungsreich und macht richtig Spaß.
    Die vier unterschiedlichen Settings sorgen allein schon durch die verschiedenen Methoden der Durchquerung schon für Abwechslung.
    Hier wird gehüpft, da wird geschwommen und getaucht, dort wird sich schnell geduckt.

    Kein All-Time-Klassiker wie das verwandte Pitfall, doch auch heute noch spaßig.

    Die Versionen von Jungle King und Jungle Hunt sind übrigens identisch bis auf eine merkwürdige kleinigkeit :

    Im Spiel Jungle Hunt trägt der zu steuernde Held einen Hut.
    In der ursprünglichen Jungle-King-Fassung sieht man seinen Haarschopf, dessen Haarfarbe sich in jedem neuen Abschnitt ändert. Schräg.

    Negative Aspekte:
    Zu kurz

    Positive Aspekte:
    Abwechslungsreich, gut spielbar

    Infos zur Spielzeit:
    michathehedgehog hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Jungle Hunt

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: michathehedgehog
    8.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Jungle Hunt
    Jungle Hunt
    Publisher
    Atari
    Developer
    Taito
    Release
    1983

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1003623
Jungle Hunt
Jungle Hunt: Swing into Action - Leser-Test von michathehedgehog
http://www.gamezone.de/Jungle-Hunt-Classic-9710/Lesertests/Jungle-Hunt-Swing-into-Action-Leser-Test-von-michathehedgehog-1003623/
19.02.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/03/Jungle_Hunt_Screen4.jpg
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