Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Just Cause: Viva la Revolution auf der Xbox 360 - Leser-Test von ElBurro

    Viele von euch haben in der Vergangenheit sicherlich schon einige der Spiele gespielt, die von vielen Kritikern als so genannte "GTA-Klone" bezeichnet werden - Denn seit der Veröffentlichung des Originals aus dem Jahre 2001 sind einige Titel erschienen, die auf das Spielprinzip des Klassikers setzen: So haben zum Beispiel Driver, Mafia, True Crime oder auch Der Pate ebenfalls viele Fans gefunden. Doch allesamt mussten sie sich die Kritik gefallen lassen, entschiedene Elemente der GTA-Serie einfach übernommen zu haben. Auch Just Cause, erschienen im letzten Jahr, setzt ebenfalls auf die erfolgreiche Mischung aus actionreichen Missionen zu Fuß und Auto. Doch der Titel aus dem Hause Eidos versucht durch ein völlig neues Szenario und neuen Gameplay-Elementen ein neues Spielgefühl zu erzeugen. Doch ob den Entwicklern dieses Ziel auch gelungen ist, erfahrt ihr in meinem folgenden Review zu Just Cause:

    Revolution in San Esperito

    Just Cause: Viva la Revolution auf der Xbox 360 - Leser-Test von ElBurro Schon der Start von Just Cause ist sehr ungewöhnlich: Denn ihr springt gleich zu Beginn aus einem Flugzeug und müsst sofort den Hauptprotagonisten Rico steuern - Allerdings ist dieser zu diesem Zeitpunkt im freien Fall und lediglich mit einem Fallschirm ausgerüstet. Doch erst einmal der Reihe nach: Rico Rodriguez, ein überaus schlagfertiger und von sich überzeugter Geheimagent, wird nach San Esperito abkommandiert, um dem dortigen Geheimdienst ein wenig unter die Arme zu greifen. Denn der "kleine" Inselstaat wird zu dieser Zeit von korrupten Rebellen und dem Drogenkartell kontrolliert, die der dortigen Regierung und ihren Einsatzkräften das Leben schwer machen. Eure Rolle als Rico Rodriguez dürftet ihr jedoch sehr schnell erlernt haben, da diese trotz der neuen Umstände recht simpel ist. - Wieder zurück zur Ausgangslage: Ihr fliegt also im freien Fall Richtung Festland von San Eperito und müsst so gut es geht zum ersten Checkpoint gelangen. Das Problem: Ohne den ständig verfügbaren Fallschirm dürfte das Ganze ziemlich schmerzhaft enden. So gilt es dann die Reißleine rechtzeitig zu ziehen und sofort ins erste Feuergefecht zu schlittern. Das ist also der Start von Just Cause und zeigt euch gleich, was ihr im späteren Spielverlauf erwarten könnt. Letztendliches Ziel eurer Auftraggeber ist aber die Liquidierung des korrupten Präsidenten Mendoza und ihr spielt bei dieser Zielsetzung natürlich die Hauptrolle. Allerdings haben die Entwicklung bei den einzelnen Missionen meiner Meinung nach nicht das verfügbare Potenzial des Spiels ausgeschöpft.

    Schlappes Missionsdesign

    Nur sehr selten und gerade in den letzten Missionen zeigt das Spiel, was es wirklich zu leisten im Stande ist. Die meiste Zeit werdet ihr nämlich mit 08/15 Missionen abgespeist, die auf Dauer recht monoton sind. Dies liegt vor allem am Missionsdesign, welches die Entwickler leider denen aus schon bekannten Spielen wie z.B. GTA oder auch True Crime angepasst haben. So müsst ihr Personen eliminieren, von A nach B fahren oder auch z.B. einen LKW unversehrt ins Ziel bringen - Also alles mehr oder weniger bekannte Kost. Erst wenn die Missionen darauf ausgelegt sind, das Ziel mit Schnellbooten, Hubschraubern oder Düsenjets zu erreichen, kommt so etwas wie ein spannender Ablauf auf. Gerade die letzten Aufgaben sind sehr schön inszeniert und fordern auch hin und wieder einmal euer Geschick. Ansonsten sind die Missionen sehr leicht zu bestehen, was vor allem an der mehr als bescheidenen Gegner-KI und den Aufgaben selber liegt. Neben den oben erwähnten Hauptmissionen gibt es wie auch beispielweise in den GTA-Teilen einige Neben-Missionen: Die ganze Insel wird entweder von den Rebellen, den Revolutionären oder den Regierungstruppen kontrolliert. Wer welchen Bereich der Insel in seiner Hand hält, könnt ihr ganz einfach auf einer Karte in eurem PDA sehen - Erobert ihr einen Bereich für eine gewisse Partei, wird dieser dann in die jeweilige Farbe der politischen Macht eingefärbt. Um einen bestimmten Bezirk zu erobern, müsst ihr einfach nur gewaltsam ein Dorf erobern und schon haben sich die Machtverhältnisse in diesem Bezirk geändert - Klingt komisch, ist aber so. Fortan behandeln euch die Kleinkriminellen und Ganoven in dem von euch eroberten Bezirk überaus nett, was heißt, dass ihr nicht mehr unter Dauerfeuer genommen werdet. Mehr braucht ihr nämlich erwarten, denn weder auf den Spielverlauf noch auf das Ende des Spiels haben die politischen Verhältnisse irgendeinen Einfluss - Schade, denn gerade hier verschenkt das Spiel einiges von seinem Potenzial.

  • Just Cause
    Just Cause
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Avalanche Studios (SE)
    Release
    22.09.2006

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Eagle Flight Release: Eagle Flight Ubisoft , Ubisoft
    Cover Packshot von Strafe Release: Strafe
    Cover Packshot von The Culling Release: The Culling
    Cover Packshot von Beacon Release: Beacon
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 02/2017 PC Games Hardware 02/2017 PC Games MMore 02/2017 play³ 02/2017 Games Aktuell 02/2017 buffed 12/2016 XBG Games 01/2017 N-Zone 02/2017 WideScreen 02/2017 SpieleFilmeTechnik 01/2017
    PC Games 02/2017 PCGH Magazin 02/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1005726
Just Cause
Just Cause: Viva la Revolution auf der Xbox 360 - Leser-Test von ElBurro
http://www.gamezone.de/Just-Cause-Spiel-9782/Lesertests/Just-Cause-Viva-la-Revolution-auf-der-Xbox-360-Leser-Test-von-ElBurro-1005726/
27.02.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/09/JC_360_screen10.jpg
lesertests