Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Just Cause im Gamezone-Test

    Auf San Esperito ist der Teufel los, komm so schnell du kannst und befrei uns vom Tyrannen Mendoza. Vamonos!

    Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Rico Rodriguez und ich bin Feuerwehrmann. Aber nicht so einer wie sie ihn kennen, sondern einer der die politischen Brandherde auf dieser Welt bekämpft, meist mit dem besten Mittel was es gegen einen Flächenbrand gibt: ein Gegenfeuer. Und so kommt es, dass man mich erst ruft wenn die K..., ja, wenn es eben schon richtig heiß hergeht. Denn ich bin der Mann der die heißen Kartoffeln aus dem Feuer holt, und sollte man mich erwischen, weiß die Regierung natürlich nichts von meinem Auftrag. Genau so lief es auch dieses mal, als man mich nach San Esperito rief um etwas für Ordnung zu sorgen. Denn dieser Ort, oder soll ich sagen diese Insel, hat es wirklich nötig, dass mal so richtig aufgeräumt wird.

    Viva la Detonation!

    Rico Rodriguez Rico Rodriguez In "Just Cause" schlüpfen wir in die Rolle des Geheimagenten Rico Rodriguez, welcher nach San Esperito gerufen wird um dem Geheimdienst bei seinen Bemühungen zu helfen die Rebellen und Drogenhändler auf der Insel in Schach zu halten. Da uns das Spiel einen wahrlich gigantischen Sandkasten zur Verfügung stellt, auf dem die einzelnen Missionen des Haupt-Storystrangs ebenso befinden wie die vielen Sidequests, könnte man das Spiel im ersten Augenblick durchaus als ein GTA auf Kuba bezeichnen. Kuba deswegen, weil das fiktive San Esperito durchaus Ähnlichkeiten mit besagtem Staat aufweist. Trotzdem jedoch offenbart sich ein anderer Spieleindruck als bei dem Vorbild GTA, was nicht nur an dem tropischen Flair des Spiels liegt, sondern auch an den komplett anderen Fortbewegungsmöglichkeiten als im bekannten Gangstergame. Ansonsten jedoch kann man durchaus einige Anleihen erkennen, wie das Übernehmen von Fahrzeugen oder die bekannten Garagen wo man seine Autos speichern kann.

    Ganz San Esperito Ganz San Esperito Kaum angekommen auf der Insel wartet auch schon unser erster Auftrag auf uns. Dabei machen wir erste Erfahrungen mit dem Interface und dem überlebenswichtigen PDA. Steuert sich unser Held Rodriguez noch genau so wie man es aus vielen anderen 3rd-Person-Shootern her kennt, der linke Stick dient also der Fortbewegung in alle Richtungen und mit dem rechten Stick wird die Kamera gesteuert bzw. mit der Waffe gezielt, lehnt sich das restliche Gameplay stark an ähnliche bekannte "Sandkastenspiele" an. Dabei bedienen sich die Konsolenversionen einer anderen Zielmechanik als die PC-Version, wo wirklich exakt gezielt werden muss, wohingegen man auf den Konsolen ein angenehmes Auto-Aiming spendiert bekommt. Dafür kämpft man am PC etwas mit der Belegung der Tastatur. So ist es auf den Konsolen noch recht eingängig, dass man mit der Select bzw. der Back-Taste das PDA öffnet, benötigt man am PC dafür die M-Taste, die man wohl erst nach einem Blick ins Handbuch findet. Dafür dreht sich die Kamera am PC mit der Maus einfach exakter und schneller in die gewünschte Blickrichtung als auf den Konsolen, wo sie sich zusätzlich noch automatisch hinter den Spieler zentriert.

    Puppenhafte Charaktere in den Cutscenes Puppenhafte Charaktere in den Cutscenes Von diesen Unterschieden in der Bedienung abgesehen bekommen wir auf allen Plattformen denselben Spielinhalt geboten. Um nun zu wissen wo sich unser nächster Auftrag verbirgt, genügt ein Blick auf die Karte des PDA. Dort befinden sich neben dem primären nächsten Ziel auch die vielen Nebenquests eingezeichnet, sowie wichtige Orte wie etwa Ansiedlungen oder bereits freigeschaltete Unterschlüpfe. Diese dienen dazu den aktuellen Spielstand zu speichern, wofür ein Funkgerät benutzt wird, unseren Charakter am Verbandskasten zu heilen sowie ihn an den Munitionskisten mit neuer Feuerkraft und Waffen zu versehen. Zusätzlich bieten diese Orte meist auch eine Garage, welche dazu dient das aktuelle Fahrzeug zu sichern. Sind wir irgendwo ohne Fahrzeug gestrandet, können wir per PDA ein Fahrzeug liefern lassen. Anfangs müssen wir uns noch mit einem Motorrad zufrieden geben, später können wir sogar bewaffnete Fahrzeuge anfordern, welche dann klassisch per Hubschrauber geliefert werden. Unsere Aufträge hingegen bekommen wir direkt im fahrbaren Büro des Geheimdienstes, wo nebenbei auch viele Cocktails geschlürft und so manches Techtelmechtel ausgetragen wird.

    Tötet Mendoza

    Auto kaputt? Macht nichts! Auto kaputt? Macht nichts! Der rote Faden der sich durch die präsentierte Geschichte von Just Cause zieht, ist das Ziel den Präsidenten Mendoza zu entmachten. Dies funktioniert natürlich nicht direkt, sondern wir arbeiten uns im Spiel quasi immer näher an ihn heran. Ähnlich funktioniert der Mikrokosmos auf San Esperito, denn jede Siedlung wird entweder von den Milizen, den Revolutionären oder vom Drogenkartell dominiert. Auf der Karte unseres PDA können wir jederzeit nachsehen wer über welches Gebiet herrscht, denn dementsprechend werden wir auch in diesen Gebieten von den Machthabern behandelt. Aus diesem Grund bestehen viele der Nebenquests daraus, ein Dorf zu befreien bzw. entweder den Revoluzzern oder dem Kartell bei der Übernahme eines solchen zu helfen. Neben der Änderung der politischen Vormachtstellung im jeweiligen Gebiet bringt uns die Teilnahme an solchen Aktionen hauptsächlich Sympathiepunkte bei der jeweiligen Partei. Später folgen auch noch heiklere Aufträge, wie die Liquidation mehr oder weniger wichtigerer Bandenbosse oder das Transportieren illegaler Ware. Viel mehr Abwechslung aber bringen die Sidequests nicht, was im Grunde nicht so schlimm wäre, denn die Sympathiewerte zu beeinflussen ist eigentlich schon Lohn genug, sowie der Zugang zu neuen Waffen den man dadurch erhält. Wirklich eine verschenkte Chance aber ist es, dass sich die politischen Verhältnisse, auf welche man Anfangs noch akribisch achtet, kaum bis gar nicht auf das Gameplay auswirken. Am Storystrang ändert sich nichts, egal wie sehr wir uns für eine Seite engagieren, und eine Gegenreaktion auf unsere Taten gibt es erst recht nicht. Einzig das Verhalten auf der Strasse uns gegenüber ändert sich, je nachdem wer das entsprechende Gebiet dominiert.

    Autos, Motorräder, Hunschrauber, Flugzeuge und Schiffe Autos, Motorräder, Hunschrauber, Flugzeuge und Schiffe Und während wir so manches Dorf befreien und diverse Aufträge ausführen erleben wir den stufenlosen Übergang vom Tag nur Nacht, vertreiben uns die Zeit mit allerlei Spielereien, wie das beliebte Base Jumping, gerne auch direkt aus dem Auto heraus, oder verfeinern unsere Künste im Umgang mit dem Magnethaken. Dieser nämlich stellt uns in Verbindung mit dem Fallschirm ein einzigartiges Gameplay-Element zur Verfügung. So ist es beispielsweise auf der Strasse stehend möglich den Magnethaken an ein vorbeifahrendes Auto zu heften, woraufhin wir mit unserem Fallschirm in die Luft erhoben werden. Dort können wir uns nicht nur vom Auto durch die Gegend ziehen lassen, es ist auch möglich sich an andere Luftfahrzeuge anzuhängen und sogar diese zu übernehmen. Dafür ziehen wir uns mit dem Haken an das Objekt unserer Begierde heran, hüpfen ihm aufs Dach und können es übernehmen. Das funktioniert auf Hubschraubern und Flugzeugen ebenso wie auf Autos, wo wir uns ebenfalls springender Weise von einem Autodach zum nächsten bewegen können. Mit etwas Geschick also berührt man nie den Boden und bewegt sich schneller als wenn man die vielen Wegstrecken alleine im Auto zurücklegen würde.

  • Just Cause
    Just Cause
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Avalanche Studios (SE)
    Release
    22.09.2006

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
990917
Just Cause
Just Cause im Gamezone-Test
Auf San Esperito ist der Teufel los, komm so schnell du kannst und befrei uns vom Tyrannen Mendoza. Vamonos!
http://www.gamezone.de/Just-Cause-Spiel-9782/Tests/Just-Cause-im-Gamezone-Test-990917/
22.09.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/08/TV2006081012402300.jpg
tests