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  • K. Hawk: Survival Instinct - Survival Instinct - Leser-Test von Olli007

    K. Hawk: Survival Instinct - Survival Instinct - Leser-Test von Olli007 Nachdem die Entwickler von Similis vor gut einem Jahr auf der E3 das Action Game " Conseal " vorstellten, wurde die Heldin des Spiels schon von vielen als zweite Lara Croft bezeichnet. Nun wurde das Spiel in " K. Hawk: Survival Instinct " umbenannt und beweist, dass sich nicht nur Frauen wie Lara Croft oder July Strain in Action Welt durchsetzen können.
    In dem Action Adventure spielt ihr die Rolle der attraktiven Hubschrauber Pilotin Kitty Hawk, die auf einem Flug über eine, bis zu dem Zeitpunkt unbekannte, Insel zusammen mit ihrem Begleiter abgeschossen wird. Im Gegensatz zu ihrem Partner überlebt Kitty den Absturz und kämpft sich fortan alleine durch das Feindesland. Hilfe aus der Luft bekommt die Heldin jedoch nicht, da die feindlichen Luftabwehrsysteme aktiv sind. Im Laufe des Spiels entdeckt ihr, dass die Insel von einem wahnsinnigen Mann namens Doktor Spiner regiert wird, der zusammen mit seinem skrupellosen Kommandanten Experimente an menschlichen Opfern durchführt. Eure Aufgabe besteht nun darin die hirnkranken Pläne des Doktors zu verhindern.
    In den Punkten Level- und Charakterdesign haben sich die Entwickler besonders viel Mühe gegeben. So werdet ihr positiv überrascht wenn ihr euch, nachdem ihr in einem vierminütigen, actiongeladenen Intro, vor der Insel abgestürzt seid, das erste Mal umblickt. So könnt ihr wunderschöne Wolkenformationen, sternenklare Nächte oder eine traumhafte Brandung bewundern. Desweiteren könnt ihr an einer anderen Stelle im Game in den rötlichen Abendhimmel blicken und keine drei Minuten später fängt es an zu regnen. Dieser wird dann wie im echten Leben immer stärker und nachdem es aufgehört hat verdunstet der Niederschlag und die Grillen fangen wieder an zu zirpen. Hinzu kommt dass die Designer ebenfalls an eine aktive Umgebung gedacht haben, so gibt zum Beispiel ein Strauch nach wenn Kitty duch das Gebüsch schleicht und federt langsam wieder in seine Ausgangsposition zurück. Auch Bäume und Felsen wirken nicht wie primitiv hineingeschnitten sondern sind wirklich in die Landschaft eingebunden. Auch scheint den Machern klar gewesen zu sein dass sie innerhalb von Gebäuden ebenfalls gute Arbeit leisten müssen um dem vorzubeugen was andere Genre Kollegen immer wieder gerne machen, Außenumgebung top - Innenräume flop. So bricht sich zum Beispiel das Licht in den Fenstern und spiegelt sich auf Geländern und Tischen wieder.
    Außer des guten Charakterdesigns, selten eine so attraktive Heldin gesehen, sind Kitty und ihren Gegnern drei unterschiedliche Trefferzonen verpasst worden. Im Vergleich zu anderen Shootern mag dies zwar etwas wenig erscheinen, reicht aber trotzdem vollkommen aus. So sind zwar Kopfschüsse immer noch am effektivsten, doch könnt ihr eure Gegner auch noch an Armen oder Beinen verletzen worauf sie dann entweder das Weite suchen um sich zu verarzten oder hinkend bis zum bitteren Ende weiterkämpfen.
    Ganz im Gegensatz zu der Tomb Raider Reihe, hat Kitty mehrere Möglichkeiten eine Mission erfolgreich zu bewältigen. So kann sie sich Rambo Style durch den Dschungel kämpfen oder sich auch auf leisen Sohlen an den Gegnern vorbeischleichen. Laut Similis soll es sogar möglich sein, alle elf Missionen abzuschließen ohne auch einen einzigen Gegner zu töten, ausgenommen natürlich den Endgegnern. Um das ganze ein wenig schwieriger zu gestalten haben die Entwickler den Gegnern und Kameras einen Sichtkegel spendiert, der je nach Situation seine Farbe ändert. Ist er grün, ist alles in Ordnung. Gelb dagegen heisst schon Vorsicht und bei rot braucht ihr in der Regel garnicht erst zu hoffen.
    Eure Gegenspieler sollet ihr nicht unterschätzen, wird zum Beispiel eine alleingelassene Wache nicht sofort mit dem ersten Schuss niedergestreckt, flüchtet er sofort zum Verstärkung zu holen. Dank der 15 teilweise originalgetreu nachgebildeten Waffen dürfte es euch allerdings nicht schwer fallen, im Feuergefecht auch gegen mehrere Gegner zu bestehen. Das Waffenarsenal wird natürlich im Laufe der einzelnen Levels immer wieder aufgestockt, desweiteren findet ihr auch immer wieder Munitionspackungen oder Medi Packs in den Levels. Ausserdem bringen euch manchmal auch erst aufgesammelte Codekarten oder Sender an euer Ziel. Damit die Wachen keinen Verdacht schöpfen, müsst ihr den getöteten Gegnern die Soldatenmarken abnehmen, wonach sie sich in Wohlgefallen auflösen. Neben einem Radar besitzt Kitty auch einen Kommunikator, über den sie die sich immer wieder ändernden Missionsziele abfragen kann. Steuern könnt ihr die Heldin mit der üblichen Maus- und Tastatursteuerung und das ganze in der beliebten Third-Person Perspektive. Wer trotzdem noch Probleme mit der Steuerung hat, wird sich dank des gut gemachten Tutorials auf einem Militärübungsplatz auch bald damit zurechtfinden.
    Ein besonderes Schmankerl bieten die Synchronsprecher von K. Hawk: Survival Instinct. Hier geben Synchongrößen wie Daniela Hoffman alias die Stimme von Julia Roberts und Manfred Lehmann alias die Stimme von Bruce Willis ihr Bestes. Andererseits ist die manchmal recht rüde Ausdrucksweise der Wachen nicht jedermanns Geschmack. Sprüche wie " Ich schlag dir die Zähne von innen ein " und " Komm her du Sau " treffen aber auch die Unterschiede der einzelnen Bösewichte. Der gut gemachte Soundtrack ist fast schon filmreich und passt immer auf die jeweilige Situation.

    Fazit:
    Dieses Spiel ist nicht nur für all diejenigen gedacht, die Lara Croft bald nicht mehr sehen können, sondern bietet Spass für jedermann. Die Gelegenheitsspieler werden sich dank des guten Tutorials sehr schnell im Urwald zurecht finden. Hardcore Gamer können sich auf einen erbitterten taktischen Kampf gegen die gut gemachte KI der Gegner freuen oder auch einfach nur den Rambo raushängen lassen und alles niederballern was ihnen vor die Flinte läuft. Insgesamt hat Similis mit K. Hawk: Survival Instinct einen gut gemachten Shooter herausgebracht, der vor allem durch die erstklassigen Synchronsprecher und die gut durchdachte Storyline überzeugen kann.

    Negative Aspekte:
    Nichts großartiges

    Positive Aspekte:
    Super Grafik, grandiose Synchronsprecher

    Infos zur Spielzeit:
    Olli007 hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    K. Hawk: Survival Instinct

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Olli007
    9.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.5/10
    Leserwertung:
     
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  • K. Hawk: Survival Instinct
    K. Hawk: Survival Instinct
    Publisher
    JoWooD Entertainment AG
    Developer
    Similis
    Release
    31.05.2002
    Leserwertung
     
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997127
K. Hawk: Survival Instinct
K. Hawk: Survival Instinct - Survival Instinct - Leser-Test von Olli007
http://www.gamezone.de/K-Hawk-Survival-Instinct-Spiel-10415/Lesertests/K-Hawk-Survival-Instinct-Survival-Instinct-Leser-Test-von-Olli007-997127/
01.11.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/09/pcsnap00486.jpg
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