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  • Kaan: Barbarian's Blade im Gamezone-Test

    Kaan ist ein solides Game mit viel Waffengeklirre ohne besondere Auf- fälligkeiten.

    Als der Held Kaan sich wieder einmal auf Reisen durch das sagenumwobene Reich Asaquan befindet, führt in sein Schicksal in die Hauptstadt Fenshixen. Doch bereits als er sich den Stadtmauern nähert, kann er den Kampfeslärm vernehmen, den die Schergen des Hexers Tothum Siptet veranstalten. Tapfer versucht unser Held den Bewohnern der Stadt zu Hilfe zu eilen, doch er kommt zu spät, die Stadt liegt bereits in den Trümmern. Trotzdem ist sein Erscheinen nicht umsonst, denn er schafft es im letzten Moment noch die Königin Xithana zu retten, welche ihm vom "Stein der Hoffnung" erzählt, den der böse Hexer entwendet hat. Ohne diesen Stein sind die Bewohner von Asaquan den Attacken des Hexers hilflos ausgeliefert, weswegen sich Kaan auf der Stelle auf den Weg macht besagten Stein wieder zu besorgen.

    Somit liegt es am Spieler die Geschicke von Kaan und der Bewohner von Asaquan zu lenken. Dies geschieht in bekannter Hack'n Slay Manier, anfangs noch nur mit einem Schwert bewaffnet, können wir später auf ein ganzes Arsenal an Hieb- und Stichwaffen zurückgreifen und prügeln uns durch die linear aufgebauten Level. Dabei fällt ziemlich schnell auf, dass die Schlagmechanik ebenso wie der Schwierigkeitsgrad recht einfach gehalten wurden, was nicht unbedingt negativ gemeint ist. Denn selbst ungeübte Gelegenheitsspieler oder jüngere Gamer sollten kein Problem damit haben die wenigen und leicht erreichbaren Combos von Kaan zu erlernen, so dass über Sieg und Niederlage eigentlich nur noch das richtige Timing der Schläge entscheidet. Um die Sache trotzdem nicht zu einfach zu gestalten, beherrscht Kaan auch einige Superschläge, die wir aber erst auslösen können wenn sich der Powerbalken bis zur Markierung gefüllt hat. Immer anwenden dagegen können wir Kaan's Laufangriff, der ihn in voller Geschwindigkeit die Waffe in den Gegner rammen lässt. Doch Vorsicht! Stechen wir daneben gilt es schnell auszuweichen, den auf diese Gelegenheit warten die Gegner nur. Diese verhalten sich übrigens nicht besonders schlau und auch ihr plötzliches Auftauchen aus dem Boden ist etwas unschön gelöst. Wie wir es aus Vexx kennen drehen sich diese nämlich wenige Meter vor uns aus den Boden und warten darauf geschlagen zu werden. Kommen wir gar auf die Idee uns wieder von ihnen weg zu bewegen, lösen sie sich sogar einfach in Luft auf, nur um bei erneuter Annäherung wieder aus dem Boden zu kommen. Wenigstens bleiben einmal geschlagenen Gegner auch im Nirwana wo sie hingehören, ohne ständig neu zu erscheinen, wie man es aus ähnlichen Spielen her kennt.

    Über den Levelaufbau selbst kann man sich eigentlich nicht beschweren, besonders auch deswegen, weil immer klar ist wo es weitergeht. Ihren Teil dazu tragen auch die Kamerafahrten bei, die uns immer klar und deutlich zeigen wo sich der Ausgang der nicht gerade kleinen Level befindet. In diesen sind meist auch gleich mehrere Speicherpunkte in Form von steinernen Löwenköpfen platziert, manchmal so nah beieinander, dass man von einem Speicherpunkt aus schon den nächsten sehen kann. Allerdings handelt es sich bei den Köpfen nur um Respawn-Points, denn richtig abgespeichert wird immer nur am Ende der Level. Dort hat man dann zusätzlich die Chance einen Kampf in der Arena auszutragen, wo man sich neue Kleidung erspielen kann.

    Die gebotene Grafik allerdings stellt nur ein gutes Mittelmaß dar. Zwar gibt es viele Dinge zu zertrümmern und aufzuschlagen, trotzdem wirken die meisten Level etwas leer und detailarm. Das Positive daran ist, dass man kaum einen Gegenstand übersehen kann. Dafür trumpft der Zeitlupeneffekt beim Auslösen einer Powerattacke so richtig auf, aber auch das verwendete Feuer und der Hitzeeffekt können gefallen. Schade, dass die PAL-Version mit kleinen Balken versehen ist, die aber nicht besonders dick sind und auf manchem Fernseher wahrscheinlich überhaupt nicht auftreten werden.
    Ein Intro oder Zwischensequenzen existieren nicht, stattdessen wird die Geschichte Anhand schnöder Textfenster und mit Standbildern erzählt. Ab und zu gibt es auch eine Kamerafahrt in Ingame-Grafik zu sehen.

    Die Soundkulisse stellt definitiv das schwächste Glied von Kaan dar. Dies liegt besonders an der schwachen Hintergrundmusik und der komplett fehlenden Sprachausgabe. Obwohl die orchestrale Musikuntermalung kein wenig aggressiv ist, geht sie einem recht bald auf den Senkel, da sich die einzelnen Loops sehr ähneln und viel zu oft wiederholt werden. Dazu gesellen sich die ebenfalls recht monotonen Kampfgeräusche und ab und zu ein Ächzen unseres Helden Kaan.

    Dafür ist die Steuerung umso eingängiger, was sicher auch an den wenigen Aktionen liegt die wir ausführen können. So besitzt jede Waffe gerade mal zwei bis drei mögliche Combo-Schläge, die so einfach ausgefallen sind, dass man sie von ganz alleine entdeckt, und außer Waffen zu wechseln oder einen einfachen Sprung auszuführen kann Kaan gerade noch in Deckung gehen und seinen Laufangriff ausführen.

    Kaan: Barbarian's Blade (PS2)

    Singleplayer
    6,6 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Klare Aufgabenstellungen
    auch für jüngere Gamer und Gelegenheitsspieler geeignet
    einfache Steuerung
    kaum Fruststellen
    Keine Sprachausgabe
    relativ Detailarm
    schnell nervende Soundkulisse
    dumme Gegner
  • Kaan: Barbarian's Blade
    Kaan: Barbarian's Blade
    Developer
    EKOSystem.com
    Release
    01.01.2002

    Aktuelles zu Kaan: Barbarian's Blade

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Eagle Flight Release: Eagle Flight Ubisoft , Ubisoft
    Cover Packshot von Strafe Release: Strafe
    Cover Packshot von The Culling Release: The Culling
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    Cover Packshot von Crossing Souls Release: Crossing Souls Devolver Digital
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Kaan: Barbarian's Blade
Kaan: Barbarian's Blade im Gamezone-Test
Kaan ist ein solides Game mit viel Waffengeklirre ohne besondere Auf- fälligkeiten.
http://www.gamezone.de/Kaan-Barbarians-Blade-Spiel-9847/Tests/Kaan-Barbarians-Blade-im-Gamezone-Test-989669/
09.01.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/01/TV2004010912390100.jpg
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